ROHM Strategie Team Kundensupport

ROHMs technisches Management setzt auf offene Kommunikation und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Im Interview stellen sich den Fragen: Christian Felgenmacher, Aly Mashaly und Andreas Thamm. (Bild: ROHM)

SiC: Technologie, Effizienz, Miniaturisierung

Elektronik für die Zukunft - Vor dem Hintergrund der globalen Erwärmung, die künftige Generationen bedroht, steigt die Nachfrage nach energieeffizienten Geräten. Der Einsatz der SiC-Technologie führt zu erheblichen Energieeinsparungen und CO₂-Reduzierung. In diesem Kanal informieren wir Sie über unsere Schlüsseltechnologien, Produktionsprozesse und Dienstleistungen. Außerdem zeigen wir, wie ROHM als Unternehmen dazu beitragen will, die Welt mit unseren Produkten grüner zu machen.
(Bild: Rohm)

Elektronik für die Zukunft - Vor dem Hintergrund der globalen Erwärmung, die insbesondere künftige Generationen bedroht, steigt die Nachfrage nach energieeffizienten Geräten. Der Einsatz der SiC-Technologie führt zu erheblichen Energieeinsparungen und CO₂-Reduzierung. In diesem Kanal informiert ROHM über Schlüsseltechnologien, Produktionsprozesse und Dienstleistungen.

Welche Kernbereiche umfassen ROHMs technischen Support in Europa?

Aly Mashaly, Director Application and Technical Solution Center
Aly Mashaly (Bild: ROHM)

Aly Mashaly, Director Application and Technical Solution Center: Unser europäisches Application and Technical Solution Center, kurz ATSC, ist eine Schnittstelle zwischen unseren Kunden und unserem Headquarter in Japan: Wir vertreten also die Sichtweise und Bedürfnisse unserer europäischen Kunden gegenüber unserem Headquarter.

Als einen Fokus unserer Abteilung haben wir vor ein paar Jahren ein Kompetenzcenter für Leistungselektronik hier in Europa errichtet und nehmen damit eine globale Schlüsselposition für ROHM ein.

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In Europa nehmen wir eine globale Schlüsselposition für ROHM ein.

Aly Mashaly, Director Application and Technical Solution Center

Das Know-how, das unser Team hier aufbaut, machen wir unseren Kollegen in Japan und auch in anderen ROHM-Niederlassungen weltweit zugänglich.

Zudem sind unsere LSI-Produkte weitere Schwerpunkte unseres Kunden-Supports. Dies schließt Leistungswandler kleinerer Spannungsklassen, darunter Power Management ICs und AC/DC sowie DC/DC Wandler ebenso ein wie unsere Produkte im Bereich Motor-Treiber, Gate-Treiber und Intelligente Power Devices und Lösungen für SERDES und Display Interface Bridge ICs.

Andreas Thamm, Marketing Director, Industrial and Automotive Applications ROHM
Andreas Thamm (Bild: ROHM)

Andreas Thamm, Marketing Director, Industrial and Automotive Applications: Im Applikations- und Produktmarketing setzen wir den Fokus auf Applikationen – vor allem auf solche, die in Europa stark nachgefragt werden und in denen wir Wachstumspotential sehen. Ein großer Markt dreht sich rund um das Thema E-Mobilität: e-powertrain, OBC und Ladeinfrastruktur.

Zudem betrachten wir die Bereiche ADAS, Driver Information, Displays sowie Photovoltaik/Solar und Fabrikautomatisierung. Unsere Kernaufgabe ist es dabei, unsere ROHM-Produkte auf dem Markt bekannter zu machen.

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Unser Ziel: Zukünftige Kundenwünsche zu antizipieren und exakt die dazu passenden Produkte aus Japan zu erhalten, um auf dem europäischen Markt zu wachsen.

Andreas Thamm, Marketing Director, Industrial and Automotive Applications

Zudem arbeiten wir als Application Marketing-Abteilung eng mit den Field Application-Ingenieuren sowie mit unseren Sales-Kollegen zusammen, um die Kundenanforderungen an unsere hauseigenen Entwickler zurückzuspielen.

Unser Ziel: Zukünftige Kundenwünsche zu antizipieren und exakt die dazu passenden Produkte aus Japan zu erhalten, um auf dem europäischen Markt zu wachsen.

Hierzu stimmen wir uns von AMM-Seite ständig mit unserem Headquarter in Japan ab und gestalten damit die nächsten Produkt-Generationen aktiv mit.

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Unsere Technik-Experten in Europa verfügen über ein tiefes Detailwissen und ein hohes Erfahrungsniveau im Bereich Halbleiter.

