Gerade im Industrieumfeld müssen Steckverbinder einiges aushalten.

Gerade im Industrieumfeld müssen Steckverbinder einiges aushalten. (Bild: Yamaichi Electronics)

Powell Electronics

Die robusten Miniatur-Rundsteckverbinder von Conesys für Gewerbe-, Luftfahrt- und Militäranwendungen, die die Anforderungen nach MIL-DTL-26482 (Series II) erfüllen, sind bei Powell Electronics erhältlich. Bei den Bauteilen mit Bajonettkupplung werden die Crimpkontakte von der Rückseite des Steckverbinders eingesetzt und entfernt.

Die MIL-DTL-26482-Steckverbinder sind mit Aluminium- und Edelstahlgehäuse erhältlich und die Buchsen werden in vier Montageausführungen angeboten: Einbaubuchsen mit schmalem und mit breitem Flansch, Kabelkupplungsbuchsen und Buchsen für die Montage mit Kontermutter und Dichtungsring, ausgelegt für die Montage in D-förmigen Aussparungen in der Rückwand. Erhältlich sind die Stecker sind in den Ausführungen mit und ohne RFI-Erdung.

Die 33 Einsatzanordnungen nach MIL-STD-1669 sind gemäß MIL-DTL-26482 Series 2 bearbeitet, ausgestattet und qualifiziert und können drei bis 61 M39029-Kontakte aufnehmen. Die Kontakte in den Größen 20, 16 und 12 sind für den Anschluss von Leitern mit AWG 24 bis 12 geeignet.

Die MIL-DTL-26482-Steckverbinder sind mit Aluminium- und Edelstahlgehäuse erhältlich.
Die MIL-DTL-26482-Steckverbinder sind mit Aluminium- und Edelstahlgehäuse erhältlich. (Bild: Powell Electronics)

Schurter

Der Smart Connector DS11 von Schurter ist ein intelligenter Geräteeingangsstecker mit WLAN-Verbindung. Durch den Einbau des Smart Connector und der Verwendung des Smart Ecosystem stehen alle Funktionen zur Verfügung, die für ein IoT-fähiges Gerät notwendig sind.

Durch die Erfassung von Werten wie den Stromverbrauch, die Leistung und die Spannung lassen sich Nutzungsmuster erkennen und der Betrieb der Geräte optimieren. Zusätzlich können über eine API-Schnittstelle Informationen ausgetauscht werden. So lässt sich beispielsweise die Auslastung der Geräte überwachen, oder eine vorbeugende Wartung planen.

Das Smart Ecosystem besteht aus dem Smart Connector, der Schurter Cloud, dem Smart Dashboard, der Smart App für Apple und Android sowie den Smart API. Das Dashboard und die App bieten jederzeit Zugriff auf die Gerätedaten. Die angeschlossenen Geräte können so unter anderem aus der Ferne ein- oder ausgeschaltet werden.

Das Smart Dashboard ist das browserbasierte, visuelle Interface zur Schurter Cloud. Im Dashboard können mit einem Smart Connector ausgerüstete Geräte kontrolliert, überwacht und gemanagt werden. Zudem ist das Smart Dashboard eine flexible Plattform. bei Bedarf können eigene individuelle Funktionen programmiert oder das Smart Dashboard an die kundenseitige IT-Infrastruktur angebunden werden.

Die Datenerfassung und -Analyse durch den Smart Connector bieten einen hohen Mehrwert. Darauf lassen sich neue Geschäftsmodelle aufbauen. Die Analyse der Betriebsdauer oder der Nutzungsmuster erlauben neue "pay-per-use"-Bezahlmodelle.

Mit dem Smart Connector können Standardgeräte ohne Eigenentwicklung schnell und einfach digitalisiert und an das IoT (Internet of Things) eingebunden werden.
Mit dem Smart Connector können Standardgeräte ohne Eigenentwicklung schnell und einfach digitalisiert und an das IoT (Internet of Things) eingebunden werden. (Bild: Schurter)

Provertha

Provertha hat einen neuen M12-Ethernet-Wanddurchführungsadapter für M12-Ethernet-Schnittstellen von Kameras zur Videoüberwachung in Zügen, sogenannte Railway-CCTV-Systeme, als Plug-and-Play-Lösung entwickelt. Vorteilhaft sind der direkt steckbare Anschluss innerhalb weniger Sekunden und die funktionssichere fehlerfreie Datenübertragung, da Konfektionierungsarbeiten und dadurch eventuelle Anschlussfehler entfallen.

Wanddurchführungen werden verwendet, um die Verkabelung durch eine Wand oder eine Barriere zu führen, ohne das Kabel zu beschädigen oder bzw. die Übertragungsqualität zu beeinträchtigen. Der 4-polige Wanddurchführungsadapter mit D-Codierung hat eine Stiftseite für den direkten Anschluss der Ethernet-Buchsen-Leitung der Kamera und eine Buchsen-Seite für das weitere Vernetzen mit klassischen M12-Ethernet-Verbindungsleitungen in Stiftversion außerhalb des Schaltschranks bzw. des Gehäuses. Die verdrehsichere Montage an der Schaltschranktür bzw. der Gehäusewand durch angefaste Seitenflächen am Gehäuse erfolgt mittels einer M16-Kontermutter.

Der M12-Ethernet Wanddurchführungsadapter zeichnet sich durch kompakte Abmessungen mit einer kurzen Länge von 55,8 mm und einen kleinen Außendurchmesser (Schlüsselweite SW19) aus. Das Vollmetallgehäuse aus einer vernickelten Kupferlegierung in Schutzart IP67 (im verriegelten Zustand) gewährleistet eine Schirmung ohne Übersprechen und bietet bei robusten Anwendungen Schutz gegen Beschädigung. Die eingesetzten Kunststoffe erfüllen für Bahnanwendungen das Brandverhalten gemäß EN 45545-2. Der Temperaturbereich ist von -40 bis +105 °C spezifiziert.

Der Wanddurchführungsadapter mit D-kodiertem M12-Steckgesicht gemäß IEC 61076-2-101 hat ein Gehäuse mit einem M16 × 1,5 Gewinde für die Befestigung an einer Schaltschrankwand, Gehäusewand oder Platte mit einer Kontermutter (SW 19). Das vereinfacht die Montage und Verkabelung, z. B. in einem Eisenbahnwagen, und erleichtert den Austausch von Kabeln im Servicefall.

Vorteilhaft ist die Steckbarkeit und die Verwendung von Standardkabeln – das deckt sowohl den CAT5- als auch den CAT5e-Standard ab. D-kodierte Ethernet-Leitungen CAT5e sind in den 100-Mbit/s-Netzwerken der Bahn und in der Industrie häufig anzutreffen. Dieser Standard bietet schnellere Geschwindigkeiten und kann auch größere Entfernungen ohne Beeinträchtigung durch Übersprechen überbrücken.

In der Bahntechnik ist es sehr wichtig, dass die Kabel und Leitungen sicher und zuverlässig durch die Wände und Decken geführt werden, um eine effiziente und sichere Signalisierung und Kommunikation zu gewährleisten. Wanddurchführungen sind ein wichtiger Bestandteil, um dies zu erreichen. Ohne Wanddurchführungen können Kabel durch Löcher oder Schlitze in den Wänden geführt werden, aber das kann zu verschiedenen Problemen führen. Zum Beispiel können die Kabel beschädigt werden, wenn sie durch scharfe Kanten gezogen werden. Löcher oder Schlitze in der Wand sind optisch oft nicht akzeptabel. Außerdem stören sie die Klimatisierung und beeinträchtigen die Energieeffizienz.

Plug-and-Play-Lösung für den Anschluss von Railway-CCTV-Kameras.
Plug-and-Play-Lösung für den Anschluss von Railway-CCTV-Kameras. (Bild: Provertha)

IMS Connector Systems

Schnellrastende HF-Steckverbinder für die Medizintechnik

Speziell für den Einsatz in medizintechnischen Geräten bietet IMS Connector Systems Steckverbinder-Serien mit Schnellrastmechanismus an. Die aus einer Messinglegierung gefertigten Verbindungslösungen MedEasyLock basieren auf 4.1-9.5- sowie 3.5-9.5-Steckverbindern und sind als VNS- und DNS-Varianten mit 50 bzw. 60 Ω Impedanz erhältlich. In der Medizintechnik finden die HF-Steckverbinder unter anderem in therapeutischen Geräten der Magnetfeldtherapie, in Mikrowellenheizsystemen, Mikrowellengeneratoren und HF-gesteuerten Mess- und Überwachungssystemen Verwendung.

Darüber hinaus eignen sich die Modellreihen auch für weitere HF-Steckbereiche, bei denen hohe Leistungen übertragen werden – z. B. für BTS-Systeme in der Telekommunikation. Die für einen Frequenzbereich von 10 GHz und eine Belastbarkeit von 100 W ausgelegten MedEasyLock-Steckverbinder verfügen über einen Drehradius von 360° und können in Temperaturbereichen von -40 bis +85 °C eingesetzt werden.

Des Weiteren erfüllen sie die Normanforderungen der IEC 60169-1 zum Schutz vor Korrosion und Feuchtigkeit und sind nach IEC 60068-2-64 auf Vibrationsbeständigkeit geprüft. Ihr Schnellrastmechanismus ermöglicht ein rasches und bequemes Öffnen und Schließen der Verbindung. Die starke Haltekraft des Schnappverschlusses von 800 N sorgt für eine hohe Kontaktsicherheit. Das verlängerte Steckergehäuse optimiert die Zugentlastung, um Beschädigungen am Kabel zu vermeiden.

Kontaktsichere HF-Steckverbinder mit Quick-Lock-Funktion zum Einsatz in medizintechnischen Geräten.
Kontaktsichere HF-Steckverbinder mit Quick-Lock-Funktion zum Einsatz in medizintechnischen Geräten. (Bild: IMS Connector Systems)

Binder

Binder ergänzt die Produkte seiner NCC-Serien (Not Connected Closed) 670 und 770 um Schutzkappen für die Kabelstecker. Deren Aufgabe ist es, bei gelöster Verbindung das Eindringen von Partikeln und Feuchtigkeit zu verhindern. Die Schutzkappen sind mit Haltebändern ausgestattet, die sich einfach an den Kabelsteckern montieren lassen.

Die Steckverbinder der Serien 670 und 770 kommen beispielsweise in Handbediengeräten zum Einsatz. Wenn es die Applikation erfordert, den Kabelstecker vom Gerät zu lösen, ist dieser ohne Schutzkappe den Umgebungseinflüssen am Einsatzort ausgesetzt. Mithilfe der Kappe wird auch im ungesteckten Zustand ein Umgebungsschutz gemäß IP67 – gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen – sichergestellt.

Mit den Serien 670 und 770 hat Binder kompakte und sehr variabel einsetzbare 5- beziehungsweise 8-polige Steckverbinder mit Bajonettverriegelung im Programm. Sie sind für anspruchsvolle Umgebungen konzipiert, die einen Schutz der Schnittstelle gemäß IP67 erfordern. Typische Anwendungen finden sich in der Mess- und Prüftechnik sowie in Beleuchtungen, Signalanzeigen und weiteren Geräten, die abwaschbar sein müssen.

Die NCC-Serien zeichnen sich durch eine konstruktive Besonderheit aus: Die Kontakte der Flanschdosen sind durch eine gefederte Kunststoffabdeckung gegen Berührung, Staub und allseitiges Spritzwasser bzw. gegen zeitweiliges Untertauchen geschützt auch bei gelöster Verbindung (Serie 670: IP54, Serie 770: IP67).

