PFC: Die "GaNdalf" Entwicklungsplattform

Die Gandalf-Entwicklungsplattform (Bild: Future Electronics)

| von Redaktion

Im Gandalf-Board ist eine brückenlose Totem-Pole-PFC-Topologie implementiert, die laut Herstellerangaben mit nur wenigen Bauteilen einen Wirkungsgrad von bis zu 99 Prozent erreicht. Future Electronics hat bei dieser PFC-Schaltung zwei Panasonic X-Gan-Schalter PGA2E07BA eingesetzt, anstelle von Silizium-Superjunction-MOSFETs.

Das digital gesteuerte Board arbeitet mit dem digitalen Dual-Core-Signalcontroller dsPIC33H von Microchip. Gandalf verwendet Netzspannungen von 85 V bis 265 VAC und soll einen Wirkungsgrad von > 0,98 erreichen. Die PFC-Schaltung steuert hierbei den Eingangsstrom, um ihn mit der Eingangsspannung zu synchronisieren und reaktive Leistungsverluste zu minimieren. Das Board liefert Ausgangsspannungen bis 400 VDC und kann Lasten bis 1 kW speisen, bei einer gesamten harmonischen Verzerrung von unter 10 Prozent.

Etienne Lanoy, Direktor der Future Electronics Centres of Excellence, die das Gandalf-Board entwickelt haben, erklärte hierzu: „Die relativen Leistungsvorteile von GaN-FETs gegenüber Silizium-MOSFETS eröffnen den Kunden neue Möglichkeiten, ihren neuesten Entwicklungen von Leistungssystemen einen weiteren Mehrwert in Form eines höheren Wirkungsgrads, schnellerer Schaltvorgänge und geringerer Größe mitzugeben.“

(aok)

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