Zukunft erleben statt Zukunft diskutieren

Smart Factory live bei den Asys Technology Days 2026

Wenn die Asys Group am 21. und 22. Oktober 2026 zu ihren Technology Days nach Dornstadt einlädt, geht es nicht um Zukunftsvisionen auf Powerpoint-Folien. Es geht um reale Maschinen, laufende Prozesse, intelligente Software und die Frage, wie die Elektronikfertigung in den kommenden Jahren aussehen wird.

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Die 14. Asys Group Technology Days finden am 21. + 22. Oktober in Dornstadt statt.
Die 14. Asys Group Technology Days finden am 21. + 22. Oktober in Dornstadt statt.

Auf mehr als 1.000 m² Ausstellungsfläche verwandelt sich die Unternehmenszentrale erneut in eine lebendige Smart Factory, in der Besucher Technologien nicht nur sehen, sondern erleben können. Die Asys Group Technology Days gehören seit vielen Jahren zu den etablierten Inhouse-Veranstaltungen der Elektronikfertigungsbranche. Auch 2026 erwartet die Besucher eine Mischung aus Technologie-Tour, Maschinendemonstrationen, inspirierenden Keynotes und praxisnahen Tech-Sessions

Mehr als eine Hausmesse

Jürgen Ries freut sich auch dieses Jahr wieder auf spannende Themen und Innovationen bei den Asys Tech-Days.
Jürgen Ries freut sich auch dieses Jahr wieder auf spannende Themen und Innovationen bei den Asys Tech-Days.

„Es geht nicht darum, Theorien zu präsentieren, sondern echte Technologien am Objekt zu zeigen“, beschreibt Asys Geschäftsführer Jürgen Ries den Anspruch der Veranstaltung. Dafür wird eine komplette Fertigungshalle umgestaltet. Statt einer Messekulisse entsteht ein durchgängiger Produktionsprozess, der vom Materialeingang über die SMT-Fertigung bis hin zu Montage- und Logistiklösungen reicht. Die Besucher erleben dabei nicht einzelne Maschinen als Insellösungen, sondern deren Zusammenspiel in einer vernetzten Fertigungsumgebung. Der Vorteil gegenüber einer Messe liegt auf der Hand: In Dornstadt steht deutlich mehr Zeit für Gespräche, Diskussionen und den direkten Austausch mit Entwicklern, Produktexperten und Anwendern zur Verfügung. Besucher können Anlagen nicht nur betrachten, sondern deren Funktionsweise im Detail verstehen und konkrete Fragestellungen aus dem eigenen Produktionsalltag diskutieren.

Die Elektronikfertigung im Umbruch

Inhaltlich stehen die Technology Days 2026 ganz im Zeichen der Transformation der industriellen Fertigung. Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, resiliente Lieferketten und steigende Automatisierungsgrade verändern die Produktionswelt mit hoher Geschwindigkeit. Asys möchte deshalb nicht nur aktuelle Produkte präsentieren, sondern zeigen, wie Fertigungssysteme künftig aufgebaut sein müssen, um langfristig „future-ready“ zu bleiben.

Besonders das Thema KI zieht sich wie ein roter Faden durch die Veranstaltung. Dabei geht es nicht um künstliche Intelligenz als Selbstzweck. Vielmehr soll gezeigt werden, wie intelligente Funktionen den Bediener unterstützen, Prozesse stabilisieren und die Produktivität steigern können. Nach Angaben des Unternehmens arbeiten inzwischen mehrere spezialisierte Teams an KI-Anwendungen für Maschinen, Software und interne Prozesse. Das Ziel besteht darin, aus Maschinen lernfähige Produktionssysteme zu machen, die Bediener aktiv unterstützen und Abweichungen selbstständig erkennen können.

Die Software-Plattform Synaptica OS bildet das digitale Rückgrat der gezeigten Smart-Factory-Lösungen und übernimmt Aufgaben von der Linienplanung über die Steuerung bis hin zur Überwachung der Produktion.
Die Software-Plattform SynapticaOS bildet das digitale Rückgrat der gezeigten Smart-Factory-Lösungen und übernimmt Aufgaben von der Linienplanung über die Steuerung bis hin zur Überwachung der Produktion.

