Südkoreanische Flagge vor einem stilisierten Chip

Südkorea will bis 2030 450 Mrd. $ investieren, um ein "Powerhouse" für Chips zu werden. (Quelle: Pixabay)

Dies geht aus einem aktuellen Artikel des Nachrichtenportals Nikkei Asia hervor. Demnach sagte der südkoreanische Präsident Moon Jae-in, dass sich die Regierung mit den Unternehmen zusammenschließen werde, um ein „Halbleiter-Powerhouse“ zu bilden. Die Regierung werde die Unternehmen konkret unterstützen. Als Teil dieser Bemühungen will das Finanzministerium die Steuerabzugsquote für Halbleiter-Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen großer Unternehmen von derzeit 30 % auf 40 % anheben. Die Chiphersteller sollen auch höhere Abzüge für Investitionen in Anlagen genießen, weil die Regierung diese Quote auf 6 % verdoppeln wolle.

151 Milliarden allein bei Samsung

Von den besagten Gesamtinvestitionen der südkoreanischen Halbleiterindustrie in Höhe von 451 Milliarden US-Dollar wolle Samsung rund 151 Milliarden US-Dollar in seine System-LSI- und Foundry-Geschäfte bis 2030 investieren, um bis 2030 weltweit führend bei Logikchips zu sein. Samsung habe weiterhin bekannt gegeben, dass der Bau von Fertigungslinien zur Herstellung von 14-Nanometer-DRAM und 5-Nanometer-Logik-Halbleitern begonnen habe, die beide auf der EUV-Lithographie-Technologie (Extreme Ultraviolet) basieren.

Unsere Regierung wird sich mit den Unternehmen zusammenschließen, um ein Halbleiter-Powerhouse zu bilden – Moon Jae-in, Präsident von Südkorea

SK Hynix denke über einen Plan zur Verdopplung seiner Foundry-Produktionskapazitäten nach, entweder durch die Erweiterung seiner heimischen Produktionswerke sowie durch Übernahmen.

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