Wussten Sie, dass Sie auf Oszilloskopen Tetris spielen können? Oder dass sich auf so mancher Leiterplatten witzige, kunstvolle oder nachdenkliche Nachrichten verstecken? Dann ist dieser Artikel über Easter Eggs der richtige für Sie.
Ob unsere Easter Eggs ein digitaler Osterhase bringt?(Bild: Zaleman – Adobe Stock)
Anzeige
Was sind Easter Eggs in der Elektronik?
Easter Eggs in der Elektronik sind bewusst versteckte Funktionen, Botschaften oder Grafiken in Hardware oder Software. Sie gehören nicht zur Kernfunktion eines Geräts, sind aber absichtlich integriert, pft als kreative Signatur, Insiderwitz oder technische Spielerei. In der Praxis tauchen sie in allen Farben und Formen auf, so etwa in Firmware-Menüs, Debug-Modi, Messgeräten, auf Leiterplatten (PCB = Printed Circuit Board, Leiterplatte) oder sogar in Speicherwerten und Testfunktionen.
Anzeige
Typen von Easter Eggs in der Elektronik
Die hier vorgestellten Easter Eggs lassen sich grob in vier Typen einteilen.
Spielbare Easter Eggs: Versteckte Minispiele oder interaktive Elemente, die über Tastenkombinationen, Menüs oder Service-Modi erreichbar sind (z. B. ein Spiel in einem Messgerät).
Visuelle Easter Eggs: Verborgene Bilder, Muster, Icons oder Figuren – häufig als Grafik auf der Leiterplatte, in Boot-Screens oder in UI-Elementen.
Textliche Botschaften: Kurze Sprüche, Namen, Datumsangaben oder interne Hinweise, die etwa im Silkscreen-Druck, in Versionsinfos oder in Diagnoseausgaben auftauchen.
Technische Easter Eggs (Code/Speicher): Auffällige Marker und Signaturen in Code oder Speicher, z. B. gut erkennbare Hex-Werte wie DEADBEEF als Debug-/Testkennzeichen oder bewusst platzierte „Easter-Egg“-Flags in Firmware.
Anzeige
Tetris auf dem Oszilloskop: ein Hardware-Easter-Egg
Das wohl teuerste Tetris-Spiel gibt es auf dem HP 54602B Oszilloskop. Dafür müssen Sie bei eingeschaltetem Gerät die Taste "Print/Utility" drücken. Dann die Funktionstasten 2 und 3 (die 6 Tasten unter dem Display) gleichzeitig für eine halbe Sekunde gedrückt halten und schon kann es mit einer Partie Tetris losgehen. Wichtig: Wenn Sie zu lange warten, bis Sie "Print/Utility" drücken und die Funktionstasten gedrückt halten, passiert nichts.
Wie das in der Praxis aussieht, zeigt dieses Video.
Anzeige
Pong auf dem TI-83 Plus: Diese Easter Eggs gibt es in Taschenrechnern und Spielen
Ein echter Klassiker der Easter-Egg-Geschichte verbirgt sich in einem unscheinbaren Gerät, das Millionen von Schülern weltweit begleitet hat: dem TI-83 Plus Taschenrechner von Texas Instruments. Was auf den ersten Blick wie ein nüchternes Mathe-Tool aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Spielkonsole im Taschenformat – wenn man weiß, wie. Denn: Auf dem TI-83 Plus lassen sich nicht nur mathematische Gleichungen lösen, sondern auch kleine Spiele wie Pong spielen. Dabei handelt es sich nicht um eine offizielle Funktion, sondern um ein inoffizielles „Easter Egg“ – also eine versteckte Möglichkeit, dem grauen Unterrichtsalltag mit etwas Pixel-Spaß zu entkommen.
Durch geschickte Nutzung des Assembly-Modus, einer speziellen Programmierschnittstelle für fortgeschrittene Nutzer, konnte Pong in den Speicher geladen und ausgeführt werden. In manchen Regionen kursierten sogar TI-83-Geräte, auf denen das Spiel bereits vorinstalliert war – ohne Hinweis in der Dokumentation. Vermutlich eine augenzwinkernde Aktion der Entwickler oder Lehrern mit Humor.