Christian Felgenmacher, Senior Department Manager, Application Engineering
Christian Felgenmacher, ROHM
Christian Felgenmacher (Bild: ROHM)

Christian Felgenmacher: Mit unserem technischen Support-Team unterstützen wir zum einen intern unsere Kollegen aus dem Applikationsmarketing, um die technischen Besonderheiten unserer Produkte im Rahmen von ROHMs Marketingaktivitäten darstellen zu können.

Zum anderen kümmern wir uns um den technischen Support von Kundenprojekten. Hierbei unterstützen wir den Design-In-Prozess unserer Produkte beim Kunden. Das heißt: Wir beraten unsere Kunden, wie man unsere Komponenten am besten einsetzt und am effektivsten kombiniert. Häufig kommt nicht nur eine Komponente zum Einsatz – im Idealfall können wir eine komplette Lösung aus verschiedensten Bauteilen anbieten.

Falls unvorhergesehene Herausforderungen auf Kundenseite auftreten, erarbeiten wir mit unseren Kunden zusammen Konzepte, um ihre Projekte zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Hier binden wir auch unsere Kollegen in Japan beziehungsweise aus den jeweiligen Business Units ein, um gemeinsam die bestmögliche Lösung zu erarbeiten.

Welche Kunden-Anforderungen spielen Sie besonders häufig an Ihr Headquarter zurück?

Team ROHM Europa
Gelebter Teamspirit: Regelmäßig kommen die Kollegen zum Erfahrungsaustausch zusammen. (Bild: ROHM)

Andreas Thamm: Die Markt- und Produkt-Anforderungen unserer Kunden haben sich über die letzten Jahre kontinuierlich verändert. Insbesondere erwarten sie ein höheres Maß an Zuverlässigkeit und Qualität. Beispiel PV-Anlagen: 25 Jahre ohne Ausfälle sind Anforderungen, die wir nicht in China sehen.

Diese Erwartungen müssen wir natürlich berücksichtigen. Insbesondere im Bereich Standardisierung ist Europa maßgebend. Das heißt: Auch die chinesischen Hersteller schauen nach Europa, um überhaupt in der Lage zu sein, ihre Produkte später am europäischen Markt abzusetzen. Diese Anforderungen sind entscheidend für die Produkte unserer Kunden.

Christian Felgemacher: Zudem sind diese Anforderungen auch für die Tiefe der technischen Diskussionen wichtig, weil einige Kunden – aus diesen Anforderungen abgeleitet – komplexe Fragen in Bezug auf Qualität und Produkt-Lebenszyklus stellen. Unsere Technik-Experten in Europa verfügen über ein tiefes Detailwissen und ein hohes Erfahrungsniveau im Bereich Halbleiter. Das ist es, was unseren Standort ausmacht.

Aly Mashaly: Deshalb müssen wir auch konstant in die Rekrutierung und Qualität unserer Mitarbeiter investieren. Der Innovationsgrad in Europa ist richtungsweisend, damit unsere Kunden ihre Führungspositionen auf dem weltweiten Markt erhalten können. Deshalb müssen wir auch immer einen Schritt voraus sein und über potenzielle Projekte nachdenken – im Sinne unserer Kunden.

Was ist Ihre Vision für das ATSC?

Aly Mashaly: Bis 2030 müssen wir unser Team weiter ausbauen – ja, wahrscheinlich sogar verdoppeln. Denn: Innovationen entstehen nicht nur durch Software, sondern durch kompetente Mitarbeiter. Ein Großteil unseres Teams besteht aus Ingenieuren, deren Anspruch es ist, kontinuierlich besser zu werden. Von daher passen die in der ROHM GmbH gelebten Unternehmenswerte Innovation und Exzellenz sehr gut zu uns. Zudem wollen wir unsere Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse mit einbinden. Wir setzen uns daher sehr für ihre Ideen ein.

Andreas Thamm: Genau, in diesem Kontext setzen wir auf offene Kommunikation und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Das geht mit einer konsequenten Mitarbeiter-Entwicklung einher. Dazu gehören gezielte Förderung und regelmäßige Weiterbildung, um auf der Höhe der Zeit zu bleiben und die Kollegen motiviert zu halten.

Christian Felgemacher: Man merkt, dass die Unternehmenswerte und die gute Stimmung im Team auch bei neuen Mitarbeitern ankommen. Das geht aus zahlreichen Feedback-Gesprächen hervor.

Aly Mashaly: Unser gemeinsames Ziel ist es, die Erfolgsgeschichte unseres technischen Supports in Europa weiter fortzuschreiben. Wir sind davon überzeugt, dass unsere Kunden sehr von unserem Einsatz profitieren und möchten sie in Zukunft noch stärker unterstützen als bisher.

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