EFX 2026 stellt Programm für neue Elektronikfertigungs-Expo vor
Drei Monate vor der Premiere der EFX 2026 hat die Messe Stuttgart erste Programmpunkte vorgestellt. Mehr als 130 Unternehmen haben ihre Teilnahme an der neuen Expo for Electronics Manufacturing bereits bestätigt.
Bei der EFX-Preview gab die Messe Stuttgart einen ersten Einblick in Programm und Konzept der neuen Expo for Electronics Manufacturing, die vom 6. bis 8. Oktober 2026 Premiere feiert.
Franziska Kraufmann / Messe Stuttgart
Drei Monate vor der Premiere der EFX hat die Messe Stuttgart erste Programmpunkte und Formate der neuen Expo for Electronics Manufacturing vorgestellt. Das Branchenevent findet vom 6. bis 8. Oktober 2026 erstmals in Stuttgart statt. Nach Angaben des Veranstalters haben bereits mehr als 130 Unternehmen ihre Teilnahme bestätigt.
Die EFX richtet sich an die Elektronikfertigungsbranche und soll Ausstellung, Networking und Eventformate stärker miteinander verbinden. Vorgesehen sind unter anderem offene Standkonzepte, Catering in der Halle, digitale Terminvereinbarung über eine App sowie Abendveranstaltungen. „Die Elektronikfertigung ist eine der tragenden Säulen des industriestarken Südens – und sie verdient eine Plattform, die ihrer Bedeutung gerecht wird“, sagt Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart.
Auch inhaltlich will die Messe verschiedene Bereiche der Elektronikfertigung abdecken. Geplant sind unter anderem ein Live-Hacking mit anschließendem Cybersecurity-Panel, das Format „Vom Lab zum Fab“ mit dem Fraunhofer-Institut IZM sowie Guided Tours mit productronic-Chefredakteurin Petra Gottwald, etwa zum Thema Quantentechnologie und Elektronikfertigung mit Hahn-Schickard. Für den Nachwuchs sind Angebote wie das VDI TecMobil „Bring deine Platine zum Leuchten“ und Rallys durch die Halle vorgesehen.
Weitere Programmpunkte richten sich gezielt an Fachbesucher und Aussteller. Dazu zählen BME-Einkäufertalks, Bartalks zu Themen wie Greentech, ESD und Start-ups sowie der KI-Stammtisch von productronic. Ergänzt wird das Programm durch Foren, Live-Podcasts, Videoformate und Treffen verschiedener Branchen-Communities.
Die Aussteller sollen nach Angaben der Messe die Breite der Elektronikfertigung abbilden – von Leiterplattenherstellern und EMS-Anbietern über Anlagenhersteller bis hin zu Start-ups und internationalen Unternehmen. Parallel zur EFX finden auf dem Messegelände die Quantum Effects, die VISION und die Motek statt. Ein gegenseitiger Besuch der Veranstaltungen soll kostenfrei möglich sein.
Bei einer Preview-Veranstaltung präsentierten unter anderem Vertreter der elbe gruppe, Essemtec, Fuji Europe, IBL Löttechnik, Koh Young, Sym und Viscom ihre Erwartungen an das neue Format. Die EFX soll künftig im Zweijahresrhythmus in Stuttgart stattfinden.