Wir von all-electronics begleiten die Entwicklung von Symtronics schon seit einigen Jahren. Jetzt war es wieder Zeit für ein Update zu Symtronics, dem Elektronik-Ökosystem innerhalb von Sym. Im Interview von 2023 erläuterten Michael Schwienbacher und Merlin Reingruber ihren Ansatz für nachhaltige Elektronik. Anfang 2025 standen zirkuläres Zinn und Recyclingprojekte im Mittelpunkt; im Oktober 2025 sprach Michael Geiger über Krisenresilienz und die nächsten Entwicklungsschritte.
Nun berichten Schwienbacher, Geiger und Reingruber über Unternehmenszukäufe, gemeinsame Aufträge und den Aufbau einer Technologieplattform. Auch eine Thema: offene Fragen zur Eigenständigkeit der Unternehmen, zur fairen Auftragsvergabe und zur Kontrolle von KI-Agenten sowie das dritte Beyond Economy Festival am 28. Oktober 2026 in München.
Seit unserem letzten Gespräch ist viel passiert. Was hat sich bei Symtronics grundlegend verändert?
Michael Schwienbacher: Wir haben die Rollen und unsere Ausrichtung klarer definiert. Sym initiiert, betreibt und entwickelt Ökosysteme. Wir haben uns entschieden, uns dieses und nächstes Jahr auf die Entwicklung von Symtronics zu konzentrieren. Es soll als Blaupause für weitere Ökosysteme dienen. Eine Erkenntnis dabei ist, dass es jemanden braucht, der diese Entwicklung anschiebt. Diese Rolle nennen wir derzeit Lead-Investor. Bei Symtronics übernimmt sie die Schwienbacher Gruppe mit ihren Elektronikunternehmen. Sie verfolgt eine gemeinsame Strategie, wächst organisch und durch Zukäufe und arbeitet gleichzeitig mit weiteren Akteuren zusammen, die ihr nicht gehören. Unser Ziel ist jedoch weiterhin ein vielfältiges, regionales und eigenverantwortlich organisiertes Ökosystem.
Michael Geiger: Dazu kommt die Entwicklung zu einer Technologieplattform auf zwei Ebenen. Digital haben wir an Datenbanken, Schnittstellen und Konnektoren gearbeitet. Unternehmen sollen ihre bestehenden Systeme anbinden und ihre Daten in darauf aufbauenden Anwendungen nutzen können. Physisch verbinden wir die Kapazitäten der Unternehmen in Entwicklung, Material, Fertigung, Service und Logistik. Beides gehört zusammen.
Wenn Sie „wir“ sagen: Was liegt bei Sym, was bei Symtronics und was bei der Schwienbacher Gruppe?
Michael Schwienbacher: Die Schwienbacher Gruppe übernimmt Unternehmen und entwickelt sie weiter. Sym organisiert die Zusammenarbeit im Ökosystem. Symtronics umfasst dabei sowohl Unternehmen der Gruppe als auch weitere eigenständige Akteure entlang der Wertschöpfung.
Mit den Zukäufen haben sich unsere Kompetenzen deutlich erweitert. Bei Messtec Power Converter kamen beispielsweise die Entwicklung von Lasertreibern, mechanische Fertigung, Vakuumverguss und umfangreiche Prüfverfahren hinzu. Top-Print bringt Leiterplattenlayout und Bestückung mit. Hinzugekommen ist außerdem mechanische Fertigung in Habach. Der Elektronikbereich der Gruppe ist innerhalb von etwa zwei Jahren von rund 25 auf rund 125 Beschäftigte gewachsen. Diese Zahl bezieht sich auf die Gruppe, nicht auf das gesamte Ökosystem.
Michael Geiger: Symtronics verbindet heute Rohstoff, Entwicklung, Musterbau und Serienüberleitung, Beschaffung, Oberfläche und Veredelung sowie Fertigung bis zu den OEMs. Demnächst soll auch die Herstellung von Leiterplatten hinzukommen. Die Rückführung der Materialien bauen wir mit Partnern auf. Trotzdem werden Lücken bleiben. Kein Ökosystem kann jede Nische mit eigenen Unternehmen abbilden. Dafür brauchen wir auch externe Lieferanten und Partner.