Die genaue Anleitung gibt es hier im Video:
Anzeige
Der Konami Code: Ein Klassiker der Easter Eggs
Der Konami Code (↑↑↓↓←→←→BA) ist womöglich eines der berühmtesten Easter Eggs überhaupt. Der Konami-Code, auch Contra-Code genannt, ist eine spezielle Tastenkombination, die ihren Ursprung in Konami-Spielen hat. Der Code wurde erstmals 1986 in Gradius für das Nintendo Entertainment System verwendet, wurde aber vor allem in der NES-Version von Contra populär. Der Code wurde von Kazuhisa Hashimoto entwickelt, um eine Reihe von Power-ups zur Verfügung zu stellen, die das Testen von Spielen erleichtern sollten. Im Laufe der Zeit wurde der Konami-Code zu einem bekannten Cheat-Code in der Spielkultur und tauchte in zahlreichen Spielen außerhalb von Konami-Titeln auf. Er hat auch seinen Weg in die Populärkultur gefunden und taucht als Easter Egg in verschiedenen Medien und sogar auf Websites auf.
Google Suchen und das "The cake is a lie"-Meme
Anzeige
Ein zuverlässiger Lieferant von Easter Eggs ist Google. Suchen Sie beispielsweise mal nach „do a barrel roll“, „dart project nasa“ oder „the last of us“. In letzter Zeit sind auch neue hinzugekommen wie „askew“ oder „flip a coin“. Auch im Google Assistant findet sich ein Easter Egg: Fragt man ihn, ob er Kuchen mag, antwortet er oft mit Anspielungen auf das „The cake is a lie“-Meme aus dem Videospiel Portal. Solche spielerischen Elemente, etwa auch das Dinosaurier-Spiel bei Verbindungsfehlern oder YouTubes winterliche „Let it snow“-Animation – bei der virtuelle Schneeflocken über die Seite fielen und man den Bildschirm wie eine beschlagene Scheibe freiwischen konnte – stehen stellvertretend für einen Webdesign-Trend 2025: Interaktive Überraschungen und verspielte Grafiken, die Nutzer neugierig machen und zum Erkunden der Website animieren – ideal platziert etwa auf 404-Seiten oder als Hover-Effekte. Wichtig ist dabei die Balance: Spaßige Animationen und auffällige Typografie sollten immer so gestaltet sein, dass sie den Informationsfluss unterstützen – nicht stören.
Easter-Eggs in Hardware: Von Thor, Mickey Mouse und Jabba the Hutt
Diese wunderschöne Darstellung von Thor, dem nordischen Gott des Donners, wurde auf einem Grafikchip von Hewlett-Packard entdeckt. Das Kunstwerk aus Silizium hat eine Fläche 1,1 Quadratmillimetern.Laut der Florida State Universitybeschloss ursprünglich der Chipdesigner von Hewlett-Packard, Darrin Miller, die Thor-Darstellung in den Chip zu integrieren. Er bat die Grafikdesignerin April Comer, den Wikinger zu zeichnen, und sie schlug vier Ideen vor, wie der Gott aussehen könnte. Darrin wählte eine davon aus und wandelte sie in eine Kontaktgrafik um, die auf den endgültigen Masken platziert werden sollte.(Bild: https://micro.magnet.fsu.edu/creatures/pages/thor.html)
Diese Version von Mickey Mouse mit Zeigern, die auf die 12 und die 7 zeigen, wurde auf einem Mostek 5017 IC für Wecker gefunden.Noch viele weitere dieser Beispiele, unter anderem von Daffy Duck, der USS Enterprise sowie Sonic und Godzilla finden sich hier.(Bild: https://micro.magnet.fsu.edu/creatures/pages/roadrunner.html)
Die Road-Runner-Cartoons zeigten humorvolle Szenen, in denen der Road Runner den eher dummen Coyoten austrickst und ihm in der Regel schwere Cartoon-Verletzungen zufügt. Gefunden wurden diese Version des Road Runners auf einem integrierten kombinatorischer Multiplizierer mit 64 bit, erneut von Hewlett-Packard. Die Hauptverantwortung für das Design liegt bei Dan Zuras, dessen Name direkt unter dem Road Runner steht.(Bild: https://micro.magnet.fsu.edu/creatures/pages/roadrunner.html)