Mithilfe der Schutzkappen, die nun für die Kabelstecker erhältlich sind, erreichen diese die Schutzart IP67 im ungesteckten Zustand.

Für das Monitoring der Wasserstände bei Brunnen kommen Füllstandssensoren zusammen mit Kommunikationsmodulen zum Einsatz, welche die Messergebnisse an einen zentralen Datenort senden. Die Schnittstelle zwischen Sensor und Modul wird mithilfe eines NCC-Steckverbinders realisiert. Ein manuelles Bestimmen des Wasserniveaus entfällt somit, und die Daten vieler Brunnen können von einem Kontrollzentrum aus überwacht werden. Allerdings erfordern die Module regelmäßige Reinigung und Wartung. Die Schutzkappe bewahrt dann den NCC-Kabelstecker vor dem Eindringen von Wasser und Schmutz; außerdem schützt sie ihn während Transport und Installation.

Neben dem Füllstand können Sensoren heute auch die Wasserqualität erfassen. Diese Geräte arbeiten zumeist an einer Datenloggerbox, und gelegentlich ist es nötig, zwischen den einzelnen Sensoren zu wechseln. Auch dabei ist es wichtig, den NCC-Kabelstecker vor Schmutz und Wasser zu schützen, damit bei erneuter Verbindung wieder ein korrektes Messergebnis vorliegt.

Schutzkappen, jetzt für die NCC-Kabelstecker, erreichen die Schutzart von IP67 im ungesteckten Zustand.
Schutzkappen, jetzt für die NCC-Kabelstecker, erreichen die Schutzart von IP67 im ungesteckten Zustand. (Bild: Binder)

Conec

Fahrzeuge der Forst-, Land- und Abfallwirtschaft, deren Anhänger sowie Baumaschinen sind ständig wechselnden Wetterbedingungen, Regen und teilweise starken Verschmutzungen ausgesetzt, gleichzeitig steigt der Automatisierungsgrad und damit der Bedarf Maschinen mit Sensoren und weiteren elektrischen Komponenten auszurüsten ständig.

Die Verbindung von elektrischen und elektronischen Komponenten erfordert dabei besonders sichere Steckverbinder, die einer hohen mechanischen Belastung und rauen Umwelt- und Wetterbedingungen standhalten.

Beispielsweise wird effizientes Dünge- und Wassermanagement in der Agrartechnik immer wichtiger. Mit der klugen Vernetzung unterschiedlichster Daten kann der Landwirt seinen Acker zielgenau und vorausschauend beregnen und mit Nährstoffen versorgen.

Die umspritzten AT-Steckverbinder bieten einen hohen IP Schutz (IP67/IP69 K). Durch die Umspritzung ist der IP-Schutz bis ins Kabel gewährleistet. Es kann keine Flüssigkeit ins Kabel zwischen Mantel und Ader eindringen. Gerade bei kurzen Verbindungen werden die angeschlossene Elektronik und der Steckverbinder optimal vor eindringender Feuchtigkeit oder Ölen, durch Kapillarwirkung, geschützt. Optionale Kunststoff-Wellrohre erhöhen weiter den mechanischen Schutz der Leitung. Es gibt Varianten mit Schutzbeschaltung und LED. Die LEDs zeigen visuell die Schaltzustände am Steckverbinder an.

AT-Steckverbinder 2-pol. / beschaltet oder unbeschaltet.
AT-Steckverbinder 2-pol. / beschaltet oder unbeschaltet. (Bild: Conec)

Werner Wirth liefert kundenspezifische Verbindungssysteme für innovative Photovoltaik-Dachziegel. Diese überwinden die häufigsten Schwachstellen bei der Montage des Systems und zielen darauf ab, die Komplexität, die Fehleranfälligkeit und die Montagezeit bei der Installation von Photovoltaik-Dachziegeln signifikant zu reduzieren und dabei den Effizienzgrad des gesamten Systems zu erhöhen.

Bei der Entwicklung dieser Photovoltaik-Lösung fokussierte sich das Unternehmen auf drei Bereiche: die Montage, die elektrische Performance des Kabelbaums und die Produktionsfreundlichkeit inklusive Individualisierungsoptionen.

Die Installation von Photovoltaik-Dachziegeln ist bekannt für ihre Komplexität und eine hohe Fehleranfälligkeit, wobei die Abhängigkeit verschiedener Gewerke untereinander die Herausforderung der Installation zusätzlich erhöht. Die Steckverbinder-Lösung von Werner Wirth begegnet diesen Herausforderungen mit der Einführung eines Plug-and-Play-Systems, das eine einfache, anpassbare, effiziente und sichere Montage ermöglicht.

Eine Verbesserung der elektrischen Performance des Kabelbaums wurden durch die Optimierung des Widerstandes in den zahlreichen Verbindungspunkten erreicht. Möglich ist dies aufgrund einer speziellen Verbindungstechnik, die eine effizientere Energieübertragung von der Solarzelle bis zur Steckdose bietet. Die einheitliche Absicherung jedes Ziegels sowie der gesamten Anlage erhöht zudem die Sicherheit. Darüber hinaus ermöglicht das System individuelle Anpassungen, wie beispielsweise das Monitoring der einzelnen Dachziegel bezüglich Temperatur und Leistung.

Optimiertes Steckverbinder-System für PV-Dachziegel bestehend aus Spezialverbindungen, Nail and Click-Montagesystem, Plug and Play-Stecksystem und Sicherheitskonzept.
Optimiertes Steckverbinder-System für PV-Dachziegel bestehend aus Spezialverbindungen, Nail and Click-Montagesystem, Plug and Play-Stecksystem und Sicherheitskonzept. (Bild: Werner Wirth)

Binder

Binder ergänzt sein M12-Portfolio um K- und L-kodierte umspritzte Kabelsteckverbinder der Serien 823 und 824, die gemäß UL 2238 entwickelt wurden. Ihr Einsatzgebiet ist die Spannungsversorgung von Feldgeräten in der Automatisierungstechnik. Hier hat sich die Übertragung elektrischer Leistung über kompakte M12-Schnittstellen als eine grundlegende Anforderung etabliert. Die Steckverbinder stellen eine kompakte Alternative zur Leistungsanbindung mittels 7/8-Zoll-Verbindungstechnik dar.

Die K-Kodierung kennzeichnet dabei 5-polige Steckverbinder für Wechselstromanwendungen, wie die Versorgung von Antrieben oder Frequenzumrichtern. Zu den Zielapplikationen der – ebenfalls 5-poligen – Steckverbinder mit L-Kodierung gehören DC-Kleinantriebe, dezentrale I/O-Module und andere mit Gleichspannung gespeiste Automatisierungskomponenten an Feldbussystemen.

Die K-kodierten Produkte der Serie 824 mit Schraubverriegelung zeichnen sich durch ihre Stromtragfähigkeit von bis zu 12 A pro Pin unter Dauerlast bei Bemessungsspannungen von 630 VAC aus. Die L-kodierten Produkte der Serie 823 haben einen Bemessungsstrom von 16 A und eine Bemessungsspannung von 63 VDC. Vergoldete Kontakte garantieren dabei die sichere Stromübertragung. Die Vollumspritzung der Steckverbinder gewährleistet einen Umgebungsschutz der Schnittstelle nach IP68.

Der Export nach Nordamerika erfordert die Konformität mit US-amerikanischen Sicherheitsvorschriften. Diese wiederum lässt sich anhand des Prüfzeichens eines qualifizierten und anerkannten Testlabors belegen. Mit dem UL-Prüfzeichen der Underwriters Laboratories können Hersteller elektromechanischer Verbindungstechnik nachweisen, dass ihre Produkte den Sicherheitsanforderungen für Nordamerika entsprechen. Schnittstellen, die für Bemessungsströme bis 16 A und Bemessungsspannungen bis 630 V konzipiert sind, benötigen die Zulassung gemäß UL 2238. Die Zertifizierung gemäß UL 2238 ist derzeit in Vorbereitung.

Die K- und L-kodierten umspritzten M12-Kabelsteckverbinder wurden gemäß IEC 61076-2-11 für den Einsatz im Umfeld der Industrieautomation entwickelt. Produktdesignern und Installateuren steht damit eine robuste und variabel anwendbare Verbindungstechnik zur Verfügung, die auch bei hohen Umgebungstemperaturen eine zuverlässige Leistungsübertragung an AC- und DC-Feldkomponenten gewährt. Die Schnittstellen nach IP68 sind mit einer geschützten Dichtung in der M12-Buchse ausgestattet, und die Verschraubung im M12x1-Gewinde ist mit einer Rüttelsicherung versehen. Es stehen ferner Anschlussquerschnitte von 1,5 mm2 mit Aderendhülse und von 2,5 mm2 ohne Aderendhülse zur Wahl.

K- und L-kodierte M12-Kabelsteckverbinder der Serien 823 und 824, entwickelt gemäß UL 2238.
K- und L-kodierte M12-Kabelsteckverbinder der Serien 823 und 824, entwickelt gemäß UL 2238. (Bild: Binder)

TTI Europe / TE Connectivity

TTI Europe bietet ab sofort die Steckverbinder der PowerTube-Serie von TE Connectivity an. Die Steckverbinderserie ist auf Elektromobilitätsanwendungen im Bereich der Industrie- und Nutzfahrzeuge ausgerichtet und für die hohen elektrischen Lasten ausgelegt, die in Subsystemen von Elektromotoren, Wechselrichtern und Batteriepacks zu finden sind. Das Steckverbindersystem ist in verschiedenen Kabelquerschnitt-Optionen zwischen 35 und 150 mm² erhältlich und kann bis zu 580 A und, je nach Kabelquerschnitt und Temperatur, bis zu 1000 V standhalten. Das robuste Design hält Motorvibrationen stand und die umgebende 360°-Abschirmung (Abschirmstrom bis zu 30 % des Hauptstroms) trägt zu einer hohen EMV-Leistung bei. Der PowerTube-Anschlusskopf wurde im Hinblick auf Skalierbarkeit und Modularität gefertigt und ist in 180°- oder 90°-Ausrichtung sowie in bis zu drei Positionen je Steckverbinder erhältlich. Dies wird ergänzt durch eine einzigartige würfelförmige Sammelschienenschnittstelle, die eine von der Sammelschienenausrichtung unabhängige Konnektivität ermöglicht. Neben der Modularität vereinfacht das raffinierte zirkuläre Design die Kabelführung und die Montage der Steckverbinder erheblich und unterstützt Fahrzeughersteller dabei, die Gesamtkosten des Systems zu senken. Dank der Schutzart IP6K9K gegen Eindringen von Staub und Wasser, der Connector Position Assurance (CPA) und der Sicherheitsfunktion HVIL (High Voltage Interlock Loop) in jedem Stift trägt der PowerTube-Steckverbinder zu einer zuverlässigen und sicheren Konnektivität bei.

Die modulare, skalierbare und robuste PowerTube-Serie ist für den Umgang mit hohen elektrischen Lasten in Elektrofahrzeugdesigns ausgelegt.
Die modulare, skalierbare und robuste PowerTube-Serie ist für den Umgang mit hohen elektrischen Lasten in Elektrofahrzeugdesigns ausgelegt. (Bild: TTI Europe)

Binder

Binder hat im Rahmen seiner Produktserien 824/823 K- und L-kodierte Flanschteile im Programm, die gemäß dem Standard UL 2237 für Leistungsapplikationen auf dem nordamerikanischen Markt vorgesehen sind. Dazu gehören 5-polige Flanschstecker und -buchsen, die Kriterien der Schutzart IP68 erfüllen. Haupteinsatzgebiete der M12-Komponenten mit Schraubverriegelung sind der Elektrogeräte- und Anlagenbau sowie die industrielle Steuerungstechnik.

