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MIPS und Inova entwickeln KI-Plattform für die Robotik

Inova und MIPS entwickeln eine Referenzplattform für physikalische KI in Robotikanwendungen. Die skalierbare Architektur reduziert die Softwareanforderungen der Datenkommunikation und verkürzt die Markteinführungszeit für Roboterplattformen.

Grafik mit MIPS- und Inova-Logos und einem humanoiden Roboter mit leuchtenden Handflächen.
Die physikalische KI-Referenzplattform von MIPS und Inova vereinfacht das Roboterdesign, senkt Stücklistenkosten und stellt einen offenen, standardbasierenden Ansatz bereit.

MIPS, ein Unternehmen von GlobalFoundries (GF), gibt die Zusammenarbeit mit Inova Semiconductors bekannt. Ziel ist die Bereitstellung einer Referenzplattform für die Robotiksteuerung von Humanoiden und physischen KI-Edge-Plattformen. Aufbauend auf Inovas Knowhow im Bereich zonaler Architekturen für die Automobilindustrie wird die Plattform gemischte Kritikalitätsberechnungen mit Echtzeit-Regelkreisen und sicheren KI-Workloads ermöglichen. Die auf der FDX-Plattform von GF gefertigte Plattform soll für hohe Qualität und Leistung sowie stromsparenden Betrieb sorgen.

SoC für physikalische KI-Anwendungen

Die Referenzplattform für Roboterarme ermöglicht die Entwicklung eines physikalischen KI-Bausteins, der Datenschnittstellen aggregiert und mehrere Netzwerktopologien unterstützt. Dadurch lassen sich kurze Entwicklungszyklen für eine leistungsstarke Echtzeit-Mehrachsen-Bewegungssteuerung umsetzen. Möglich machen dies die APXpress-Hochgeschwindigkeitsschnittstelle von Inova sowie von MIPS die Mikrocontroller-Prozessor-IP Atlas M8500 RISC-V, der KI-Prozessor-IP Atlas S8200 RISC-V und die Mixed-Signal-Technologien Atlas in Kombination mit der 22FDX-Prozesstechnologie von GF, die für niedrigen Stromverbrauch sorgt. Die Plattform ist ein kundenspezifischer SoC für Robotik-Workloads und andere physikalische KI-Anwendungen, die missionskritische Funktionen, sichere KI auf Endgeräten, Sicherheit und effiziente Leistung erfordern.

Den frühzeitigen Zugriff auf die Plattform stellt MIPS Atlas Explorer sicher. Diese simulationsbasierende Hardware-/Software-Co-Design-Plattform gewährt Zugriff auf virtuelle Darstellungen der Rechenelemente, um mit der Optimierung von Vision-Language-Action-Modellen zu beginnen und das Basismodell für die Referenzarchitektur der Robotiksteuerung vorzubereiten.