Ein Easter-Egg hatten wir bereits in unserer Meme-Übersicht.(Bild: memedroid.com)
Ob Han Solo dafür verantwortlich ist?(Bild: https://www.reddit.com/r/Hiddenpcbeggs/comments/112m0di/found_jabba_on_a_circuit_board_for_a_door_operator/)
Gefunden auf einem Gitarrenpedal: Möge Musik die Welt ein Stück besser machen!Viele weitere Beispiele finden sich in diesem Reddit-Thread(Bild: https://www.reddit.com/media?url=https%3A%2F%2Fi.redd.it%2F6uxfpgj347p81.jpg)
Erinnert an "All your bases are belong to us"(Bild: https://www.mikrocontroller.net/)
Mikrocontroller & SoCs: Codename-Grüße und magische Zahlen
Die Welt der Mikrocontroller und System-on-Chip-Architekturen ist geprägt von Effizienz, Funktionalität – und gelegentlich einem Hauch Humor. Ein besonders beliebtes Easter Egg in diesem Bereich ist die hexadezimale Zahl 0xDEADBEEF. Was auf den ersten Blick wie ein technischer Begriff wirkt, ist in Wirklichkeit ein cleveres Wortspiel im sogenannten "Hexspeak". Dabei werden Zahlen als Wörter interpretiert.
Die Zahl 0xDEADBEEF (in Dezimal: 3735928559) ist schon seit Jahrzehnten bei Entwicklern beliebt, um bestimmte Speicherbereiche zu kennzeichnen – etwa freigegebenen oder nicht initialisierten Speicher. Der Grund dafür ist ganz einfach: Der Wert ist auffällig, ungewöhnlich und fällt in Debuggern oder Speicher-Dumps sofort ins Auge. Und manchmal, wenn man beim Debugging auf ein "totes Rindfleisch" trifft, kann ein Schmunzeln nicht ausbleiben.
Und DEADBEEF ist nicht das einzige Beispiel: Auch Werte wie 0xCAFEBABE, 0xBAADF00D, 0xFEEDFACE oder 0xDEADC0DE findet man in vielen Systemen – oft als Marker, Signatur oder zur Fehlersuche. Solche Werte machen Speicheranalysen nicht nur funktional, sondern auch charmant. Sie sind wie kleine Zeichen der Entwickler, die zeigen, dass auch in den Tiefen des Speichers Liebe zum Detail gelebt wird.
Darüber hinaus sind kreative Codenamen wie "Yoda", "Batman", "Hulk" oder "Zelda" in den Debug-Strings und Systemmeldungen von SoCs keine Seltenheit. Sie dienen intern zur Identifikation von Chipvarianten oder Testversionen.
Woher stammt der Begriff Easter Egg?
Die Verwendung des Begriffs "Easter Egg" für geheime Funktionen in Videospielen geht auf das Videospiel Adventure für die Atari 2600-Spielkonsole aus dem Jahr 1980 zurück, das von dem Mitarbeiter Warren Robinett programmiert wurde. Atari nannte damals die Namen der Programmierer nicht im Abspann des Spiels, um zu verhindern, dass Konkurrenten die Entwickler abwerben, und um den Entwicklern die Möglichkeit zu nehmen, mit dem Management des neuen Eigentümers, Warner Communications, zu verhandeln. Robinett, der mit seinem Vorgesetzten wegen dieser mangelnden Anerkennung nicht einverstanden war, programmierte heimlich die Meldung "Created by Warren Robinett", die nur dann erschien, wenn ein Spieler seinen Avatar während eines bestimmten Teils des Spiels über einen bestimmten Pixel (den sogenannten "grauen Punkt") bewegte und einen zuvor "verbotenen" Teil der Karte betrat, in dem sich die Meldung befand. Als Robinett Atari verließ, informierte er das Unternehmen nicht über die Botschaft, die er in das Spiel eingebaut hatte. Kurz nach seinem Weggang wurden der "Gray Dot" und seine Nachricht von einem Spieler entdeckt. Das Management von Atari wollte die Nachricht zunächst entfernen und das Spiel neu auflegen, doch das erwies sich als zu kostspielig. Stattdessen schlug Steve Wright, Leiter der Software-Entwicklung in der Atari Consumer Division, vor, die Botschaft beizubehalten und sogar dazu anzuregen, solche Botschaften in künftigen Spielen als "Easter Eggs" einzubauen, die von den Konsumenten gefunden werden sollten.