Der Einsatz in Schaltschränken des nordamerikanischen Anwendermarkts bedingt für elektromechanische Schnittstellen zur Spannungs- und Leistungsübertragung Zulassungen nach UL 2237. Die Norm gibt Richtlinien vor, nach denen Steckverbinder, Kabel, Kabelverschraubungen und Sicherungselemente zu testen sind, darunter der Grounding (Bonding) Path Current Test: Dieser schreibt vor, dass der PE-Pfad (Protection Earth, Schutzerde) vier Sekunden lang einer Bestromung mit 190 A für den Anschlussquerschnitt AWG16 beziehungsweise einer Bestromung mit 300 A für AWG 14 zu widerstehen hat, ohne zu unterbrechen. Wechselstromanwendungen erfordern darüber hinaus eine Abnormal-Overload-Prüfung mit dem 1,5-Fachen des Bemessungsstroms – die Sicherung des PE-Pfads darf nicht auslösen – sowie zusätzlich eine Anbindung des PE-Pols an das Komponentengehäuse.

Nach dem Standard DIN EN 61076-2-111 steht die K-Kodierung für 5-polige M12-Steckverbinder zur Leistungsversorgung von Wechselstromanwendungen wie Antrieben oder Frequenzumrichtern. Die Grenzwerte für Bemessungsspannung und -strom sind mit 630 VAC beziehungsweise 12 A festgelegt. Die L-Kodierung beschreibt ebenfalls ein 5-poliges Steckgesicht, allerdings ist sie speziell ausgelegt für Gleichspannungsanwendungen bis 63 VDC und 16 A; dazu gehören etwa kleinere Motoren oder Feldbusgeräte im Bereich der industriellen Automatisierungstechnik.

Die 5-poligen Flanschteile der Serien 824 und 823 mit K- (Polzahl 4+PE) und L-Kodierung (Polzahl 4+FE, Functional Earth – Funktionserde) verfügen über eine M12-Schraubverriegelung. Als Anschlussarten sind Litzen vorgesehen. Die Anschlussquerschnitte betragen AWG16 und AWG14. Für die Wechselstromkomponenten mit K-Kodierung wurden die Anforderungen der UL 2237 über eine PE-Anbindung an den Gewindering umgesetzt.  Die Zertifizierung gemäß UL 2237 ist derzeit in Vorbereitung.

Die mechanische Lebensdauer der Flanschteile ist mit >100 Steckzyklen spezifiziert. Die Grenztemperaturen sind -40 und +85 °C (Serie 824) beziehungsweise -40 und +105 °C (Serie 823).


K- und L-kodierte Flanschteile, die gemäß dem Standard UL 2237 für Leistungsapplikationen auf dem nordamerikanischen Markt vorgesehen sind.
K- und L-kodierte Flanschteile, die gemäß dem Standard UL 2237 für Leistungsapplikationen auf dem nordamerikanischen Markt vorgesehen sind. (Bild: Binder)

Molex

Molex hat mit der Einführung des Steckverbindersystems „KickStart“ sein Angebot an Lösungen erweitert, die vom „Open Compute Project“ (OCP) empfohlen werden. KickStart ist ein neues Komplettsystem und eine OCP-konforme Lösung, die Stromversorgung sowie Low-/Highspeed-Signalführung in einer einzelnen Kabelbaugruppe kombiniert. Das Komplettsystem macht mehrere Komponenten überflüssig, optimiert den Platzbedarf und beschleunigt Upgrades. Es bietet Server- und Geräteherstellern einen flexiblen, standardisierten und einfach umzusetzenden Ansatz für Boot-Laufwerk-Peripherieverbindungen.

Das integrierte Stromversorgungs- und Signalsystem ist eine standardisierte TA-1036-Kabelbaugruppe im Small Form Factor (SFF), die der OCP-Spezifikation für das „Data Center Modular Hardware System“ (DC-MHS) entspricht. KickStart wurde zusammen mit OCP-Mitgliedern entwickelt und wird in der „M-PIC“-Spezifikation des OCP für kabeloptimierte, periphere Boot-Steckverbinder empfohlen.

Das System unterstützt PCIe-Gen-5-Signalgeschwindigkeiten mit Datenübertragungsraten von bis zu 32 Gbit/s NRZ. Die geplante Unterstützung für PCIe Gen 6 wird später die Anforderungen für stetig zunehmende Bandbreiten erfüllen. Es ist auch auf den Formfaktor und die robuste mechanische Struktur des vom OCP empfohlenen PCIe-Steckverbindersystem NearStack von Molex abgestimmt, das im gesteckten Zustand eine Bauhöhe von 11,1 mm aufweist und damit eine optimierte Platznutzung, besseres Luftstrommanagement und geringere Interferenzen mit anderen Komponenten ermöglicht. Das neue Steckverbindersystem ermöglicht außerdem eine einfache hybride Kabelbelegung von KickStart-Steckern bis hin zu Sliver 1C für den Anschluss von Festplatten im Enterprise- und Data-Center-Standard-Formfaktor (EDSFF). Die Unterstützung von Hybridkabeln vereinfacht zusätzlich die Integration mit Servern, Speiche- und anderer Peripherie und erleichtert Hardware-Upgrades sowie die Modularisierung.

 

KickStart ist ein neues Komplettsystem und eine OCP-konforme Lösung, die Stromversorgung sowie Low-/Highspeed-Signalführung in einer einzelnen Kabelbaugruppe kombiniert.
KickStart ist ein neues Komplettsystem und eine OCP-konforme Lösung, die Stromversorgung sowie Low-/Highspeed-Signalführung in einer einzelnen Kabelbaugruppe kombiniert. (Bild: Molex)

Rutronik

Mit der Markteinführung der USB4-Version 2.0 sind Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 80 Gbps möglich – ein Steigerung um 400 %. Diese Spezifikation basiert auf dem Konzept des Tunnelings, das die Kombination mehrerer Protokolle über eine einzige Schnittstelle ermöglicht und damit für eine deutliche Steigerung der Flexibilität sorgt. Je nach Gerät ist so die Übertragung von USB-3.2-Daten und Lade-/Speicherinformationen (PCIe) oder Displayverbindungen (DisplayPort) realisierbar. Das Fortführen des USB-Type-C-Formfaktors sorgt für die Abwärtskompatibilität. Um dennoch die neuen Anforderungen an die Signalintegrität für USB4 zu erfüllen und um für die Verwendung in USB4-Geräten mit 40 Gbit/s zertifiziert zu werden, entwickelte JAE mit der DX07-Serie USB4 völlig neue und verbesserte Stecker und Kabel, die unter www.rutronik24.com erhältlich sind.

Die Reihe beinhaltet folgende Bauteile:

  • Buchsen als Onboard- (Hybrid oder SMT) und Mid-Mount-(SMT) Versionen:
    Hier wurde das interne Design optimiert, um die Signalintegritätsleistung zu verbessern. Neu ist, dass Steckverbinder nun SI-Tests erfolgreich durchlaufen müssen, um die USB4 40Gbps (Gen 3)-Zertifizierung zu erhalten.

Der DX07S024JAAR1100 beispielsweise ist ein I/O-Connector, der in 24 Positionen flexibel, rechtwinklig eingesetzt werden kann. Mit einem Nennstrom von maximal 5 A und eine Nennspannung von 48 Vrms, sowie einem initialen Kontaktwiderstand von 40 mΩ bzw. Isolierwiderstand von mindestens 100 MΩ, eignet sich dieses Bauteil für den Einsatz in PCs, Tablets, VR/AR- und SSD-Applikationen.

  • Steckverbinder:
    Der Stecker von JAE wurde als Golden Plug in die offizielle Testvorrichtung für den USB4-Zertifizierungstest aufgenommen. Wichtig: Stecker können keine direkte USB4 40 Gbps-Zertifizierung erhalten. Die USB-3.2-Gen-2-Zertifizierung ist die höchstmögliche Leistungszertifizierung für Stecker und kann in USB4 40Gbps-zertifizierten Kabelbäumen verwendet werden. JAE hat eigens für diesen Einsatz einen neuer Steckverbinder mit verbesserter SI-Leistung und einem tiefgezogenen Gehäuse entwickelt.
  • Kabelbaum:
    JAE entwickelte einen USB4-40-Gbps-zertifizierten, passiven Kabelbaum.
Steckverbinder der DX07-Serie von JAE für Anwendungen mit USB4 Version 2.0.
Steckverbinder der DX07-Serie von JAE für Anwendungen mit USB4 Version 2.0. (Bild: Rutronik)

TTI / Amphenol

Die DuraEV-Batterielade- und Entladesteckverbinder eignen sich sowohl für tragbare als auch für stationäre Batterieanwendungen für elektrische Zwei- und Dreiräder.
Die DuraEV-Batterielade- und Entladesteckverbinder eignen sich sowohl für tragbare als auch für stationäre Batterieanwendungen für elektrische Zwei- und Dreiräder. (Bild: TTI)

TTI Europe, ein Spezialdistributor für elektronische Komponenten, bietet die neuen DuraEV-Batterielade- und Entladesteckverbinder von Amphenol an. Sie eignen sich sowohl für tragbare als auch für stationäre Batterieanwendungen für elektrische Zwei- und Dreiräder. Die Hybrid-Steckverbinder, die zwei Strom- und 4/6 Signalpins unterstützen, verwenden ein patentiertes Kontaktsystem, das einen Dauerstrom von bis zu 70 A übertragen kann.

Die Lade- und Entladesteckverbinder sind sowohl im gesteckten als auch im ungesteckten Zustand nach IP67 abgedichtet und verhindern somit das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit – DuraEV-Steckverbinder sind nämlich mit einer IP-Kappe für die Buchsenseite und einer optionalen IP-Kappe für die Steckerseite ausgestattet. Darüber hinaus sind die Steckverbinder für 10.000 Steckzyklen und Temperaturen zwischen -20 und +90 °C ausgelegt.

Der bei den DuraEV-Steckverbindern verwendete Poka-Yoke-Mechanismus hilft, Fehlsteckungen zu vermeiden und die First-Mate-Last-Break-Funktion (FMLB) unterstützt das sichere Stecken. Der Fingerschutz gewährleistet eine sichere manuelle Handhabung beim alltäglichen Einsatz. Darüber hinaus sorgen die positive Verriegelung sowie die Steckerpositionssicherung („Connector Position Assurance“; CPA) für ein einfaches Stecken und Lösen der Steckverbinder sowie für eine sichere Verriegelung.

Binder

Die Baugröße des Power Bayonet Connector PBC15 von Binder entspricht einem M15-Gewinde; somit schließt der PBC15 bei Steckverbindern für die Spannungs- und Leistungsversorgung die Lücke zwischen den verbreiteten Bauformen M12 und M23.

Der kompakte, aber dennoch äußerst robuste Steckverbinder eignet sich zur Leistungsversorgung insbesondere von Drehstrommotoren oder Frequenzumrichtern. Er besitzt drei Spannungskontakte, um beispielsweise die drei stromführenden Phasen eines Drehstrommotors zu versorgen, zwei weitere Kontakte für die Signalübertragung sowie einen PE-Schutzkontakt.

