IT bleibt Schlüsselressource

Fachkräfte-Index Q4/2025: Elektronikingenieure unter Druck

Der Hays-Fachkräfte-Index Q4/2025 hat eine deutliche Abschwächung der Nachfrage nach qualifizierten Spezialistinnen und Spezialisten aufgezeigt. Besonders technologieorientierte Industriebereiche sind von der rückläufigen Einstellungsdynamik betroffen.

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Die Grafik zeigt den Fachkräfte-Index für das vierte Quartal 2025 in Deutschland.
Sie verdeutlicht einen deutlichen Nachfragerückgang am deutschen Arbeitsmarkt.
Der allgemeine Markttrend 2025 weist einen Rückgang von 47 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr aus.
Die Nachfrage nach Fachkräften ist gegenüber dem vierten Quartal 2024 massiv eingebrochen.
Besonders auffällig ist das halbierte Ausschreibungsvolumen bei Stellenanzeigen im Jahresverlauf 2025.
Unternehmen haben ihre Neueinstellungen aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheit deutlich reduziert.
Die Grafik spricht von einem Investitionsstopp bei Personal in vielen Branchen.
Im Fokus stehen verschiedene Fachbereiche, die unterschiedlich stark betroffen sind.
HR-Abteilungen gelten laut Darstellung als Krisen-Frühindikator mit einem Nachfrageverlust von 47 Prozent.
Der aktuelle Indexwert im Bereich Personal liegt nur noch bei 15 Prozent.
Im Gegensatz dazu zeigt die IT-Branche trotz Rückgängen weiterhin eine hohe strukturelle Nachfrage.
Der IT-Bereich verliert zwar 18 Prozent, erreicht aber noch einen Indexwert von 59 Prozent.
Auch der Finanzsektor verzeichnet eine Nachfrageveränderung von minus 26 Prozent bei einem Indexwert von 58 Prozent.
Das Rechtswesen bleibt laut Grafik vergleichsweise stabil und weniger anfällig für Konjunkturschwankungen.
Insgesamt macht die Infografik deutlich, dass sich der deutsche Arbeitsmarkt 2025 in einer spürbaren Fachkräftekrise mit stark sinkenden Stellenausschreibungen befindet.
Der Fachkräfte-Index für das vierte Quartal 2025 zeigt einen deutlichen Nachfragerückgang am deutschen Arbeitsmarkt. Die Zahl der Stellenausschreibungen hat sich im Jahresverlauf nahezu halbiert, während Unternehmen aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheit Neueinstellungen zunehmend einfrieren. Besonders stark betroffen ist der HR-Bereich, während IT-Kompetenzen und das Rechtswesen vergleichsweise stabil bleiben.

Der deutsche Arbeitsmarkt für qualifizierte Fachkräfte hat zum Jahresende 2025 deutlich an Dynamik verloren. Wie der aktuelle Hays Fachkräfte-Index zeigt, ist die Nachfrage nach Spezialistinnen und Spezialisten im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr massiv eingebrochen. Insgesamt verzeichnet der Index einen Rückgang von 47 Prozentpunkten – ein deutliches Signal für die konjunkturelle Abkühlung und die zunehmende Zurückhaltung vieler Unternehmen bei Neueinstellungen.

Besonders relevant ist diese Entwicklung für technologiegetriebene Branchen wie die Elektronikindustrie. Denn gerade dort hängt Wettbewerbsfähigkeit nicht nur von Produktionskapazitäten, sondern zunehmend von Entwicklungs- und Digitalisierungs-Know-how ab.

Engineering verliert an Tempo – Elektronikentwicklung besonders betroffen

Auffällig ist vor allem der Einbruch in klassischen Ingenieurberufen. Zwar sinkt der Engineering-Index im Quartalsvergleich „nur“ um sechs Prozentpunkte, doch im Vergleich zum Vorjahresquartal liegt die Nachfrage ganze 28 Prozentpunkte niedriger.

