Eines der neuen Gesichter im Forschungsbeirat Industrie 4.0: Prof. Katharina Hölzle, Mitglied der Institutsleitung am Fraunhofer IAO.

Eines der neuen Gesichter im Forschungsbeirat Industrie 4.0: Prof. Katharina Hölzle, Mitglied der Institutsleitung am Fraunhofer IAO. (Bild: Fraunhofer IAO / David Ausserhofer)

Das von der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatech koordinierte Gremium berät strategisch und unabhängig insbesondere das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Als Sensor für Entwicklungsströmungen beobachten und bewerten die aktuell 32 VertreterInnen aus Wissenschaft und Wirtschaft die Entwicklung des Leistungsprofils von Industrie 4.0. Zudem versteht sich der Forschungsbeirat als Impulsgeber für zukünftige Forschungsthemen.

Die sechs neuen Mitglieder bringen einen enormen Erfahrungsschatz und Expertisen aus unterschiedlichsten Bereichen mit:

  • Julia C. Arlinghaus ist Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF;
  • Nicole Dreyer-Langlet ist Vice President Forschung & Entwicklung Deutschland und Mitglied der Geschäftsführung der Airbus Operations GmbH;
  • Katharina Hölzle ist Institutsleiterin des Instituts für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart und des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO;
  • Daniel Hug ist Bereichsleiter in der Bosch Forschung und unter anderem zuständig für Forschung und Entwicklung von Fertigungsprozessen und Produktionsautomatisierung;
  • Dieter Meuser ist Geschäftsführer der German Edge Cloud GmbH & Co. KG;
  • Björn Sautter ist Senior Expert Industrie 4.0 bei der Festo SE & Co. KG;

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„Nach mehr als zehn Jahren Industrie 4.0 müssen thematische Schwerpunkte überprüft und gegebenenfalls nachjustiert werden. Das hat dazu geführt, dass wir auch den Forschungsbeirat Industrie 4.0 mit weiteren Expertinnen und Experten verstärken. Ich begrüße unsere neuen Mitglieder und bedanke mich für die Bereitschaft zur Mitarbeit. Ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit“, so Peter Liggesmeyer, wissenschaftlicher Sprecher des Forschungsbeirats Industrie 4.0.

„Leider müssen wir einige Mitglieder des Forschungsbeirats verabschieden. Sie haben wertvolle Impulse für unsere Arbeit gegeben, unter anderem relevante Forschungsthemen aus industrieller und wissenschaftlicher Sicht eingebracht und unsere Diskussionen mit wertvollen Beiträgen bereichert. Ihnen möchte ich für ihr langjähriges Engagement herzlich danken“, erklärt Harald Schöning, Sprecher der Industrie im Forschungsbeirat Industrie 4.0.

Aus dem Forschungsbeirat sind ausgeschieden:

  • Wilfried Bauer (T-Systems International GmbH),
  • Stefan-Maria Creutz (Bizerba SE & Co. KG),
  • Ulrich Epple (RWTH Aachen),
  • Christina Franke (Robert Bosch GmbH),
  • Peter Post (Festo SE & Co. KG) und
  • André Walter (Airbus Operations GmbH).

Kontroverse Diskussion zum Thema Industrie 4.0

Das Thema Industrie 4.0 war in der Industrie- und Automatisierungsbranche zuletzt nicht unumstritten. Prof. Liggesmeyer hat in einem Gastbeitrag für die IEE die Ansicht vertreten, dass die Entwicklung erst die Hälfte des notwendigen Weges zurückgelegt hat:

Dagegen sprach Michael Finkler, Vorstand der VDMA Software, in einem Interview mit der IEE von "zehn verlorenen Jahren" bei diesem Thema:

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