Ein Beispiel dafür sind intelligente Assistenzsysteme. Musste früher bei einem Anlagenstillstand zunächst die Ursache gesucht werden, sollen moderne Systeme künftig selbst analysieren, welche Probleme vorliegen und dem Bediener konkrete Lösungsvorschläge anbieten. Der Fokus liegt dabei immer auf dem Anwendernutzen. Gerade mittelständische Unternehmen verfügen häufig nicht über die personellen Ressourcen, um komplexe Datenanalysen selbst durchzuführen. Hier sollen intelligente Softwarefunktionen helfen, Produktionsprozesse einfacher und transparenter zu gestalten.

Synaptica OS als digitales Rückgrat

Eine zentrale Rolle spielt dabei die Software-Plattform Synaptica OS. Sie bildet das digitale Rückgrat der gezeigten Smart-Factory-Lösungen und übernimmt Aufgaben von der Linienplanung über die Steuerung bis hin zur Überwachung der Produktion. Ziel ist eine vollständige Transparenz über Materialflüsse, Maschinenzustände und Produktionsdaten. Die Besucher können dabei erleben, wie sich einzelne Datenpunkte zu einem durchgängigen digitalen Gesamtbild verbinden.

Ein Schwerpunkt der Veranstaltung lieg auf GenS. Das Maschinenkonzept soll reduzierte Taktzeiten, höhere Flexibilität und eine langfristige Upgrade-Fähigkeit ermöglichen.
Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf GenS. Das Maschinenkonzept soll reduzierte Taktzeiten, höhere Flexibilität und eine langfristige Upgrade-Fähigkeit ermöglichen.

Für Ries ist dies einer der größten Entwicklungsschritte der vergangenen Jahre. Die Software entwickle sich mittlerweile mit einer Geschwindigkeit weiter, die nahezu mit klassischen Hardware-Innovationen gleichziehe. Viele Funktionen seien dabei so tief in die Produktionsprozesse integriert, dass sie den Anwender unmittelbar unterstützen – von der Materialverfolgung bis zur intelligenten Auftragssteuerung.

Neuheiten entlang der gesamten Prozesskette

Wer die Asys Group Technology Days besucht, darf sich auf eine Vielzahl neuer Lösungen freuen. Ein Schwerpunkt liegt auf der neuesten Maschinengeneration GenS für SMT-Prozess- und Linienlösungen. Das modulare Maschinenkonzept soll reduzierte Taktzeiten, höhere Flexibilität und eine langfristige Upgrade-Fähigkeit ermöglichen. Damit verfolgt Asys konsequent den Ansatz, Systeme zu entwickeln, die mit den Anforderungen ihrer Anwender mitwachsen können.

Geschäftsführer Markus Albrecht sieht die größten Innovationssprünge künftig in der Kombination von Maschinenkompetenz, Prozesswissen und Datenintelligenz.
Geschäftsführer Markus Albrecht sieht die größten Innovationssprünge künftig in der Kombination von Maschinenkompetenz, Prozesswissen und Datenintelligenz.

Darüber hinaus werden neue Handlingsysteme, Softwarelösungen, Materiallogistik-Konzepte sowie verschiedene Laseranwendungen vorgestellt. Gezeigt werden außerdem Innovationen aus den Bereichen Nutzentrennen, Lagerautomatisierung sowie Final Assembly. Besonders spannend dürfte dabei der durchgängige Blick auf die gesamte Wertschöpfungskette sein. Besucher erleben nicht nur einzelne Prozessschritte, sondern deren Vernetzung innerhalb einer intelligenten Fertigungsumgebung.

Auch die Materiallogistik nimmt einen wichtigen Platz ein. Moderne Elektronikfertigungen sind längst nicht mehr allein durch Maschinenleistung geprägt. Immer häufiger entscheidet die Verfügbarkeit von Material über die tatsächliche Produktivität einer Linie. Deshalb präsentiert Asys Konzepte, die Materialbewegungen automatisieren, Lagerprozesse optimieren und die Versorgung von Fertigungslinien intelligenter gestalten sollen.