Die Bauart des PBC15 ist in der Norm DIN EN IEC 61076-2-116 definiert. Ein Schnellverschluss gewährleistet einfaches, schnelles und zuverlässiges Verriegeln mittels einer Viertelumdrehung. Der Leiteranschluss wird über Schraubklemmen hergestellt. Den PBC15 gibt es zunächst als konfektionierbare Kabeldosen und Kabelstecker, jeweils als ungeschirmte oder als schirmbare Variante.

Dank der Bemessungswerte von 630 V und 16 A für die Power-Schnittstelle ist der Rundsteckverbinder für die Leistungsversorgung kleiner bis mittelgroßer Antriebe geeignet. Über die Signalkontakte lassen sich bei Bemessungswerten von 63 V und 10 A beispielsweise Bremsen ansteuern oder Betriebswerte wie Temperaturen abfragen. Die schirmbaren Varianten des Power Bayonet Connector sind für den Einsatz in elektromagnetisch belasteten Umgebungen gerüstet. Typische Anwendungsbeispiele finden sich in der Intralogistik, der Fabrik- und Prozessautomatisierung sowie im Maschinenbau.

Eine Besonderheit des PBC15 besteht in seiner kompakten Bauform: Sie bietet jedoch zum einen sehr wenig Platz für eine den Spannungspegeln angemessene Isolation. Zum anderen erfordern die hohen Ströme Leiterquerschnitte bis 2,5 mm2 und ausreichend große Kontakte, um die Litzen optimal anschließen zu können. Der PBC15 ist so gestaltet, dass eine komfortable Konfektionierung mithilfe der Schraubklemmkontakte möglich ist.

Eine weitere Herausforderung ergab sich mit der Verbindung des PE-Pins (Protective Earth), der hier als mittlerer Kontakt ausgeführt ist, zum Steckverbindergehäuse. Die Verbindung wurde über ein Federblech realisiert, welches innerhalb des Kontaktkörpers mit dem PE-Kontakt verpresst wird, und so eine sichere Verbindung zum Gehäuse herstellt.

Individuelle Verbindungstechnik für mobile Maschinen.
Für die Spannungsversorgung und Signalanbindung von Geräten über nur ein Kabel eignet sich der neue Power Bayonet Connector PBC15. (Bild: Binder)

IMS Connector Systems

IMS Connector Systems hat einen intelligenten Steckverbinder mit Bluetooth-Schnittstelle im industrietypischen M12-Format entwickelt, der bisher in Maschinenmodulen und Komponenten verbaute Sensorfunktionen in die Anschlusstechnik verlagert. Mit dem SmartMod können Maschinen- und Anlagenbetreiber unterschiedlichster Branchen die Werte für Spannung, Strom und Leistung sowie die Leiterplattentemperatur kontinuierlich überwachen.

Beeinträchtigungen des Energiebezugs durch Kabelknick, Kabelbruch oder fehlende Spannungsversorgung werden frühzeitig erkannt und sind eindeutig lokalisierbar. Damit eignet sich die smarte Lösung für das Condition Monitoring stark beanspruchter Leitungen wie beispielsweise Energieketten für Industrieroboter und Produktionsanlagen oder den Anschluss messtechnischer Komponenten mit besonders kleinen Bauformen.

Der SmartMod entspricht etablierten Industriestandards und fügt sich unkompliziert in vorhandene Infrastrukturen ein. Da bestehende Verkabelungen, Pin-Belegungen und Kommunikationsprotokolle unverändert genutzt werden können, empfiehlt sich der intelligente Steckverbinder auch für Retrofit-Maßnahmen, um Bestandsanlagen durch eine Nachrüstung von digitaler Sensortechnik mit geringem Installations- und Investitionsaufwand zukunftsfähig zu machen.

Die Messdaten lassen sich via Bluetooth über Distanzen bis 40 m Indoor und 100 m Outdoor übertragen und mit entsprechender App auf mobilen Endgeräten wie Smartphone oder Tablet auslesen. Zur IoT-fähigen Netzwerkanbindung an Steuerungs- und Leitsysteme sind Bluetooth Gateways mit Schnittstellen für alle gängigen Kommunikationsstandards von ProfiNet über Ethernet und Modbus bis EtherCAT verfügbar.

Smarte Anschlusslösung zur einfachen digitalen Überwachung des Energiebezugs auf der Feldebene.
Smarte Anschlusslösung zur einfachen digitalen Überwachung des Energiebezugs auf der Feldebene. (Bild: IMS Connector Systems)

Metz Connect

Metz Connect stellt sich mit neuen Produkten, die auf dem Standard IEC 63171-6 basieren, auf die zukünftige Verbreitung von Single Pair Ethernet (SPE) ein. Das Unternehmen, das sich seit 2020 im SPE Industrial Partner Network engagiert, bringt nun SPE-Leiterplattenbuchsen und Patchkabel für den IP20-Bereich auf den Markt. Damit bietet das Unternehmen eine durchgängige SPE-Lösung für die Leiterplattenseite einschließlich zugehöriger Kabel, um die schlanke und leistungsstarke SPE-Infrastruktur zur Ethernet-Kommunikation mit Übertragungsraten bis 1000 Mbit/s zu unterstützen. Klemmtechnik für SPE-Schnittstellen, beispielsweise zur Einbindung der Sensorik bzw. Aktorik der Feldebene, hat das Unternehmen schon länger im Produktprogramm.

Die gewinkelten SPE-Leiterplatten-Anschlussbuchsen (waagrechte Steckrichtung) mit geschirmtem Gehäuse sind mit einer Länge von 14,9 mm und einer Breite und Höhe von weniger als 1 cm sehr kompakt und mit der THR.Technologie in automatisierten Produktionsprozessen verarbeitbar. Somit lassen sich Bestückungskosten senken, da einige Prozessschritte der normalen THT-Bestückung entfallen.

Daneben bringt das Unternehmen auch vollgeschirmte Patchkabel in der Ausführung AWG 26/7 auf den Markt. Die Kabel in T 1-Kodierung, die in Längen von 0,3 bis 20 m verfügbar sind, eignen sich für die Übertragung sowohl von Daten bis 1000 Mbit/s als auch von Energie (Power over Data Line, PoDL mit 3,5 A bei 60 VDC). Sie werden in geschützten Bereichen eingesetzt, wo die Schutzart IP20 ausreicht, beispielsweise im Schaltschrank.

 

SPE-Produktprogramm um Patchkabel und Leiterplattenbuchsen erweitert.
SPE-Produktprogramm um Patchkabel und Leiterplattenbuchsen erweitert. (Bild: Metz Connect)

Schurter

Green Line ist ein Produktprogramm von Schurter, das auf pflanzlichen Kunststoffen basiert. Die Green Line ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. Die Mission lautet, qualitativ hochwertige Produkte mit signifikant niedrigem CO2-Ausstoß zu liefern. Konkret wird das Ziel verfolgt, den CO2-Fußabdruck des Produktprogramms bis 2035 um 50 Prozent zu reduzieren. Erreicht wird dies unter anderem mit nachhaltiger produzierten Produkten. Eine in Auftrag gegebene Studie von myclimate hat ergeben, dass das Ausgangsmaterial die höchsten CO2-Emissionen im Produktzyklus verursacht. Diese Herausforderung nimmt Schurter mit der neuen Green Line in Angriff.

Binder

Binder präsentiert für den Außeneinsatz bei extremer Witterung, Staub, Feuchte, Kontakt mit Flüssigkeiten, extremen Temperaturen oder Vibrationen den Harsh-Environment Connector (HEC) der Serie 696. Der Power-Steckverbinder wurde für die Leistungsversorgung sowohl im Nieder- als auch im Hochspannungssegment unter besonders rauen Bedingungen entwickelt. Sein kompaktes Design unterstützt die Versorgung von Anlagen oder Baugruppen, etwa Antriebseinheiten, unter beengten Platzverhältnissen. Zudem sorgt die Bajonett-Schnellverriegelung, die sich durch Drücken und Drehen schließen oder öffnen lässt, für Zeitersparnis beim Anschließen. In hybrider Ausführung ist die Energie- und gleichzeitige Signalkopplung auf besonders effiziente Weise bei einmaligem Stecken möglich.

Zielapplikationen des HEC sind Anlagen der Prozessindustrie, darunter die Chemie- und die kontaktfreie Lebensmitteltechnik, die Fördertechnik sowie Maschinen in der Landwirtschaft, im Bauwesen oder im Berg- und Tagebau. Um den dort typischen mechanischen, chemischen und klimatischen Einwirkungen zu trotzen, sind die Komponenten der Serie 696 – Kabelsteckverbinder und Vierkant-Flanschteile – auch mit Schutzschlauch erhältlich. So erfüllt die Power-Schnittstelle an der Steckverbindung die Maßgaben der Schutzart IP68 sowie – in gestecktem Zustand – IP69K. Dank integrierter Dichtfunktion sind alle im Schutzschlauch verlegten Leitungen und Litzen gemäß IP67 geschützt.

Die Schutzart IP67, wie für die Leitungen und Litzen im Schutzschlauch des HEC, steht für Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen. IP69K besagt, dass die Leistungssteckverbindung an sich gegen das Bestrahlen mit Wasser unter Hochdruck geschützt ist. Wichtig ist zu wissen, dass die in Steckverbinder-Datenblättern angegebene Schutzart in der Regel nur im gesteckten Zustand gilt.

Die 5- bis 12-poligen Steckverbinder sind für Bemessungsspannungen von 60 bis 600 V sowie -ströme von 3 bis 32 A ausgelegt. Sie arbeiten zuverlässig bei Betriebstemperaturen von -40 bis +100 °C, sind UV-, öl- sowie benzinbeständig und rüttelsicher dank Crimpanschluss. Diese nicht mehr lösbare, lötfreie mechanische Anschlusstechnik sorgt für einen besonders festen Sitz der Litze am Anschlussteil des Kontakts.

Die Kabelteile messen 36 mm im Durchmesser, die Flanschteile 40 mm × 40 mm. Die Komponenten der Serie 696 verfügen über eine VDE- sowie über eine UL-Zulassung. Ihre mechanische Belastbarkeit spiegelt sich in der Lebensdauer der Steckverbinder wider, die im Fall der 5- und 8-poligen Varianten mehr als 1000 sowie bei der 12-poligen Ausführung mehr als 500 Steckzyklen erreicht.

HEC – robuste und kompakte Schnittstelle für die Leistungsversorgung von Anlagen und Baugruppen im rauen Außeneinsatz.
HEC – robuste und kompakte Schnittstelle für die Leistungsversorgung von Anlagen und Baugruppen im rauen Außeneinsatz. (Bild: Binder)

Yamaichi Electronics

Das Steckverbindersystem Y-Lock Pullforce von Yamaichi Electronics ist eine Lösung für Anwendungen mit hohen Anforderungen, insbesondere für Batterie- oder Zellkontaktiersysteme für den Automotivebereich. Das System wird nun erweitert um die Version V4 mit Connector Position Assurance und integriertem Berührungsschutz für die FFC/FPC.

Das Pullforce-System (Non-ZIF) des Y-Lock zeichnet sich durch den intelligenten One-Push-Lock-Verriegelungsmechanismus aus, den es in verschiedenen Versionen gibt. Dabei wird das flexible Flachkabel (FFC) oder die flexible Leiterplatte (FPC) mithilfe des vormontierten Stiffeners in den Steckverbinder eingeführt. Bei den Versionen V3 und V4 rastet der Stiffener automatisch in zwei Stufen ein, zunächst über seitliche Verriegelungshaken und im nächsten Schritt über die die doppelte Frontverriegelung.