Wie verändert sich das Geschäftsmodell von Symtronics?
Was ist aus dem bisherigen Mitgliedschaftsmodell geworden, und wie verdient Sym heute an der Zusammenarbeit?
Michael Schwienbacher: Wir werben bei Symtronics aktuell keine weiteren Mitglieder im bisherigen Sinne. Wir binden Akteure in die Zusammenarbeit ein und verdienen an den jeweiligen Transaktionen, also an Umsatz und Einkauf, mit. Dazu gehören Vermittlungs- und Vertriebsgebühren.
Gleichzeitig stellt sich für uns die Frage, wann ein Unternehmen eigentlich Teil des Ökosystems ist. Ist ein Lieferant, der an einem gemeinsamen Projekt mitarbeitet, bereits ein Akteur? Wir werden ohnehin nie sämtliche Kompetenzen selbst abdecken können. Entscheidend ist, dass die Zusammenarbeit funktioniert. Wir haben bereits Projekte abgeschlossen, bei denen drei oder vier Unternehmen gemeinsam einen Kunden beliefert haben.
Sie wollen für Großkunden als Systemlieferant auftreten. Was können Sie bereits übernehmen, und was müssen Sie dafür noch aufbauen?
Michael Schwienbacher: Wir arbeiten mit Großkunden daran, viele kleinere Lieferanten so zusammenzuführen, dass der Kunde einen Ansprechpartner bekommt. Dahinter stehen mehrere Unternehmen mit ihren jeweiligen Kompetenzen. Einkauf, Vertrieb, IT und Qualitätsmanagement müssen dafür zusammenspielen.
Wenn wir als Systemlieferant auftreten, müssen wir auch für die Leistung geradestehen. Deshalb arbeiten wir an einem übergreifenden Qualitätsmanagement und an einheitlichen Prozessen. Schon im Vertrieb merken wir, wie schwierig die Vermittlung von Aufträgen wird, wenn Informationen und Abläufe unterschiedlich organisiert sind.
Größe kann dabei einen konkreten Vorteil bringen. Ein Kunde kann einen größeren Auftrag an einen Verbund vergeben, der ihn auf mehrere Unternehmen verteilt. Bei einem einzelnen kleinen Lieferanten können dessen Kapazitäten oder die Vorgaben des Kunden zur Risikoverteilung dagegen Grenzen setzen.
Michael Geiger: Ab Ende 2026 soll Symtronics auch komplexere Entwicklungsprojekte übernehmen können. Sym koordiniert die Projektentwicklung, mehrere Leistungserbringer im Ökosystem setzen sie um. Dafür haben wir intensiv an den Grundlagen gearbeitet. Jetzt geht es darum, Abläufe und Schnittstellen mit den vorhandenen Unternehmen sauber aufzubauen.
Wie viel Eigenständigkeit bleibt im Elektronik-Ökosystem?
Woran lässt sich der wirtschaftliche Nutzen für die beteiligten Unternehmen konkret erkennen – auch bei knappen Materialien?
Michael Geiger: Wir bündeln Einkaufsvolumen. Dadurch haben wir andere Möglichkeiten bei der Beschaffung und können die negativen Folgen der Preisentwicklung abmildern. Bauteil-Allokationen und Materialengpässe beschäftigen auch unsere Unternehmen. Der gemeinsame Einkauf hilft gerade kleineren Betrieben.
Ein weiteres Beispiel ist eine Produktentwicklung, die wir zusammen mit einem Unternehmen aus dem Ökosystem umsetzen. Dabei verwendet es erstmals recyceltes Zinn, das bei uns in der Fertigung schon lange Standard ist. Als OEM profitiert es vom Fertigungs-Know-how von Mayerhofer und vom Material der Feinhütte Halsbrücke. In der Serie muss es dieses Material dann nicht mehr importieren. Das entspannt die Lieferkette.