Ekra zeigt die Zukunft des Schablonendrucks

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Innovationen von Ekra. Das Unternehmen nutzt die Asys Group Technology Days traditionell als Plattform, um aktuelle Entwicklungen vorzustellen. Für Geschäftsführer Markus Albrecht steht außer Frage, dass sich die größten Innovationssprünge künftig aus der Kombination von Maschinenkompetenz, Prozesswissen und Datenintelligenz ergeben werden. Die Mechanik eines Druckers bleibe zwar weiterhin entscheidend, doch die eigentlichen Entwicklungsschritte entstünden zunehmend durch intelligente Softwarefunktionen und datenbasierte Optimierungen.

Besucher können unter anderem erleben, wie Druck-, Trocknungs- und Inspektionsprozesse miteinander verknüpft werden. KI-gestützte Auswertungen sollen dabei helfen, Prozessstabilität und Wiederholgenauigkeit weiter zu verbessern. Damit entwickelt sich der Schablonendruck zunehmend vom isolierten Fertigungsschritt zum integrierten Bestandteil einer intelligenten Prozesskette.

Tech-Sessions für den Tiefgang

Wie schon bei den vergangenen Veranstaltungen setzt Asys auf praxisnahe Tech-Sessions, in denen Produktexperten spezifische Themen vertiefen. Hier geht es weniger um Produktpräsentationen als vielmehr um den Austausch von Erfahrungen, Best Practices und konkreten Anwendungsfällen. Teilnehmer können pro Tag mehrere Sessions besuchen und ihre Fragen direkt mit den Entwicklern diskutieren.

Ergänzt wird das Programm durch Keynote-Vorträge renommierter Referenten sowie Erfahrungsberichte von Anwendern aus der Praxis. Besonders spannend dürfte dabei der Blick auf zukünftige Produktionskonzepte werden – von intelligenten Assistenzsystemen bis hin zu hochautomatisierten Fertigungsumgebungen.

Eine Veranstaltung für die nächste Generation

Besonders wichtig ist den Veranstaltern, auch junge Ingenieure, Nachwuchsführungskräfte und die nächste Generation von Entscheidern anzusprechen. Die Elektronikfertigung befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Umso wichtiger ist es, Erfahrungswissen weiterzugeben und gleichzeitig neue Perspektiven einzubringen.

Die flexible und anpassungsfähige Bauweise der Hycon XH2 erlaubt die nahtlose Integration in unterschiedlichste Produktionsprozesse.
Die flexible und anpassungsfähige Bauweise der Hycon XH2 erlaubt die nahtlose Integration in unterschiedlichste Produktionsprozesse

Genau dafür bieten die Asys Group Technology Days den passenden Rahmen. Zwischen Maschinen, Tech-Sessions und Fachvorträgen entstehen die Gespräche, die auf Messen oft zu kurz kommen. Hier treffen erfahrene Produktionsleiter auf Berufseinsteiger, Softwareentwickler auf Anlagenbediener und Fertigungsexperten auf Innovationsverantwortliche. Daraus entsteht jener Wissenstransfer, den keine digitale Plattform ersetzen kann.

Warum man die Asys Group Technology Days nicht verpassen sollte

Die Asys Group Technology Days 2026 bieten seltene Einblicke in eine der modernsten Demonstrationsumgebungen der Elektronikfertigung. Besucher erleben neue Maschinen, intelligente Softwareplattformen und vernetzte Prozesse dort, wo sie entwickelt werden. Gleichzeitig erhalten sie die Möglichkeit, mit den Menschen hinter den Technologien ins Gespräch zu kommen und konkrete Antworten auf ihre eigenen Herausforderungen zu erhalten.

Kurz gesagt: Wer verstehen möchte, wie die Smart Factory der nächsten Jahre aussehen wird, findet in Dornstadt nicht nur Visionen, sondern funktionierende Lösungen. Und genau das macht den Reiz dieser Veranstaltung aus – Zukunft wird hier nicht angekündigt. Sie läuft bereits.

Weitere Informationen zu den Asys Group Technology Days zeigt der QR-Code
Weitere Informationen zu den Asys Group Technology Days zeigt der QR-Code

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