Blindes Stecken und Kontaktieren möglich

Dank der Führungsstifte am System ist auch ein blindes Stecken und Kontaktieren möglich. Dieses Blindstecken ist besonders vorteilhaft bei schwer zugänglichen Anwendungen oder bei engen Platzverhältnissen. Das Trennen der Verbindung erfolgt durch einfaches Herausziehen von FFC/FPC – eine mechanische Betätigung des Steckers ist dabei nicht erforderlich.

Die Y-Lock-Version V3 hat sich bereits erfolgreich im Markt etabliert. Aufgrund der doppelten Verriegelung, der Blind-Steckfunktion und der geringen Bauhöhe von 3,9 mm ist diese Lösung geeignet für Batteriesysteme, bei denen die FFC/FPC nach dem Abziehen vom Steckverbinder nicht unter Spannung steht. Die Qualifizierung erfolgte auf Basis der LV214.

Y-Lock Version V4 mit CPA – Connector Position Assurance

Die nächste Entwicklungsstufe der Y-Lock Serie ist die Version V4. Der Steckverbinder verfügt über eine optionale Connector Position Assurance (CPA), die eine zusätzliche Verriegelung der Kabelseite mit dem Steckverbinder gewährleistet. Die CPA befindet sich auf der Stiffenerseite und verrastet bei der Betätigung mit dem Steckverbinder. Ein Lösen der FFC/FPC ist nur nach Entriegelung der CPA möglich. Auch die V4 verfügt über die Frontal- und seitliche Verriegelung mit Pullforce-Funktion, sodass eine sichere Verriegelung auch ohne CPA gewährleistet wird.

Ein weiterer Vorteil von Y-Lock V4 ist der integrierte Berührungsschutz im Kontaktbereich der FFC/FPC. Dieser Schutz sorgt dafür, dass die FFC/FPC von allen vier Seiten vom Stiffener abgedeckt wird und keine Gefahr besteht, wenn das Kabel nach dem Lösen noch unter Spannung steht.

Die Kontaktabstände von beispielsweise 1,3 oder 1,8 mm können bei V4 individuell den Anforderungen an Luft- und Kriechstrecken angepasst werden. Alle Versionen sind mit unterschiedlichem Raster und verschiedenen Polzahlen erhältlich. Durch die niedrige Bauhöhe von 4,5 mm ist der Y-Lock V4 besonders bei platzkritischen Applikationen die richtige Wahl.

Das Non-ZIF-Board-to-Cable-Steckverbindersystem Y-Lock für Flachkabel (FFC) oder die flexible Leiterplatte (FPC) in den Versionen 3 und 4 eignet sich sehr gut für Automotive-Anwendungen wie Batterie-Management und Zellkontaktiersysteme.
Das Non-ZIF-Board-to-Cable-Steckverbindersystem Y-Lock für Flachkabel (FFC) oder die flexible Leiterplatte (FPC) in den Versionen 3 und 4 eignet sich sehr gut für Automotive-Anwendungen wie Batterie-Management und Zellkontaktiersysteme. (Bild: Yamaichi)

Rosenberger Hochfrequenz

Das MagCode Power System und MagCode Power System Pro – mit zusätzlicher mechanischer Twist-Lock-Drehverriegelung – eignen sich sehr gut für Ladeanwendungen in Fahrzeugen. Die kurzschlussfesten, selbstfindenden magnetischen Systeme sind für 12 und 24 V erhältlich, und können z. B. zur Erhaltungsladung von Zweitbatterien in Oberklasse-Fahrzeugen, Campern, Rettungsfahrzeugen und -booten verwendet werden oder auch zur Stromversorgung mobiler Kühltaschen, Wasserkocher oder Kaffeemaschinen. Das System besteht jeweils aus einem PowerPort zur Verbindung mit der Stromquelle, z. B. Zigarettenanzünder im Fahrzeug, und einem PowerClip zum Anschluss externer Geräte.

Das MagCode Power System Pro verfügt über einen zusätzlichen Twist-Lock-Drehverriegelungsmechanismus für höhere Strombelastungen bis 25 A, durch die höheren Trennkräfte werden potenzielle Probleme mit Lichtbögen vermieden.

Magnetische Power-Ladesteckverbinder für 12 und 24 V.
Magnetische Power-Ladesteckverbinder für 12 und 24 V. (Bild: Rosenberger Hochfrequenz)

Schurter

Die zunehmende Anzahl elektrischer Medizin- wie auch IT-Geräte stellt Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen vor Herausforderungen in der Inventarisierung und Überwachung. Der intelligente Schurter Smart Connector DT31 mit Cloud-Anbindung bietet hierbei eine effiziente Lösung, um das Auslastungs-, Wartungs- und Nutzungsverhalten dieser Geräte im Detail zu erfassen, zu analysieren und zu verwalten.

Der Plug and Play Smart Connector DT31 wird zwischen ein beliebiges Gerät mit einem handelsüblichen IEC-Gerätestecker (IEC 60320 C14) und der Stromversorgung gesteckt. Neben den Grundfunktionen Ein- und Ausschalten sowie der Erfassung des Stromverbrauches ermöglicht der Smart Connector weitere Funktionen, welche anwendungsspezifisch definiert und programmiert werden können.

Vom Smart Connector erfasste Daten werden über eine verschlüsselte Internetverbindung in eine sichere Cloud übertragen. Die gespeicherten Daten stehen über die intuitive Benutzeroberfläche von Schurter zur Verfügung und können auch via App abgerufen werden. Das Dashboard und die enthaltenen Funktionen können anwendungsspezifisch erweitert werden. Eine Auswahl an Anwendungsmöglichkeiten des Smart Connectors werden hier beschrieben.

Der Smart Connector DT31 mit Cloud-Anbindung für den Einsatz im Medizinbereich.
Der Smart Connector DT31 mit Cloud-Anbindung für den Einsatz im Medizinbereich. (Bild: Schurter)

Conec

Auch bei mobilen Arbeitsmaschinen aus der Land-, Forst- und Bautechnik steigt der Automatisierungsgrad ständig und smit auch der Bedarf, die Maschinen mit Sensoren und weiteren elektrischen Komponenten dezentral auszurüsten. Im Fahrzeugbau lassen sich die individuellen Verteilersysteme überall dort einsetzen, wo dezentrale Kabelbäume notwendig sind, am Fahrzeug, am Anhänger oder zur Verbindung des Gespanns. Die Einsatzbereiche reichen von der Ansteuerung der Beleuchtung bis hin zur Verdrahtung ganzer Sensor- und Aktor-Einheiten.

Überall dort, wo Anlagensegmente zusammengefügt werden, nach Art eines Baukastensystems, wie z.B. in der Fördertechnik oder im Zusammenspiel mit dezentralen Steuerungen, eignen sich die Verteilersysteme Typ S, M, L von Conec. Es bietet die Möglichkeit, umspritzte Abzweige/Abgänge in elektrische Verbindungsleitungen wie z. B. Kabelbäume zu integrieren. Dabei wird sichergestellt, dass die durchgängige Leitungsummantelung auch an der Spleißstelle (im Verteiler) die volle funktionale Integrität behält.

Das Verteilersystem ist min. IP67 geschützt, wird werksseitig elektrisch geprüft und bietet somit eine robuste, manipulationssichere Möglichkeit, Maschinen sicher zu elektrifizieren. Die PUR-Umspritzung bietet eine gute Beständigkeit für das Umfeld der Agrartechnik.

Es gibt drei verschieden Größen des Verteilers (S, M und L). Da das Verteilersystem ausschließlich für den Ein- und Ausgang von Leitungen vorgesehen ist, ergeben sich sehr viele Möglichkeiten verschiedene Stecksysteme zu kombinieren. Die Grenzen werden durch die maximalen Leitungsdurchmesser von max. 8 mm bei den Varianten S und M gesetzt.

Bei der Variante L ist für den Eingang der maximale Leitungsdurchmesser auf max. 17 mm begrenzt und die Kabeldurchmesser der Ausgänge bei der 4-fach-Ausführung auf max. 8 mm, sowie bei der 3-fach-Ausführung auf max. 13 mm. Jeder Verteiler hat zwei Befestigungslöcher mit M5-Gewinde zur einfachen und sicheren Montage in den Maschinen. Weiterhin ist am Ein- und Ausgang des Gehäuses jeweils eine Kabelbinderaufnahme integriert. Somit kann das System je nach Bedarf am Einsatzort befestigt werden und widersteht auch sehr harten äußeren Bedingungen.

Durch die flexible Gestaltung der internen Verdrahtung im Verteiler, besteht neben der 1:n-fach-Verbindung auch die Möglichkeit einer integrierten Beschaltung wie z. B. eine integrierte selbstheilende Sicherung in einen Pfad.

Das Verteilersystem ist min. IP67-geschützt. Die PUR Umspritzung bietet eine gute Beständigkeit für das Umfeld der Agrartechnik.
Das Verteilersystem ist min. IP67-geschützt. Die PUR Umspritzung bietet eine gute Beständigkeit für das Umfeld der Agrartechnik. (Bild: Conec)

Rutronik

Die Input/Output-Buchse DX07S016JA3R1500 vom Typ USB-C.
Die Input/Output-Buchse DX07S016JA3R1500 vom Typ USB-C. (Bild: Rutronik)

Mit dem DX07S016JA3R1500 von JAE führt Rutronik eine Input/Output-Buchse vom Typ USB-C. Sie wird rechtwinklig auf der Platine angebracht und eignet sich für eine einreihige Oberflächenmontage in bis zu 16 Positionen. Die Anwendungsfelder reichen von Ladegeräten für Mobile Devices über Netzadapter bis zu Bedienfeldern für die Wandmontage, Sicherheitssystemen, Gateways und HiFi-Anwendungen. Die DX07-Steckverbinder kommen mit 1500 Stück / Reel in einer Prägeband-Verpackung.

Mit 1,58 mm sind die Buchsen sehr platzsparend zu befestigen. Die Nennspannung beträgt 48 Vrms bei einem Nennstrom von maximal 5 A. Der anfängliche Kontaktwiderstand beträgt maximal 40 mΩ, während der Isolationswiderstand bei mindestens 100 MΩ liegt. Der Steckverbinder garantiert 10.000 Steckzyklen, der Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -40 bis + 85 °C.

Weitere Spezifikationen:

  • Shell-DIP Länge 1,2 mm
  • Ohne Rückwand
  • Dielektrische Widerstandsspannung AC 100 Vrms (1 Minute)
  • Nickel-vergoldete Kontakte

Anwendungsbeispiele:

  • Lithium-Motorsteuerung
  • Wall-Control-Panel
  • Smartbox-Kompressor
  • Security-System
  • Gateway
  • Hi-Fi
  • Ladegeräte für Mobile Devices

Fischer Elektronik

Die Bedeutung und der Bedarf einer automatengerechten Verpackungsform wachsen auch im Bereich der Steckverbinder stetig. In den letzten Jahren hat sich dieser Trend nicht nur auf Stangenmagazine als Verpackungsform beschränkt, sondern verstärkt auf Anfragen und Bestellungen von Tape-&-Reel-Verpackungen ausgeweitet. Aufgrund dessen erweitert Fischer Elektronik sein Produktprpogramm um weitere Gurtlösungen zur automatischen Bestückung. Neu sind aus dem Bereich der Steckverbinder die Artikel BL 15 SMD 043/089, MK LP 41/42, SL 11 SMD und SLV W 4 SMD 048/073. Um die Vielfalt an unterschiedlichen Gurten zu vereinfachen und wirtschaftlicher zu gestalten, wurden sinnvolle Kombinationen von Polgrößen für verschiedene Typenreihen in einem Gurt zusammengefasst. Verfügbar sind neben SMD-Bauteile im Tape-&-Reel-Format auch Gurtlösungen für THT- oder THR-Komponenten. Je nach Art des verwendeten Steckverbinders sind Bestückungshilfen oder Kaptonpunkte aufgebracht, welche nach dem Lötprozess zur Vereinfachung des Handlings wieder entfernt werden. Auch spezielle anwendungsspezifische Gurtlösungen werden entwickelt.

