Analyse-Software

SMT Analytics: Präzise Bewertung der SMT-Fertigung

ASMPT baut seine Softwarelösung SMT Analytics aus und ergänzt sie um Analysefunktionen für eine noch präzisere Bewertung der SMT-Fertigung. Die Line Balance Analysis erlaubt eine stationsübergreifende Betrachtung der zeitlichen Auslastung kompletter Linien. Zusätzlich wurden die bestehenden Use Cases Theoretical Cycle Time Comparison und Reject Analysis erweitert.

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Die Line Balance Analysis in SMT Analytics stellt die realen Zykluszeiten aller Stationen den optimalen Referenzwerten gegenüber und zeigt Engpässe sowie unausgewogene Linienkonfi-gurationen sofort auf.

SMT Analytics führt Produktionsdaten aus mehreren Linien zusammen und vergleicht sie mit theoretisch optimalen Referenzen. Auf diese Weise lassen sich Engpässe, unausgewogene Linienkonfigurationen und bislang ungenutztes Effizienzpotenzial belastbar identifizieren – auch bei komplexen Fertigungsstrukturen. Die neue Line Balance Analysis stellt Abweichungen von optimalen Zykluszeiten transparent dar und zeigt unmittelbar, welche Prozessschritte die Leistung begrenzen oder wie unterschiedliche Programme die Linienbalance beeinflussen. Die erweiterte Theoretical Cycle Time Comparison legt offen, an welchen Stellen Parameter wie Wartezeiten oder Beschleunigungswerte vom Optimum abweichen. Da solche Einstellungen über viele Bestückzyklen wirken, ergeben sich erhebliche Spielräume zur Effizienzsteigerung. In der ausgebauten Reject Analysis können Ausschussdaten nun kostenbasiert ausgewertet werden. In Kombination mit Informationen aus dem Factory Equipment Center stehen zudem wartungsrelevante Daten direkt im Analysekontext bereit.

Ein KI-gestütztes Reporting bildet den nächsten Entwicklungsschritt: Ein integrierter Assistent bereitet Daten automatisiert auf und liefert priorisierte Optimierungsempfehlungen. Künftig wird SMT Analytics zudem Maschinen anderer Hersteller über das IPC‑2591‑CFX‑ Protokoll einbinden und so eine durchgängige Linienanalyse ermöglichen.