Das erste (bekannte) Easter Egg ist jedoch schon älter: Es stammt aus dem Videospiel Moonlander aus dem Jahr 1973: Fliegt der Spieler ein Stück weiter, anstatt direkt auf dem Mond zu landen, entdeckt er ein McDonald's-Restaurant. Bei der Landung neben dem Restaurant steigt das Männchen selbstständig aus und bestellt zwei Cheeseburger und einen Big Mac to go.
Mehr Spaß mit Oszilloskopen: Entwickler-Credits, ein Dachse und ein verstecktes Spiel
HP hatte wohl einen Faible für Easter Eggs auf Oszis. Mit dieser Anleitung kommen Sie zu den Geheimnissen des HP 54645D Mixed Signal Oszilloskops:
Öffnen Sie das Druck/Utils-Menü.
Navigieren Sie zum Menü für Druckoptionen und Dienstprogramme auf Ihrem Oszilloskop.
Drücken Sie gleichzeitig die 3. und 4. Softkeys.
Diese Aktion zeigt ein Bild eines Dachses sowie die Credits der Entwickler an.
Drücken Sie gleichzeitig die 2. und 3. Softkeys, um das versteckte Spiel zu starten.
Nachdem Sie das Bild des Dachses und die Credits gesehen haben, können Sie durch Drücken der 2. und 3. Softkeys zusammen das versteckte Spiel aktivieren.
Für das Hardware-Hacking-Menü drücken Sie die 4. und 5. Softkeys gleichzeitig.
Dieser Schritt öffnet ein spezielles Menü für Hardware-Hacking, das weitere Funktionen und Einstellungen bietet.
FAQ zu Easter Eggs in der Elektronik
Was sind Easter Eggs in Elektronikprodukten überhaupt?
Easter Eggs sind absichtlich eingebaute, versteckte Funktionen, Botschaften oder grafische Details in Hard- und Software. In der Elektronik können sie zum Beispiel in Firmware, in Service-Menüs, auf Leiterplatten oder sogar als sogenannte Chip-Art im Silizium auftauchen.
Warum bauen Entwickler versteckte Funktionen oder Botschaften in Geräte ein?
Oft entstehen Easter Eggs aus Entwicklerkultur, Teamstolz oder Freude am Produkt. Manchmal dienen sie als Signatur, internes Gimmick oder spielerisches Detail, solange sie die eigentliche Funktion des Geräts nicht beeinträchtigen.
Wo tauchen Easter Eggs häufiger auf: in Firmware, auf PCBs oder direkt im Chip?
Besonders häufig finden sich Easter Eggs in Firmware und auf Leiterplatten, weil sie dort vergleichsweise einfach untergebracht werden können. Im Chip selbst gibt es sie ebenfalls, meist in Form von winzigen Grafiken oder Signaturen, die erst unter dem Mikroskop sichtbar werden.
Wie unterscheiden sich Easter Eggs in Hardware, Embedded-Software und Web-Interfaces?
In Hardware zeigen sie sich oft als versteckte Layout-Details, Gravuren oder Maskenbilder auf der Platine. In Embedded-Software erscheinen sie eher als geheime Menüs, Tastenkombinationen oder kleine Zusatzfunktionen. In Web-Interfaces treten sie meist als interaktive Gags, Animationen oder versteckte Reaktionen auf.
Wie funktionieren Easter Eggs in Oszilloskopen technisch überhaupt?
Meist werden sie in die Firmware oder Benutzeroberfläche des Geräts integriert und über bestimmte Tastenkombinationen oder Menüpunkte aktiviert. Technisch greifen sie dabei auf vorhandene Rechenleistung, Displayfunktionen und Eingaben des Geräts zurück, ohne die Hauptaufgabe des Oszilloskops zu verändern.