Auch Elektronikentwickler spüren diese Entwicklung direkt: Laut Hays werden Elektronikingenieure deutlich seltener ausgeschrieben (–6 Prozentpunkte). Ebenso gehen die Ausschreibungen für Entwicklungsingenieure in Mechatronik und Antriebstechnik zurück.

Für die Elektronikbranche ist das ein kritischer Befund. Denn viele Zukunftsthemen – von Leistungselektronik über Sensorik bis hin zu Embedded-Systemen – erfordern langfristige Entwicklungsressourcen. Wenn Unternehmen in wirtschaftlich schwierigen Phasen zuerst bei Hardware-naher Entwicklung sparen, könnte dies mittelfristig Innovationskraft kosten.

IT bleibt stabiler – Software und Datenkompetenz werden weiterhin gesucht

Im Gegensatz dazu zeigt sich der IT-Bereich vergleichsweise robust. Zwar sinkt auch hier die Nachfrage im vierten Quartal um 13 Prozentpunkte, doch insgesamt bleibt IT eines der stabilsten Berufsfelder im Index.

Hays führt dies auf strukturelle Treiber wie Digitalisierung, KI-Einführung und Automatisierung zurück. Besonders gefragt bleiben Kompetenzen in:

  • Softwareentwicklung
  • IT-Architektur
  • Automatisierung
  • Data Engineering und KI-Anwendungen
  • SAP- und Plattform-Projekten

Für Elektronikentwickler ist diese Verschiebung ein deutliches Signal: Gefragt sind zunehmend hybride Profile, die Hardware-Kompetenz mit Software- und Datenverständnis verbinden – etwa in Bereichen wie Embedded AI, Edge Computing oder cyber-sicheren Steuergeräten.

Welche Bedeutung hat der Fachkräfte-Index für die industrielle Transformation?

Der Fachkräfte-Index macht deutlich: Unternehmen priorisieren kurzfristige Stabilität, ohne Zukunftsthemen vollständig auszublenden. Gerade in der Industrie zeigt sich jedoch, dass Transformation nicht allein über Software funktioniert.

Elektronikentwicklung bleibt eine Schlüsselbasis für innovative Produkte – von Leistungshalbleitern bis hin zu vernetzten Sensorsystemen. Der aktuelle Rückgang könnte daher weniger ein Zeichen sinkenden Bedarfs sein, sondern vielmehr Ausdruck verschobener Investitionsentscheidungen.

Langfristig stellt sich die Frage, ob Industrieunternehmen aktuell zu stark zwischen IT und Engineering trennen – obwohl die Wertschöpfung der Zukunft beide Welten enger zusammenführt.

Fachkräfte-Index Q4/2025: Elektronikingenieure im Spannungsfeld von Konjunktur und Transformation

Wie hat sich die Nachfrage nach Fachkräften laut Hays Fachkräfte-Index bis Q4/2025 entwickelt?

Der Index verzeichnet einen Rückgang von 47 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr, was auf eine konjunkturelle Abkühlung und Zurückhaltung bei Neueinstellungen hinweist.

Warum ist der Rückgang für die Elektronikentwicklung besonders kritisch?

Elektronikentwickler werden seltener gesucht, obwohl Zukunftsthemen wie Leistungselektronik, Sensorik und Embedded-Systeme langfristige Entwicklungsressourcen erfordern und sonst die Innovationskraft leiden könnte.

Welche Fachprofile bleiben trotz Rückgangs besonders gefragt?

Im IT-Bereich bleiben Softwareentwicklung, IT-Architektur, Automatisierung, Data Engineering, KI-Anwendungen sowie SAP- und Plattform-Projekte gefragt, wobei hybride Profile mit Hardware- und Softwarekompetenz an Bedeutung gewinnen.

Diese Infobox wurde von Labrador AI generiert und von einem Journalisten geprüft.