Der Nutzen entsteht also dadurch, dass vorhandene Kompetenzen und Zugänge für weitere Unternehmen verfügbar werden. Sie müssen Erfahrungen, die andere bereits gesammelt haben, nicht vollständig selbst aufbauen.
Sie kaufen weitere Unternehmen hinzu und bündeln zentrale Funktionen. Wie verhindern Sie, dass daraus doch eine Konzernstruktur entsteht?
Michael Schwienbacher: Wir sind davon überzeugt, dass eine reine Top-down-Struktur dem, was wir erreichen wollen, nicht entspricht. Unsere Strategie zielt darauf, Unternehmen eigenverantwortlich zu halten und in eine symbiotische Zusammenarbeit zu bringen. Sym ist dabei als Betreiber organisiert. Unternehmenskäufe erfolgen über die Schwienbacher Gruppe.
Die Gruppe verfolgt eine Buy-and-Build-Strategie. Wir planen, jährlich ein bis zwei Unternehmen hinzuzunehmen. Das Ökosystem reicht aber über diese Eigentumsverhältnisse hinaus. Es kann wesentlich mehr eigenständige Unternehmen verbinden, als die Gruppe selbst übernehmen könnte.
Michael Geiger: Für einen Auftrag können wir Unternehmen mit den jeweils passenden Kompetenzen zusammenbringen. Das gibt uns Flexibilität. Wir müssen dabei verschiedene Unternehmenskulturen und Arbeitsweisen verbinden. Deshalb beschäftigen uns die gemeinsamen Abläufe gerade so intensiv.
Je mehr Einkauf, Vertrieb und IT gemeinsam laufen, desto größer werden auch die Abhängigkeiten. Wie viel Eigenständigkeit bleibt den Unternehmen?
Michael Schwienbacher: Das ist durchaus eine Problematik. Wenn Unternehmen viel Wertschöpfung über gemeinsame Strukturen organisieren, entstehen Abhängigkeiten. Die sind wechselseitig. Unser Anspruch lautet „Souveränität durch Gemeinschaft“.
Gemeinsame Prozesse, IT-Infrastruktur, Einkauf und Vertrieb halten die Zusammenarbeit zusammen. Gleichzeitig wollen wir die Eigenverantwortung und Vielfalt der Unternehmen erhalten. Das ist die Aufgabe, an der wir arbeiten. Auch die Frage, wo genau die Grenze zwischen einem Ökosystem und einer Konzernstruktur verläuft, wird weiter diskutiert.
Was funktioniert auf dem Marktplatz heute bereits, und was befindet sich noch in Entwicklung?
Michael Geiger: Heute bringen wir Unternehmen vor allem nach ihrem Bedarf zusammen. Wenn ich weiß, dass jemand eine bestimmte Leistung braucht und ein anderes Unternehmen sie anbietet, verbinde ich beide. Das geschieht im Ökosystem und im Netzwerk von Beyond Economy. Daraus entsteht bereits konkretes Geschäft.
Mit zunehmender Größe muss diese Vermittlung stärker automatisiert werden. Wir prüfen, wie Agenten dabei helfen können, Kompetenzen und Bedürfnisse gezielter zusammenzubringen. Heute hängt noch viel davon ab, dass jemand die passenden Unternehmen persönlich kennt. Der nächste Schritt ist, diese Zuordnung effizienter zu machen. Daran arbeiten wir gerade.
Wenn zwei Unternehmen denselben Auftrag übernehmen könnten: Wer bekommt ihn, und nach welchen Kriterien?
Michael Geiger: Augenhöhe und Vertrauen sind zunächst die Grundlage. Wir schauen deshalb schon vorher, ob ein Unternehmen die Gemeinschaft unterstützen will und wie es Zusammenarbeit versteht.
Das ersetzt aber keine objektiven Kriterien für die Auftragsvergabe. Die müssen wir definieren, auch für die Weiterentwicklung des Marktplatzes. Es muss nachvollziehbar sein, weshalb Unternehmen A einen Auftrag bekommt und Unternehmen B nicht. Die vorhandenen Kompetenzen sind beispielsweise ein Kriterium. Wenn ein Unternehmen einen deutlich größeren Teil der Anforderungen abdeckt, ist die Entscheidung einfacher.
