Leistungsstarke iLCD-Modelle, erstmals auch mit Yocto-Linux.

Leistungsstarke iLCD-Modelle, erstmals auch mit Yocto-Linux. (Bild: Demmel Products)

Ein 1,8-GHz-Quad-Core-Prozessor (i.MX8M Plus von NXP) mit integriertem Video- und Grafikprozessor für 3D-Rendering, ein high-res optically bonded Display, modifizierbares Yocto-Linux-OS das sind die Hauptmerkmale des neuen iLCD Linux. Damit können intuitive und performante Benutzeroberflächen - ähnlich dem Smartphone - entwickelt werden. Trotz seine schlanke Form verfügt es über ein vollwertiges und modifizierbares Betriebssystem. Die Kommunikation kann über USB, Ethernet, I2C, SPI und I/Os erfolgen.

Das 7,0-Zoll-Display

Mit dem 7,0-Zoll-Modell, ausgestattet mit einem höchauflösenden 1024 × 600-Pixel-Display, startet die neue Linux-Serie. Diesem wird in naher Zukunft ein 10,1-Zoll-Modell folgen, während weitere Größen in Planung sind. Die gesamte iLCD-Linux-Serie wird mit high-resolution IPS-Displays mit bis zu 1000 cd/m² ausgestattet. Die PCAP-Touchpanels werden optisch gebondet, wodurch Bilder, Grafiken & Videos weiterhin gestochen scharf dargestellt werden und die Farben kräftig bleiben. Gleichzeitig ermöglicht der Touchcontroller mit dem optisch gebondeten Touchpanel den Einsatz von bis zu 4 mm Coverglas.

Das frei modifizierbare Yocto-Linux-Betriebssystem erweitert das Anwendungsspektrum enorm und ermöglicht es Applikationen selbst zu kreieren. Standardmäßig ist die iLCD-Linux-Serie mit 2GB RAM, 16GB Flashspeicher ausgestattet. Der Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von 0 bis 70 °C.

Das frei modifizierbare Yocto-Linux-Betriebssystem erweitert das Anwendungsspektrum enorm.
Das frei modifizierbare Yocto-Linux-Betriebssystem erweitert das Anwendungsspektrum enorm. (Bild: Demmel Products)

Die weiterentwickelte iLCD-F-Serie ist vollständig kompatibel zur bisherigen Produktlinie. Die F-Serie arbeitet mit einer neuen 528-MHz-Prozessorgeneration, die deutlich höhere Performance bietet. Zum Einsatz kommen IPS-Displays (PCAP Touch Screen als Standard) mit einem großen Ablesewinkel (160 Grad Viewing). Bei schrägen Betrachtungswinkeln verändern sie nicht oder kaum Farben, Helligkeit und Kontrast. Besonders wichtig für den Industriebereich sind die extrem hohe Helligkeit und Auflösung. 1024 x 600 sind es beispielsweise in der 7-Zoll-Ausführung. Unterstützt werden on-board high speed USB-, I2C-, SPI- und Ethernet-Schnittstellen sowie verschiedener IOs unter Java.

Ein besonderes Feature ist auch hier die kompakte Bauform der iLCDs. Die Tiefe ist trotz eingebauter Technik nur wenig größer als das Display selbst.

Rückblick auf die Embedded World 2022

Eingangsbereich Embedded World 2022
Weltpremiere: Zur 20. Embedded World dürfen sich die Besucher über sommerliches Grün freuen. Die Redaktion ist vor Ort und freut sich auf spannende Gespräche. (Bild: Alfred Vollmer / Redaktion all-electronics.de)

Vom 21. bis 23. Juni 2022 trafen sich Experten zur 20ten Ausgabe der Embedded World in Nürnberg. In den Hallen 1, 2, 3A, 4, 4A und 5 wurden wieder die neusten Trends und technische Innovationen im Bereich der Embedded-Systementwicklung präsentiert. 724 Aussteller aus 39 Ländern schaffen auf über 20.000 qm ein Informationsforum für die beteiligte Branche. Die Redaktion war vor Ort und hat sich umgeschaut. Hier finden Sie Eindrücke von der Messe sowie Neuheiten der Aussteller.

Display-Computing ohne Betriebssystem

Mit der von Demmel Products entwickelten Technologie ist „Display Computing“ mit der objektorientierten Hochsprache Java ohne Betriebssystem möglich. Damit können JPro-Modelle alle Funktionen eines Gerätes ohne Einsatz eines externen Controllers steuern. Die Displays sind beim Einschalten sofort betriebsbereit („Instant-On“), der durch ein Betriebssystem bedingte Overhead entfällt völlig.

Die iLCDs sind auch ohne Java einsetzbar, wobei bereits ein externer low-cost Controller die Steuerung übernehmen kann.

Zur Projektierung stellt das Unternehmen den iLCD Manager XE inklusive Java-Entwicklungsumgebung kostenlos zur Verfügung. Damit lassen sich alle JPro-Modelle einrichten, konfigurieren, programmieren und testen. Ein eingebauter Bildschirm-Simulator und Debugger für Java-Programme erleichtern das Testen von Screenlayouts und Programmen selbst ohne Hardware. Automatische Funktionen gewährleisten einen schnellen Start und sorgen dafür, dass auch Entwickler ohne spezielle Programmierkenntnisse erfolgreich sind. Zusätzliche Hard- oder Software ist nicht nötig.

iLCD-Linux: DPL-HC70-iMX (1024 × 600)

1,8-GHz-Quad-Core-Prozessor i.MX8M Plus von NXP

16GB Flashspeicher für Anwenderdaten

1GB RAM

integrierter Video- und Grafikprozessor für 3D-Rendering

Wi-Fi 6 und Bluetooth-5.0-Modul

HiRes LCD mit optically bonded PCAP-Touchpanel

Single-5-Volt-Stromversorgung

USB Typ-C Port

RS232-Port mit 3,3 V

I²C-Port und SPI-Port

weitere I/O Ports für verschiedene Anwendungen

batteriegepufferte Real-Time Clock

MicroSD-Kartenhalter on-board

Maße: 160,0 mm × 99,96 mm ×15,5 mm

Features der F-Serie

  • DPM5050 iLCD-Controller mit 528 MHz
  • 30 MByte Flashspeicher für Anwenderdaten
  • 32 MByte RAM für mult. Bildschirminhalte
  • hochauflösende, ultrahelle IPS Displays
  • optisch gebondeter, kapazitiver (PCAP) Touchscreen
  • Single-5-Volt (optional 3,3 Volt) -Stromversorgung
  • USB-Port
  • RS232-Port mit 3,3 V
  • I²C-Port und SPI-Port
  • Ansteuerung von bis 16 digitalen Ausgängen
  • Ansteuerung von bis 16 digitalen Eingängen
  • vier analoge Eingänge mit 12-bit Auflösung
  • Ansteuerung von zwei Relais oder Lautsprecher/Schallwandler, PWM-Ausgang
  • Anschluss von bis zu 128 Tasten (Tastatur-Matrix)
  • batteriegepufferte Real-Time Clock
  • MicroSD-Kartenhalter und Stecker für externe SD-Karte on-board

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An der Hoelle 31
1100 Wien
Austria