Simphera unterstützt Entwickler autonomer Fahrzeuge sowie Absicherungsingenieure durch die Bereitstellung von drei Lösungsbausteinen, die nahtlos ineinandergreifen. (Bild: dSPACE)

Simphera unterstützt Entwickler autonomer Fahrzeuge sowie Absicherungsingenieure durch die Bereitstellung von drei Lösungsbausteinen, die nahtlos ineinandergreifen. (Bild: dSPACE)

Die webbasierte Lösung Simphera unterstützt die Zusammenarbeit von weltweit verteilten Entwicklerteams und erlaubt die Integration von Kundenanwendungen. Wiederverwendbare Modelle, Szenarien, Tests und Schnittstellen sorgen für durchgängige Tests auf Software-in-the-Loop (SIL)- und Hardware-in-the-Loop (HIL)-Plattformen.

Bei der Entwicklung von Funktionen für das hochautomatisierte und autonome Fahren steigen die Anforderungen an Funktionsgüte und Sicherheit enorm. In der Folge explodiert der abzudeckende Testraum geradezu. Parallel dazu werden virtuelle Tests in immer frühere Entwicklungsphasen vorverlagert und von weltweit verteilt arbeitenden Entwicklerteams durchgeführt. Vor diesem Hintergrund hat dSPACE die skalierbare und webbasierte Lösung Simphera entwickelt, die aktuelle Anforderungen an Leistungsfähigkeit und einfache Bedienbarkeit abdeckt.

Simphera: die skalierbare Simulationslösung für das autonome Fahren im Video

In diesem Video geben Michael Peperhowe, Lead Product Manager - Simulation, Models and Scenarios, und Dominik Doerr, Lead Product Manager - Testing and Data Management, von dSPACE, Einblicke in die neue Simulationslösung Simphera, welche die rechenintensive Absicherung von Funktionen für das autonome Fahren ermöglicht.

Die 3 Bausteine von Simphera: Prepare, Simulate, Validate

Die Plattform unterstützt Entwickler und Absicherungsingenieure durch die Bereitstellung von drei Lösungsbausteinen, die nahtlos ineinandergreifen. Mit dem ersten Baustein „Prepare“ bekommt der Nutzer Werkzeuge an die Hand, mit deren Hilfe er alle Artefakte generieren und modifizieren kann, die er für Entwicklungs- oder Absicherungsaufgaben benötigt. Dies sind zum Beispiel selbst entwickelte Modelle, die für die Entwicklungs- oder Absicherungsaufgabe benötigt werden, wie etwa parametrierte Fahrzeuge, Sensor- und Umgebungsmodelle oder Szenarien.

Im Baustein „Simulate“ werden die vorbereiteten Modelle und Szenarien für interaktive Simulationen genutzt. Für die Überprüfung des korrekten Verhaltens der Algorithmen stehen dem Anwender verschiedene Visualisierungs- und Messfunktionen zur Verfügung.

Die Anwendungen des dritten Bausteins „Validate“ helfen dem Nutzer dabei, szenariobasiertes Testen in großer Skalierung durchzuführen. Dabei lassen sich aus wenigen logischen Szenarien automatisiert große Mengen an konkreten Testfällen erstellen, indem Parameter innerhalb des Szenarios auf intelligente Art und Weise variiert werden. Die Testfälle lassen sich dann parallel in kürzester Zeit abarbeiten und bei Bedarf eingehend analysieren.

Anwendungsspektrum bis hin zu HIL-Tests

Das erste Release konzentriert sich auf die Bereitstellung von Absicherungslösungen für Funktionen für das autonome Fahren, auf das szenariobasierte Testen  sowie auf SIL-Tests. Wiederverwendbare Modelle, Szenarien, Tests und Schnittstellen bieten einen nahtlosen Übergang zu automatisierten Tests auf HIL-Plattformen. Das unterstützt die Rückverfolgbarkeit bei der Fehlersuche, senkt Kosten und beschleunigt die Entwicklung und Homologation.

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