Bei diesen Regeln stehen wir noch relativ am Anfang. Wir müssen sie weiter ausarbeiten und dafür sorgen, dass die Vergabe auf einer fairen Grundlage erfolgt.
Wo stehen KI und zirkuläre Materialien in der Praxis?
Sie setzen auf KI-Agenten und digitale Zwillinge. Was läuft bereits, und wie kontrollieren Sie Fehler?
Michael Geiger: Wir haben zunächst viel Arbeit in das Fundament gesteckt: Welche Informationen liegen in welchen Datenbanken? Welche Systeme müssen miteinander verbunden werden? Darauf bauen Anwendungen auf, die beispielsweise Informationen aus Fertigung, Buchhaltung und Einkauf für einen Auftrag zusammenführen.
Einzelne Abläufe funktionieren bereits. Jetzt bringen wir sie in einen größeren Zusammenhang. Dazu gehören auch klare Verantwortlichkeiten und die Frage, wie Anforderungen aus der Anwendung in eine technische Umsetzung übersetzt werden. Einen schlechten Prozess zu automatisieren hilft uns wenig.
Digitale Zwillinge sind ein weiterer Baustein. Wir wollen Produkte zunächst digital abbilden, um früher eine Vorstellung davon zu bekommen, wie das Ergebnis aussehen muss. Damit wollen wir die Entwicklung beschleunigen.
Bei den Agenten muss weiterhin ein Mensch auf die Ergebnisse schauen. Wir erleben, dass sie Fehler machen oder unbeabsichtigte Aktionen auslösen können. Deshalb brauchen wir Sicherheitsvorkehrungen. Wie schnell vollständige Automatisierung möglich wird, müssen wir sehen. Auch die Menschen müssen lernen, mit diesen Systemen umzugehen.
Bei welchen zirkulären Materialien sind Sie inzwischen in der Serie, und wo wird noch erprobt?
Michael Geiger: Beim Zinn sind wir längst in der Serie. Neben Stangenlot wollen wir schnellstmöglich auch Lotpasten aus zirkulärem Material einsetzen und damit auf Primärzinn verzichten. Fertigungsreste führen wir bereits zurück, damit das Material aufbereitet und wiederverwendet werden kann.
Bei Leiterplatten mit Leiterbahnen aus Aluminium statt Kupfer sprechen wir mit einem Anbieter, um die Technologie im Ökosystem verfügbar zu machen. Aluminium ist günstiger und für viele Anwendungen geeignet. Mehrere Unternehmen können dabei gemeinsam Erfahrungen sammeln, während der Technologieanbieter Zugang zu Anwendern bekommt.
Bei Leiterplatten aus Naturrohstoffen sind wir noch im Prototypenstatus.
Gerade bei wasserlöslichen Materialien stellt sich aber die Frage, wie sie im Betrieb mit Luftfeuchtigkeit zurechtkommen.
Michael Geiger: Genau das müssen wir prüfen. Wir bauen für einen Kunden Baugruppen auf, um Erfahrungen mit dem Material zu sammeln. Feuchtigkeit ist bei Elektronik ein Thema. Eine Schutzbeschichtung kann helfen, bringt aber zusätzliches Material mit sich. Wir müssen deshalb die gesamte Anwendung betrachten. Für einen breiten Einsatz gibt es noch Entwicklungsarbeit.
Was steht einer wirtschaftlichen Kreislaufwirtschaft noch im Weg, und welche weiteren Projekte verfolgen Sie?
Merlin Reingruber: Beim Sustainability Gate in Dresden hat sich gezeigt, wie sich die Debatte verschoben hat. Es ging vor allem darum, wie Kreislaufwirtschaft wirtschaftlich wird. Rohstoffsicherheit ist inzwischen ein Argument, das jede Geschäftsführung versteht.