Vielfältige Gurtlösungen zur automatischen Bestückung.
Vielfältige Gurtlösungen zur automatischen Bestückung. (Bild: Fischer Elektronik)

TE Connectivity

TE Connectivity hat an der internationaleen elektrotechnischen Norm IEC 63171-7 mitgewirkt. Die SPE-M12-Hybridschnittstellen, die dem neuen Standard entsprechen und die TE voraussichtlich noch in diesem Jahr auf den Markt bringen wird, bieten die in rauen Industrieumgebungen geforderte Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Sicherheit. Die Technologie ermöglicht die Übertragung höherer Leistungen in Produktionsanlagen und ist eine Alternative für Robotersysteme sowie Servo- und Drehstromantriebe.

Die IEC 63171-7 spezifiziert Hybridschnittstellen mit SPE- und Leistungskontakten im M12-Format – sowohl mit Schraubverriegelung als auch mit Push-Pull-Schnellverriegelung. Der Standard gilt für geschirmte, freie und feste Rundsteckverbinder zur Energie- und Datenübertragung. SPE-M12-Hybridschnittstellen fügen sich nahezu nahtlos in vorhandene Ethernet-Infrastrukturen ein und unterstützen einfache Plug-and-Play-Verbindungen. Getrennte Pins für die Daten- und Energieübertragung tragen dazu bei, dass nun höhere Leistungen möglich sind.

Der neue hybride Verbindungsstandard ist eine Weiterentwicklung der IEC 63171-6, die zwar M8-Hybridsteckverbinder definiert, aber nicht den M12-Industriestandard, der häufig in IP65- und IP67-Umgebungen verwendet wird. Der neue Standard berücksichtigt nun M12-Hybridsteckverbinder für verschiedene SPE-Anwendungen mit Leistungsklassen von 8 bis 16 A und von 50 bis 600 V. Während bisherige Konzepte mit Power over Data Line (PoDL) auf 50 W begrenzt sind, unterstützen die neuen M12-Hybridsteckverbinder leistungsstarke Geräte bis zu 11 kW und 16 A. Außerdem bietet die hybride Konfiguration gemäß dem IEC 63171-7-Standard bei der Netzwerk-basierten Energieverteilung eine höhere Flexibilität als eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung wie bei PoDL. So ist es möglich, höhere Stromstärken auf mehrere kaskadierte Leistungsgeräte zu verteilen.

TE Connectivity wird voraussichtlich noch in diesem Jahr erste SPE-M12-Serienprodukte gemäß der neuen IEC 63171-7 auf den Markt bringen.
TE Connectivity wird voraussichtlich noch in diesem Jahr erste SPE-M12-Serienprodukte gemäß der neuen IEC 63171-7 auf den Markt bringen. (Bild: TE Connectivity)

Binder

Die gewinkelten Flanschteile im M5-Format.
Die gewinkelten Flanschteile im M5-Format. (Bild: Binder)

Die 3- beziehungsweise 4-poligen Steckverbinder der Serie 707 von Binder sind mit Tauchlötkontakten zur Leiterplattenmontage ausgestattet. Eine Schraubverriegelung gewährleistet die Sicherheit der Verbindung. Gesteckt und verriegelt, entspricht die Schnittstelle der Schutzart IP68.

Die gewinkelten M5-Flanschteile sind mit leicht gespreizten Positionierpins ausgestattet. Mit bloßem Auge kaum erkennbar, sorgen diese schon vor der Verlötung der Kontakte für einen bestmöglichen Verdrehschutz auf der Leiterplatte. Ein weiterer Vorteil ist der tieferliegende O-Ring für die Abdichtung zum Gehäuse. Er wird beim Anschluss des Flanschteils bis auf Anschlag am Gehäuse definiert verpresst und somit die Dichtwirkung optimiert. Eine Zerstörung des Dichtrings durch zu starkes Anziehen ist von vornherein ausgeschlossen. Die Bauteilbreite der M5-Flanschteile beträgt 7,5 mm. Sie liegt somit deutlich unter den sonst bei Steckverbindern üblichen Abmessungen, was den Einsatz unter beengten Platzverhältnissen erleichtert.

Die Winkelflanschsteckverbinder der Serie 707 sind für eine Bemessungsspannung von 60 V sowie einen Strom von 1 A spezifiziert und widerstehen Stoßspannungen bis 1,5 kV. Die Messingkontakte sind goldbeschichtet. Das Gehäuse und der Gewindering der Schraubverriegelung bestehen aus Messing; der Kontaktkörper ist aus Liquid Crystal Polymer (LCP) gefertigt. Gemäß der Schutzart IP68 ist die Schnittstelle gegen Staub und dauerhaftes Untertauchen (1,8 bar für 24 Stunden) in Wasser geschützt. Für Betriebstemperaturen zwischen -25 und +85 °C ausgelegt, erreicht sie eine mechanische Lebensdauer von mehr als 100 Steckzyklen.

Stäubli

Ein neues Koax-Modul für den modularen Steckverbinder CombiTac direqt vervollständigt die Palette der bestehenden Datenmodule.
Ein neues Koax-Modul für den modularen Steckverbinder CombiTac direqt vervollständigt die Palette der bestehenden Datenmodule. (Bild: Stäubli)

Die neuen Koaxial-Module von Stäubli ergänzen das Angebot an Datenmodulen für den modularen Steckverbinder CombiTac direqt.

Das sind die Hauptmerkmale der Module:

  • werkzeugloses Einsetzen in Rahmen, Klicken und Verbinden
  • schnelles Entfernen der Träger mit einem herkömmlichen Schlitzschraubendreher
  • Widerstandsfähigkeit gegen Stöße und Vibrationen
  • 10.000 Steckzyklen (5000 für COAX 1,5 GHz)

Diese Module erfüllen eine Vielzahl von Anforderungen für die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation, den Echtzeit-Datenaustausch sowie die Audio-, Video- und Funkkommunikation.

Binder

Die hybride Schnittstelle DC Power Hybrid Connector überträgt sowohl elektrische Leistung als auch Signale.
Die hybride Schnittstelle DC Power Hybrid Connector überträgt sowohl elektrische Leistung als auch Signale. (Bild: Binder)

Binder hat seine Produktserien 720 und 770 um konfektionierbare Winkelvarianten ergänzt. Einsatzgebiete derartig kompakter gewinkelter Steckverbinder sind die Geräte-, Gebäude- und Anlagentechnik: Vor allem dort, wo auf engstem Raum sichere elektrische Verbindungen zu etablieren sind, bieten die Winkelausführungen der Serien 720/770 mit Schnapp- beziehungsweise Bajonettverriegelung eine zuverlässige und platzsparende Alternative zu den geraden Versionen.

Bei den Steckverbindern der Snap-in-Serie 720 wird die elektrische Verbindung mechanisch gesichert, indem Schnapphaken in eine dafür vorgesehene Öffnung einrasten und so die Schnittstelle verriegeln. Diese Verschlussart ist jedoch anfällig für Fehlbedienung: Wird der Steckverbinder nicht axial, sondern in einem Winkel zu seiner Achse abgezogen, kann dies je nach Betrag und Richtung der Zugkraft die Kunststoff-Schnapphaken zerstören. Um diesem Anwendungsfehler vorzubeugen, haben die Produktentwickler einen Gewindering zwischen Kontaktkörper und Winkelgehäuse eingefügt. Selbst bei Krafteinwirkung schräg zur Verbindungsachse sind die Schnapphaken so vor Bruch geschützt und die Steckverbinder bis weit über die Normforderungen hinaus belastbar.

Mithilfe des zusätzlichen Gewinderings ließen sich noch zwei weitere konstruktive Forderungen erfüllen:

  • Das Konzept ermöglicht es auch die Serie 770 – mit vielen Gleichteilen – als Winkelvariante anzubieten.
  • Der Kontaktkörper lässt sich in Schritten von 90° drehen, sodass der Anwender die Richtung des Kabelabgangs selbst wählen kann.

Generell ist der Kabelanschluss bei Gehäusen mit 90°-Winkel problematisch. Wie aus anderen Produktserien bekannt, ist es oft schwierig, die Kabel um 90° zu biegen. Daher wurde für die neuen Gehäuse ein Winkel von 100° gewählt, womit sich die Montage der Kabel stark vereinfacht.

Die neuen gewinkelten Versionen der Snap-in-Serie 720 kommen unter anderem in Installationen der Lichttechnik, in Heizsystemen für Gewächshäuser sowie in E-Bikes zum Einsatz. Die Serie ist für Bemessungsspannungen von 60 bis 250 V und -ströme von 2 bis 7 A ausgelegt. Der Kabelanschluss erfolgt bei den 3- bis 12-poligen Schnittstellen mittels Löten. Sie genügen der Schutzart IP67 (gesteckt) und überdauern mehr als 500 Steckzyklen.

NCC-Winkelsteckverbinder (Not Connected Closed) der Serie 770 mit Bajonettverriegelung finden sich beispielsweise in kompakten Handbediengeräten, in Medizingeräten zur Heimanwendung beim Patienten sowie in Labormessinstrumenten, die besonders platzsparend – zum Beispiel in unmittelbarer Wandnähe – installiert werden müssen. Die 8-poligen Schnittstellen sind ebenfalls mit Lötanschlüssen ausgestattet; Bemessungsspannung und -strom betragen 175 V beziehungsweise 2 A. Neben IP67 in gestecktem Zustand erreichen die Flanschdosen dank der NCC-Technik von binder auch ungesteckt die Schutzart IP67, und sie überdauern mehr als 5000 Steckzyklen.

Die Steckverbinder sowohl der Serie 720 als auch der Serie 770 sind neben Schwarz in den Farben Rot, Grün und Blau sowie in dem für medizintechnische Anwendungen typischen Weiß (RAL 9002) erhältlich.

Molex und Rutronik

Die Mini-Fit Steckverbinder sind in ihrer jeweiligen Kategorie sowohl untereinander als auch abwärtskompatibel.
Die Mini-Fit Steckverbinder sind in ihrer jeweiligen Kategorie sowohl untereinander als auch abwärtskompatibel. (Bild: Rutronik)

Die Mini-Fit-Steckverbinder von Molex (erhältlich bei Rutronik) sind in ihrer jeweiligen Kategorie sowohl untereinander als auch abwärtskompatibel. Mit Optionen wie Blindstopfen oder Kontaktpositionierungssicherungen schafft die Mini-Fit-Familie ein Steckverbindersystem für Einsätze in nahezu allen Bereichen der Industrie sowie in Telekommunikations-, Computer- und Endverbraucher-Geräten. Erhältlich sind sie in den Konfigurationen Board-to-Board, Wire-to-Board und Wire-to-Wire in Reel, Bag oder Tray Packaging unter www.rutronik24.com.