Wie werden kleine Grafiken oder Signaturen auf einem Chip physisch eingebracht?
Solche Details entstehen während des Chipdesigns als zusätzliche Strukturen in den Layoutdaten. Sichtbar werden sie später nur stark vergrößert, etwa unter dem Mikroskop, weil sie im normalen Betrieb keine direkte Funktion für den Anwender haben.
Was ist der Unterschied zwischen Chip-Art, PCB-Easter-Egg und versteckter Firmware-Funktion?
Chip-Art ist eine grafische oder symbolische Struktur direkt im Silizium eines Chips. PCB-Easter-Eggs befinden sich auf der Leiterplatte, etwa in Kupferflächen oder im Design der Lötstoppmaske. Versteckte Firmware-Funktionen werden per Software umgesetzt und oft erst durch bestimmte Eingaben oder Tastenkombinationen sichtbar.
Welche PCB- und Chip-Easter-Eggs gelten unter Entwicklern als legendär?
Besonders bekannt sind kleine Figuren, Logos, Schriftzüge oder humorvolle Zeichnungen auf Leiterplatten und im Silizium. Ihren Reiz ziehen solche Beispiele weniger aus ihrer Funktion als aus ihrer Kreativität, ihrem Detailgrad und ihrer Entdeckungsgeschichte.
Wofür stehen Werte wie 0xDEADBEEF oder 0xCAFEBABE in Embedded-Systemen?
Dabei handelt es sich um auffällige Hexadezimalwerte, die Entwickler gern als Marker in Speicherbereichen, Debug-Routinen oder Testumgebungen verwenden. Sie sind leicht wiederzuerkennen und helfen dabei, bestimmte Zustände, Speicherinhalte oder Fehler schneller zu identifizieren.
Warum faszinieren PCB-Easter-Eggs und Chip-Art so viele Entwickler?
Sie verbinden Technik mit Kreativität und zeigen, dass selbst hochfunktionale Elektronik Raum für Persönlichkeit lässt. Gerade weil diese Details oft unsichtbar bleiben, wirken sie wie kleine technische Geheimnisse mit Kultstatus.
Die Scada-Affen von Siemens
In mehreren S7-Firmware-Versionen wurde ein Bild tanzender Affen gefunden, das offensichtlich einer der Entwickler als Scherz im Firmware-Code hinterlassen hatten.
Die Affen erscheinen auf einer Website, die von den S7-PLCs angezeigt wird, wenn man den HTTP-Port anspricht. Sie zeigt Bildchen von drei animierten Affen und den Spruch „Nix hören, nix arbeiten, einfach nur...“.(Bild: Siemens S7-300)
Easter Eggs in der Elektronik sind mehr als nur harmlose Scherze oder versteckte Botschaften. Sie stehen für die kreative und spielerische Seite der Technikentwicklung. Sie machen die Interaktion mit technischen Geräten und Software nicht nur funktional, sondern auch unterhaltsam und überraschend. Easter Eggs fördern die Entdeckerlust und zeigen, dass hinter der Technik Menschen stehen, die Spaß an ihrer Arbeit haben und dies mit den Nutzern teilen wollen. In einer Branche, die oft als ernst und unnahbar wahrgenommen wird, bieten Easter Eggs einen willkommenen Kontrast und beweisen, dass Innovation und Kreativität Hand in Hand gehen.
Der Autor: Dr. Martin Large
(Bild: Hüthig)
Aus dem Schoß einer Lehrerfamilie entsprungen (Vater, Großvater, Bruder und Onkel), war es Martin Large schon immer ein Anliegen, Wissen an andere aufzubereiten und zu vermitteln. Ob in der Schule oder im (Biologie)-Studium, er versuchte immer, seine Mitmenschen mitzunehmen und ihr Leben angenehmer zu gestalten. Diese Leidenschaft kann er nun als Redakteur ausleben. Zudem kümmert er sich um die Themen SEO und alles was dazu gehört bei all-electronics.de.