Das Sekundärzinn, das wir einsetzen, ist heute nicht teurer als Zinn aus der Mine. Der Weg dahin hat Jahre gedauert und Investitionen erfordert. Mayerhofer hat das mit Unterstützung von Sym geschafft. Ein mittelständisches Unternehmen kann das also stemmen.
Eine Hürde ist die Bereitschaft, einen laufenden Prozess umzustellen. Dazu kommt die Sorge vor Feldausfällen der gefertigten Elektronik. Hier hilft Erfahrung aus der Serie. Die können wir im Ökosystem teilen. Wir brauchen mehr Gelegenheiten, bei denen Entwicklung, Fertigung, Materiallieferanten und Recycler konkret zusammenarbeiten.
Michael Geiger: Wir bauen mit Partnern Projekte zur Rückführung von Elektronikschrott, zur Trennung von Bauteilen und Leiterplatte sowie zur Rückgewinnung von Rohstoffen in Europa auf. Die offene Frage ist die Wirtschaftlichkeit. Die lässt sich nur über mehrere Stufen der Wertschöpfung gemeinsam beantworten.
Was bietet das Beyond Economy Festival der Elektronikindustrie?
Welche Ergebnisse aus den bisherigen Beyond-Electronics-Formaten führen Sie beim Festival weiter?
Michael Geiger: Wir haben 2026 drei Schwerpunkte gesetzt: Ressourcen, die Fabrik der Zukunft mit Automatisierung und KI sowie die Zusammenarbeit im Ökosystem. Seit April führen wir diese Themen von einer Digital Session über eine Co-Creation Session bis zum Festival weiter.
Dort bringen wir ein Rohstoff-Panel auf die Bühne. Es geht um alternative Materialien, vermiedene Verschwendung und eine bessere Rückführung. Wir betrachten dabei den gesamten Lebenszyklus: Wie entsteht ein passendes Produkt möglichst ohne Ausschuss? Und wie kommt es nach der Nutzung in Wiederverwendung, Aufbereitung oder Recycling? Elektronik ist dafür ein konkretes Beispiel. Viele dieser Fragen betreffen andere Branchen genauso.
Das Beyond Economy Festival findet zum dritten Mal statt. Was ist 2026 neu?
Michael Geiger: Ein Schwerpunkt ist die Beyond Economy Vision Agenda 2040, die wir gemeinsam mit The Future:Project entwickelt haben. Rund 500 Unternehmerinnen und Unternehmer, Innovationsmanager und Fachleute haben ihr Feedback eingebracht. Daraus ist eine Zukunftslandkarte mit konkreten Zielbildern entstanden, wie eine erfolgreiche Wirtschaft 2040 aussehen kann. Am 28. Oktober stellen wir sie erstmals vor.
Außerdem haben wir das Festival stärker auf Beteiligung ausgerichtet. Neben dem Bühnenprogramm gibt es Future Skill Workshops, Diskursrunden, Barcamps, Live Challenges und Co-Creation-Sessions. Dort sollen die Teilnehmer gemeinsam an Lösungen arbeiten.
Zur Premiere 2024 kamen rund 450 Menschen, 2025 waren es über 1.100. In diesem Jahr erwarten wir 1.500. Beyond Economy ist inzwischen auch zwischen den Festivals das ganze Jahr über aktiv.
Was nimmt ein Elektronikunternehmen konkret aus München mit?
Michael Geiger: Die Herausforderungen der Elektronik sind häufig branchenübergreifend. Ressourcen und KI beschäftigen viele Unternehmen. Ein Elektronikunternehmen findet deshalb bei uns das Rohstoff-Panel, konkrete Ansätze von Symtronics im Innovation Track und Gesprächspartner aus anderen Branchen, die teilweise schon andere Lösungswege gefunden haben.
Beyond Electronics ist Teil des Themenfelds „beyond resources & energy“, das Symtronics inhaltlich mitgestaltet. Es geht um Energieeffizienz, Ressourcennutzung, industrielle Skalierung und resiliente Wertschöpfungsketten. Die Teilnehmer können dort ihre eigenen Herausforderungen mitbringen und mit Menschen besprechen, die an ähnlichen Aufgaben arbeiten.