Ausgelegt sind die Mini-Fits für den Einsatz bei Betriebstemperaturen von -40 bis zu +125 °C. Alle Steckverbinder der Serie unterstützen hohe Stromstärken. So sind beispielsweise bei Mini-Fit Stigma sowie Mini Fit Plus bis zu 11,5 A und bei Mini-Fit Versa Color bis zu 13 A möglich. Alle Komponenten der Serie arbeiten bei einer Nennleistung von bis zu 600 V AC/DC, verfügen über eine dielektrische Widerstandsfähigkeit von 2200 VAC, einen Isolationswiderstand von 1000 MΩ und sind RoHS-konform.

Leistungen auf einen Blick:

Mini-Fit BMI: Schnittstelle für Blindverklebung: Erlaubt 2,54 mm Versatz in der X- und Y-Achse für alle Konfigurationen
Mini-Fit Max: End-to-End stapelbar, vier unabhängige Kontaktstellen, Tangless Klemme
Mini-Fit Sigma: Stabiles, sicheres Gehäuse, Dichtungskappenträger, Kodierung und Polarisierung
Mini-Fit Plus HCS: Crimp-Kontakte aus proprietärer Hochstromlegierung, Buchsen und Stecker geeignet für Mini-Fit und Mini-Fit Plus Crimp-Kontakte, patentiertes Grübchendesign bei den Kontakten
Mini-Fit TPA2: Endlagensicherung mit Sekundärverriegelung
Mini-Fit Versa Color: Optionen für Schalttafelmontage und vertikale Header, fünf Farbvarianten

Weitere Anwendungsbeispiele:

Automotive-Industrie
Endverbraucher-Geräte
Medizintechnik
Industrielle Automatisierung

Dietze Group

Hermetische M8-Stecker für den Einsatz unter extremen Bedingungen.
Hermetische M8-Stecker für den Einsatz unter extremen Bedingungen. (Bild: Dietze)

Die M8- und M12-Stecker der Dietze Group nutzen Glas-Metall-Verbindungen, um eine hermetische Abdichtung zu gewährleisten. Sie sind geeignet für den Einsatz unter extremen Bedingungen wie Hochvakuum, hohen Drücken und Temperaturen, Feuchtigkeit sowie korrosiven Umgebungen. Zudem sind sie nach der gängigen Norm IEC 61076-2 kompatibel und zeichnen sich durch ihre Druck- und Temperaturbeständigkeit aus.

Hermetische Steckverbinder

Hermetische Steckverbinder erweisen sich in der Praxis als beste Wahl für empfindliche Anwendungen und anspruchsvolle Umgebungsbedingungen, da sie komplett gas- und wasserdicht sind. Sie bieten Schutz vor dem Eindringen von Luft und Gasen, Feuchtigkeit, Druckdifferenzen und aggressiven Medien und sind auch für den Einsatz in gefährlichen Umgebungen (Ex-Bereich/ATEX) geeignet.

Hermetische Steckverbinder wurden ursprünglich für militärische Anwendungen entwickelt und haben sich seitdem in Branchen wie Luftfahrt, Sensorik, industrielle Automatisierungstechnik und Vakuumtechnik etabliert. Die M8- und M12-Stecker nach IEC 61076-2 gelten mittlerweile als Industriestandard und sind ebenfalls in hermetischen Ausführungen erhältlich.

Um die Dichtheit dieser Stecker zu überprüfen, wird ein Heliumprüfgerät eingesetzt. Ein Stecker gilt als hermetisch, wenn er eine Leckrate von weniger als 1e-7 bis 1e-8 mbar*l/s erreicht. Dadurch sind diese Stecker absolut luftdicht, wasserdicht und entsprechen den gängigen IP-Schutzklassen (IP67, IP68, IP69K).

Conec

Die IP67-D-SUB-Steckverbinder-Serien für den industriellen Einsatz in rauen Umgebungen.
Die IP67-D-SUB-Steckverbinder-Serien für den industriellen Einsatz in rauen Umgebungen. (Bild: Conec)

Für den industriellen Einsatz in rauen Umgebungen werden Steckverbindersysteme benötigt, die besonderen Anforderungen gerecht werden. Steckverbindungen im Feld müssen mit UV-Strahlung, Ozonbelastung, trockener Kälte, feuchter Wärme, Regen, Schnee, Hagel, Überfrieren, Staub, Salznebel und Windlast zurechtkommen

Für diese Einsatzbereiche bietet Conec ein großes Produktprogramm wasserdichter D-SUB-Steckverbinder und Hauben mit Schutzgrad IP67. Die Serien zeichnen sich durch besondere Abdichtungsmaßnahmen am Steckverbinder sowie am Dichtrahmen, die Verwendung hochwertiger Materialien und durch eine besonders robuste Konstruktionsweise aus.

Im Bereich der wasserdichten IP67 D-SUB-Steckverbinder bietet Conec verschiedene Polzahlen, Montage- und Anschlussoptionen und je nach Anwendungsfall die Möglichkeit zwischen drei verschiedenen Gehäusevarianten zu wählen:

• SlimCon

• Solid Body

• Standardgehäuse

Der Vorteil der Solid-Body- und der SlimCon-Steckverbinderserien liegt in ihrem einteiligen Zink-Druckgussgehäuse mit vernickelter Oberfläche, das einen hohen Schutz für das System gewährleistet und sich durch Robustheit auszeichnet. Die SlimCon-Serie hat zudem sehr geringe Abmessungen.

Während beim Standardgehäuse die Abdichtung über den Dichtrahmen erfolgt, kommt in der Solid-Body-Serie ein O-Ring zum Einsatz. Die kleinste IP67-D-SUB-Steckverbinder-Serie hat eine flächig anliegende Dichtung.

IP67-D-SUB-SlimCon-Steckverbinder sind in den Gehäusegrößen 1 bis 3 als Stift- und Buchsenausführung und in den Serien Standard, High Density und Combination erhältlich.

Im Vergleich zu einem IP67-geschützten Steckverbinder mit erweitertem Dichtrahmen wird eine Reduzierung der belegten Fläche von bis zu 52 % erreicht. Die Größe des Gehäuses entspricht den Standardmaßen eines D-SUB-Steckverbinders somit ist auch eine 1:1-Umrüstung von IP20- auf IP67-Schnittstellen möglich.

Durch vier Auflageflächen werden die Steckverbinder immer gleichmäßig mit der vorhandenen Dichtung an der Gerätewand montiert. Dadurch wird eine Überbeanspruchung der Dichtung verhindert und gleichzeitig eine sichere Montage beim Kunden gewährleistet. Die SlimCon-Steckverbinder sind für eine Gehäusewandstärke von 0,8 bis 1,3 mm ausgelegt.

Die IP67 D-SUB-Solid-Body-Steckverbinder-Serie ist in den Gehäusegrößen 1 bis 5 als Stift- und Buchsenausführung erhältlich. Durch das einteilige Zinkdruckguss-Gehäuse ist diese Baureihe ebenfalls für industrielle und raue Umgebungen geeignet. Die Steckverbinder sind für die Hinterwandmontage ausgelegt und verfügen über ein Innengewinde 4-40 UNC. Entsprechende Gewindebolzen gehören standardmäßig zu den Produkten. Angeboten werden Solid-Body-Steckverbinder in den Polzahlen 9-polig- 50-polig (Standard) und 15-polig -78-polig (High Density) sowie in vielen Combination-Layouts. Solid Body-Steckverbinder sind für Gehäusewandstärken von 1,0 bis 1,6 mm geeignet.

IP67-Hauben sind in den Gehäusegrößen 1 bis 5 verfügbar und können je nach Baugröße verschiedene Kabel mit einem Durchmesser von 7 bis 16 mm aufnehmen. Neben einer sehr kompakten Haube gibt es auch Varianten mit großem Innenraum und Schutzkappen. Die Ip67-D-SUB-Haubenvarianten sind geschirmt und ungeschirmt erhältlich - alternativ mit kurzer Schlitz-, oder langer Rändelschraube.

 

Würth Elektronik

Der Steckverbinder Redfit-WR-WSP-Crimp ist mit ein bis fünf Pins und in fünf verschiedenen Farbkodierungen erhältlich.
Der Steckverbinder Redfit-WR-WSP-Crimp ist mit ein bis fünf Pins und in fünf verschiedenen Farbkodierungen erhältlich. (Bild: Würth Elektronik)

Die lötfrei und werkzeuglos montierbaren Direktstecker sind mit ein bis fünf Pins und in fünf verschiedenen Farbkodierungen erhältlich. Sie weisen eine Strombelastbarkeit von bis zu 16 A sowie eine Nennspannung von 400 V auf. Der Betriebstemperaturbereich reicht von -25 bis +105 °C. Die hörbar einrastende reversible Verbindung zur Platine ist mechanisch getestet bei Belastungen von 10 G. Er kann optional ohne Mehraufwand gegen die Bestückungsrichtung montiert werden. Zudem verfügt er über einen integrierten Verpolungsschutz und eine aktive Verriegelung mit akustischer und haptischer Rückmeldung. Der Kontakt zur Stromversorgung wird in Durchkontaktierungen einer 1,6 mm dicken Leiterplatte hergestellt. Der Stecker mit der Crimp-Montage der Kabel kann zu einem späteren Zeitpunkt gesteckt werden, zum Beispiel beim Einbau der Baugruppe.

Binder

Individuelle Verbindungstechnik für mobile Maschinen.
Individuelle Verbindungstechnik für mobile Maschinen. (Bild: Binder)

Arbeitsmaschinen in Landwirtschaft und Bauwesen sind eine Herausforderung für Automatisierer. Hier treffen bewährte Technologien wie Deutsch DT oder AMP Superseal auf aktuelle Automatisierungskomponenten. Das Plug&Play-Produktprogramm von Binder stellt mit robusten, anschlussfertigen und bedarfsweise vorkonfektionierten Steckverbindern individuelle Konnektivitätslösungen bereit.

Binder bietet im Rahmen seiner Plug&Play-Produktauswahl anschlussfertige und bei Bedarf mit Kabeln vorkonfektionierte Steckverbinderlösungen für die Modellreihen Deutsch DT, AMP Superseal sowie AMP CPC – in Kombination mit Steckverbindern aus dem Binder Produktprogramm – an. Ergänzend ermöglichen es Kabelweichen mit speziell auf verschiedene Anwendungen zugeschnittenen Verschaltungsmöglichkeiten, Stecksysteme verschiedener Bauart variabel miteinander zu kombinieren. Für den Einsatz in mobilen Arbeitsmaschinen lassen sich so individuell angepasste Konnektivitätslösungen erstellen. Anwenderseitig reduzieren sie den Verkabelungsaufwand und gewähren Manipulationssicherheit.

Mit ihrem zunehmenden Automatisierungsgrad entwickeln sich Land- und Baumaschinen zu einem immer wichtigeren Einsatzfeld für moderne Sensoren und Aktoren. Neben der Neigungs-, Positions- oder Füllstandserfassung gehören Stellantriebe oder Ventilansteuerungen zu den typischen Applikationen. Darüber hinaus sind in den mobilen Arbeitsmaschinen Displays, Beleuchtungen, Bediengeräte und Diagnosebaugruppen anzuschließen. Von Traktoren und deren Anbaugeräten über Mähdrescher und Feldhäcksler bis hin zu Baggern, Kränen oder Muldenkippern – das sichere und schnelle Verbinden aller Automatisierungskomponenten erlangt hier eine immense Bedeutung.

