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| von Leitner

Bild 1: Eine zentrale IR-Lichtquelle bestrahlt die reflektierende Innenschicht des Sensors. Vier IR-Sensoren nehmen das Licht auf und ein SoC berechnet daraus die Kräfte in alle drei Raumdimensionen.

Bild 1: Eine zentrale IR-Lichtquelle bestrahlt die reflektierende Innenschicht des Sensors. Vier IR-Sensoren nehmen das Licht auf und ein SoC berechnet daraus die Kräfte in alle drei Raumdimensionen.Conrad

Die patentierte Technik von Optoforce bietet eine neue Methode zur hochauflösenden Messung von Kräften: Infrarotlicht und optische Hochleistungselastomere erfassen selbst kleinste Verformungen der Außenfläche des Sensors (Bild 1), der zum Bespiel die Form einer Halbkugel aufweist. Fast wie ein Mensch kann der OMD-Sensor fühlen und hochpräzise Messergebnisse über Richtung und Intensität der Krafteinwirkung liefern. Die Messwandler von Optoforce sind wesentlich robuster als Kraftmesszellen mit Dehnungsmessstreifen (DMS) und bieten Verformungsflächen, die räumlich vom eigentlichen Sensorelement getrennt sind. Damit lassen sie sich gut an die jeweilige Aufgabe anpassen und einfach handhaben.

Hart im Nehmen

Bild 2: Der 10-mm-OMD-Sensor von Optoforce bietet eine neue Methode zur Kraftmessung. Sie basiert auf Infrarotlicht und optischen Hochleistungselastomeren.

Bild 2: Der 10-mm-OMD-Sensor von Optoforce bietet eine neue Methode zur Kraftmessung. Sie basiert auf Infrarotlicht und optischen Hochleistungselastomeren.Conrad

Mit hoher Robustheit, Hitze- und Kältebeständigkeit zwischen -10 und +40 °C (auf Anfrage auch von -40 bis +85 °C) sowie einer konstruktionssicheren Überlastbarkeit von bis zu 600 % eignen sich die OMD-Sensoren für anspruchsvollste Aufgaben in rauen Umgebungen (Bild 1). Hinzu kommt eine Standard-USB-Schnittstelle mit kundenspezifisch auslegbarer DAQ-Software.

Conrad bietet alle Varianten der 3D-Sensor-Entwicklungskits von Optoforce an (Bild 3), sowohl im Flat-Top- als auch im Kuppelformat. Die Größen reichen von 10 bis 30 mm Durchmesser; die Nennbelastbarkeit reicht von 10 bis zu 1600 N. Die Sensoren liefern typischerweise 16-Bit-Werte. Ákos Dömötör, Sales Manager bei Optoforce, über die Einsatzmöglichkeiten seiner Produkte in der Fertigung: „Die nächste Herausforderung ist die automatisierte Feinmontage, die derzeit noch manuell getätigt wird. Die technologische Weiterentwicklung führt zu Roboterlösungen, die zunehmend imstande sein werden, solche Tätigkeiten zu übernehmen, welche bisher nur manuell mit Händen und Fingern durchzuführen sind.“

Bild 3: Optoforce liefert seine Entwicklungskits über Conrad Electronic. Es gibt sie sowohl im Flat-Top- als auch Kuppelformat. Die Größen reichen von 10 bis 30 mm Durchmesser; die Nennbelastbarkeit reicht von 10 bis zu 1600 N.

Bild 3: Optoforce liefert seine Entwicklungskits über Conrad Electronic. Es gibt sie sowohl im Flat-Top- als auch Kuppelformat. Die Größen reichen von 10 bis 30 mm Durchmesser; die Nennbelastbarkeit reicht von 10 bis zu 1600 N.Conrad

Nur bei Conrad

Holger Morgenstern, Product Manager, Category Business Supplies bei Conrad, fügt hinzu: „Conrad freut sich, diese innovativen und fortschrittlichen 3D-Sensoren anbieten zu können. Wir sind sicher, dass diese neue Technologie von Anlagen- und Gerätespezialisten, Forschungseinrichtungen und Herstellern von Industrierobotern aller Art nachgefragt wird.“ Die 3D-Sensoren sind in Europa exklusiv über die Webseite von Conrad erhältlich.

(lei)

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