In derartigen Applikationen haben sich Steckverbindertypen wie der Deutsch DT sowie die Baureihen Superseal und CPC des Herstellers AMP etabliert. Auch der weltweit in der Agrartechnik standardisierte ISOBUS nach ISO 11783 definiert hier bestimmte Schnittstellen. Demzufolge besteht eine wesentliche Herausforderung für Maschinenbauer darin, moderne Sensor-/Aktor-Technologie mit den bewährten branchentypischen Verbindungstechniken zusammenzubringen.

Um Systemintegratoren diese Aufgabe zu erleichtern, bietet Binder im Rahmen seines Plug&Play-Produktprogramms neben den eigenen Serien auch Deutsch-DT- sowie AMP-Superseal- und -CPC-Steckverbinder an. Dies gibt dem Anwender die Möglichkeit, vielfältige Steckverbindertypen je nach Bedarf miteinander zu kombinieren. Für den Einsatz in Land- und Baumaschinen erfüllen die Produkte im gesteckten Zustand die Vorgaben der Schutzart IP67. Sie sind mit einer prozesssicheren Kabelumspritzung ausgestattet, um die Adern von Zugkräften zu entlasten. Dank schleppkettentauglicher Leitungen sind die Steckverbinder für den Einsatz an beweglichen Baugruppen prädestiniert.

Verschiedene Steckverbindersysteme – in umspritzter Form – lassen sich zu individuellen Lösungen kombinieren. Dies gilt bereits ab der Stückzahl 1. Da außer einfachen Patch- oft auch Verteiler-/Splitter-Leitungen gefragt sind, gehören auch Kabelweichen mit vielfältigen Verdrahtungsmöglichkeiten zum Angebot.

Realisierbar sind umspritzte Y-Verteiler mit den Verhältnissen 1:2, 1:4, 1:6 und 2:6. Anwender können die Steckverbindertypen frei wählen; die Variabilität der Anbindung erlaubt ihnen dabei eine Vielzahl von Anschlussmöglichkeiten. Die maximal möglichen Polzahlen variieren, je nach Verteilerverhältnis, zwischen acht und 18. Die Kabeldurchmesser liegen zwischen 3,5 mm und 10 mm, und der größtmögliche Anschlussquerschnitt beträgt entweder 0,5 mm² (1:2) oder 1 mm².

Efco

Die Palette der neu entwickelten Steckverbinder für COM-HPC, Qseven und Smarc umfassen insgesamt 17 Ausführungen mit unterschiedlichen Board-to-Board-Abständen sowie Kontaktmaterialien.
Die neu entwickelten Steckverbinder für COM-HPC, Qseven und Smarc umfassen insgesamt 17 Ausführungen mit unterschiedlichen Board-to-Board-Abständen sowie Kontaktmaterialien. (Bild: Efco)

Steckverbinder für COM-HPC, Smarc und Qseven mit bis zu 76 µm Goldauflage

Die Palette der neu entwickelten Steckverbindungen nach den MXM-2.0-, MXM-3.0- sowie COM-HPC-Standards von Efco umfasst insgesamt 17 Ausführungen mit unterschiedlichen Abständen und Kontaktmaterialien. Alle Produkte sind ab Lager Deutschland lieferbar.

Die 400-poligen COM-HPC-Steckverbinder sind für die hohe erforderliche Performance standardmäßig mit 25 µm (10µ”) Goldauflage ausgestattet. Verfügbar sind sie in drei Versionen, als Einzelstecker sowie als Board-to-Board-Steckverbinder mit 5 bzw. 10 mm Abstand.

Smarc-Steckverbinder weisen 314 Pole auf und folgen mechanisch wie elektrisch dem MXM-3.0-Standard, sind also z. B. auch für Grafikkarten einsetzbar. Angeboten werden sie in sechs unterschiedlichen Ausführungen, für Board-to-Board-Abstände von 2,7, 5,2, 5,5, 7,5 und 7,8 mm. Je nach Anforderungen sind die einzelnen Kontakte vernickelt oder mit 25 µm (10µ”) Goldauflage versehen.

Die MXM-2.0-Steckverbinder für Modulcomputer nach dem Qseven-Standard sind 230-polig. Lieferbar sind sie in acht unterschiedlichen Ausführungen, zum einen für Board-to-Board-Abstände von 2,7, 5,0 und 7,0 mm, zum anderen mit Goldauflagen von 8 µm (3 µ”), 25 µm (10 µ”) oder 76 µm (30 µ”).

Gold als Kontaktmaterial sorgt für sehr geringe elektrische Übergangswiderstände sowie sehr geringe parasitäre Induktivitäten und Kapazitäten, damit über jeden einzelnen Steckkontakt höchste Frequenzen bzw. Taktraten bis weit in den GHz-Bereich hinein möglichst verlustfrei übertragen werden können. Als Kontaktmaterial ist Gold auch ideal geeignet, wenn Module öfter gesteckt werden, oder - wie bei High-End-Grafikkarten - über die Steckverbinder auch höhere Ströme zuverlässig und so gut wie verlustfrei fließen sollen.

Binder

Binder solutions hat mit dem DC Power Hybrid Connector einen hybriden Steckverbinder für die Anwendungsfelder E-Mobility und Smart Energy entwickelt. Er ist für die Übertragung sowohl von elektrischer Leistung als auch von Signalen unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen geeignet. Der DC Power Hybrid Connector kann entsprechend individuellen Forderungen maßgeschneidert angezupasst werden.

Für intelligente Ladetechnik konzipiert

Smart Grids, die intelligenten Versorgungsnetze der Zukunft, orchestrieren die Erzeugung, die Speicherung und den Verbrauch von Energie. Ein wichtiges Ziel ist es, Leistungsschwankungen auszugleichen, die aufgrund der fluktuierenden Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen unvermeidlich sind. Zentrale Komponente sind die Energiespeicher: Bidirektionales Laden und eine neue Art der Vernetzung, die Industrie, Haushalte und Elektrofahrzeuge umfasst, sind die Grundlage künftiger dezentraler Lösungen zur Versorgung mit und Speicherung von Energie. Sie versprechen Versorgungssicherheit und einen erhöhten Komfort für Verbraucher.

Sowohl Elektrofahrzeuge als auch Smart-Grid-Installationen fordern von Schnittstellenkomponenten Eigenschaften wie hohe Stromtragfähigkeit, sichere Ver- und Entriegelung sowie elektromagnetische Schirmanbindung. Im Zusammenhang mit Energiespeichern müssen insbesondere Steckverbinder für eine platzsparende Integration, sichere Bedienung und schnelle, unkomplizierte Akkuwechsel ausgelegt sein. Applikationsbedingt sind hier Resistenz gegen Nässe, Schmutz, Berührung und stark schwankende Umgebungstemperaturen gefordert. Außerdem erwarten Anwender eine besonders lange Lebensdauer der Komponenten.

Neben zwei Polen für die Stromversorgung mit 500 V bei bis zu 100 A Dauerstrom stellt der DC Power Hybrid Connector zwölf Signalkontakte für 14 V bei 5 A sowie zwei weitere Pins für optionale Bordnetzverbindungen zur Verfügung. Die Einbauvariante des Steckverbinders lässt sich je nach Bedarf mit Schraubklemm-, Einpress- oder Lötanschlüssen ausstatten.

In gestecktem Zustand entspricht die Schnittstelle der Schutzart IP69K, wie sie anspruchsvolle Outdoor-Anwendungen erfordern. Eine Verriegelung mittels Magneten ist optional möglich. Der Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -25 bis +85 °C und die Lebensdauer wird mit 10.000 und mehr Steckzyklen angegeben. Außerdem wurde der EMV-geschützte Steckverbinder unter besonderer Berücksichtigung der Bediensicherheit gestaltet. Der DC Power Hybrid Connector ist für die sicherheitsrelevante HVIL-Systemintegration (High-Voltage Interlock) in Hybrid- und Elektrofahrzeugen vorgesehen.

 

Die hybride Schnittstelle DC Power Hybrid Connector überträgt sowohl elektrische Leistung als auch Signale.
Die hybride Schnittstelle DC Power Hybrid Connector überträgt sowohl elektrische Leistung als auch Signale. (Bild: Binder)

ept

Der Highspeed-Signalfluss im Colibri-Steckverbinder.
Der Highspeed-Signalfluss im Colibri-Steckverbinder. (Bild: ept)

Der Highspeed-Steckverbinder Colibri von ept ist in den Versionen 16 Gbit/s und 25 Gbit/s verfügbar. Er entspricht den Anforderungen der COM-Express-Spezifikation und eignet sich somit für Anwendungen nach USB 3.1 Gen2 und PCIe 4.0. Einsatzbereiche sind neben Industrie die Medizin- und Messtechnik, Gebäudetechnik, Unterhaltungselektronik, Gaming sowie im Transportation und Automobilelektronik.

Der Highspeed-SMT-Steckverbinder Zero8 eignet sich nach Ansicht des ModBlox7-Gremiums für die Anforderungen der neuen PICMG-Spezifikation. Unter ModBlox7 verbirgt sich ein neuer, herstellerübergreifender Standard, um Module, die größtenteils in der Transporttechnik zum Einsatz kommen, zu verbinden. Die neue Spezifikation umfasst Mechanik, modulare Funktionseinheiten sowie die elektrische Verbindung mittels Steckverbinder im vordefinierten Pinout. Dabei beschreibt ModBlox7 die Basisspezifikation eines modularen Box-PCs, bestehend aus diversen funktionalen Baugruppen, wie CPU, Stromversorgung und I/Os. In der gewinkelten, 80-poligen Ausführung erfüllt der Steckverbinder alle Anforderungen der neuen Spezifikation. Die Stecker der Produktfamilie des Zero8 gibt es in verschiedenen Bauformen, Bauhöhen und Polzahlen sowie mit optionaler EMV-Schirmung. Sie übertragen zeitgleich hohe Ströme und Highspeed-Signale. Durch die ScaleX-Anschlusstechnologie verfügen sie über eine sehr hohe Kontaktsicherheit.

Rosenberger Hochfrequenz

Die robusten HSI-Steckverbinder für raue Umgebungen.
Die robusten HSI-Steckverbinder für raue Umgebungen. (Bild: Rosenberger Hochfrequenz)

Konzipiert für anspruchsvolle Bedingungen im Außenbereich und standardisiert in Zusammenarbeit mit der AEF (Agricultural Industry Electronics Foundation), ist das HSI-Bus-System (HSI: High-Speed Implement) der neue Standard. Für Anwendungen im LKW über Baumaschinen bis hin zu landwirtschaftlichen Anwendungen sind HSI-Steckverbinder wahre Allrounder.

Leistungsstarke und robuste Verbindungen zwischen Traktoren und Anhängern beziehungsweise Saatgut-, Dünge- und Erntemaschinen sind unabdingbar für zuverlässige High-Speed-Datenübertragung von Fahrzeugen und Maschinen.

Auch bei anderen All-Terrain-Anwendungen unter anspruchsvollen Umweltbedingungen, wie in der Baufahrzeugindustrie, eignet sich das robuste HSI-Steckverbinder-System wegen seiner sehr zuverlässigen Strom- und Datenübertragung, seiner Break-Away-Verbindung sowie seiner Wasserdichtigkeit und UV-Beständigkeit.

Applikationen von HSI-Verbindungs-Systemen sind unter anderem Überwachungssysteme, Datensysteme zur Verbrauchs-, Saatgut- und Düngemitteloptimierung, GPS-Koordination sowie Füllstands- und Tonnagemessungen.

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