Mensch und Maschine als Team: Die Mensch-Roboter-Kollaboration mit Cobots ist eines der Trendthemen der Robotikmesse Automatica, die von 27. bis 30 Juni auf dem M├╝nchner Messegel├Ąnde stattfindet.

Mensch und Maschine als Team: Die Mensch-Roboter-Kollaboration mit Cobots ist eines der Trendthemen der Robotikmesse Automatica, die von 27. bis 30 Juni auf dem M├╝nchner Messegel├Ąnde stattfindet. (Bild: Messe M├╝nchen)

Kistler: Funktionspr├╝fung direkt an der Maschine

Die neuen Handheld-Ladungsverst├Ąrker sind f├╝r die Kontrolle von Prozessparametern konzipiert und erm├Âglichen den Anwendern, die Daten direkt an der Maschine zu analysieren.
Die neuen Handheld-Ladungsverst├Ąrker sind f├╝r die Kontrolle von Prozessparametern konzipiert und erm├Âglichen den Anwendern, die Daten direkt an der Maschine zu analysieren. (Bild: Kistler)

Damit Anwender ihre Prozessparameter direkt vor Ort ├╝berpr├╝fen k├Ânnen, pr├Ąsentiert der Messtechnik-Spezialist Kistler zwei neue mobile Messger├Ąte mit integrierten Ladungsverst├Ąrkern: Mit den Handheld-Pr├╝fger├Ąten k├Ânnen Anwender die Daten eingesetzter Sensoren vergleichen und verifizieren, ohne sie zeit- und ressourcenaufw├Ąndig ausbauen zu m├╝ssen. Die Ger├Ąte zeichnen die gemessenen Werte auf und visualisieren die Messkurve auf dem integrierten Touchscreen. Das Modell 5811A00 eignet sich insbesondere f├╝r Isolationstests als Nachweis der Sensor- und Kabelqualit├Ąt, das Modell 5811A01 hingegen ist mit drei Kan├Ąlen ÔÇô unter anderem f├╝r Spannungseingang und IO-Link-Technologie ÔÇô f├╝r industrielle Anwendungen konzipiert.

Kistler stellt dar├╝ber hinaus den neuen Messverst├Ąrker 5073B f├╝r die industrielle Fertigung vor, dessen Messbereich bei 20 Pikocoulomb beginnt. Der Ladungsverst├Ąrker erlaubt eine interne Verrechnung und Gewichtung mehrerer Sensorsignale und erm├Âglicht so eine pr├Ązise, individuell konfigurierbare Datenerfassung.

Kistler Gruppe

Halle B5, Stand 205

SPN Schwaben Pr├Ązision: Getriebel├Âsungen f├╝r die Industrierobotik

Die SPN Roboterhandachse.
Die SPN Roboterhandachse. (Bild: SPN Schwabenpr├Ązision)

SPN Schwaben Pr├Ązision zeigt auf der Automatica Getriebel├Âsungen aus den Bereichen Robotik und Automation. Das diesj├Ąhrige Hauptexponat ist die schwenkbare SPN-Handachse. Die Kinematik der Handachse entspricht den Achsen 5 (schwenken) und 6 (drehen) an einem Knickarmroboter. Das Messeexponat wird um Komponenten aus dem SPN Drive Monitoring erg├Ąnzt und zeigt die ├ťberwachung von Feldtests mit dem SPN Drive Monitoring Systems inklusive der Auswertung und Darstellung der Messdaten in einem Dashboard.

Das SPN Drive Monitoring Systems kann auch vor der Entwicklung eines Getriebes zur Analyse der reellen Belastungsdaten in einem Antriebsstrang verwendet werden. Mit den reellen Belastungsdaten l├Ąsst sich die Getriebebaugr├Â├če noch genauer auf den Anwendungsfall abstimmen, was eine Kosten- und Ressourcenersparnis zur Folge hat.  

SPN Schwaben Pr├Ązision

Halle B6, Stand 123

Universal Robots: Maschinenbest├╝ckung einfach programmieren

Die Maschinenbest├╝ckung durch Cobots kann mit Polyscope X noch einfacher programmiert werden.
Die Maschinenbest├╝ckung durch UR-Cobots kann mit Polyscope X noch einfacher programmiert werden. (Bild: Universal Robots)

Im Fokus des Messeauftritts von Universal Robots steht die Software ÔÇ×Polyscope XÔÇť, die erstmals in Europa vorgestellt wird. Sie erleichtert es Nutzern, Anwendungen im Bereich der Maschinenbe- und -entladung zu programmieren. ÔÇ×Ausgestattet mit einer ├╝berarbeiteten Benutzeroberfl├Ąche und einem neuen Toolset wird das Beladen von Maschinen mithilfe der Software noch flexibler und intuitiverÔÇť, erkl├Ąrt Andrea Alboni, General Manager Western Europe bei Universal Robots. Polyscope X erm├Âglicht es Anwendern, ihren Code in einzelne Abschnitte zu unterteilen, um sie besser zu strukturieren. Diese k├Ânnen dann im gesamten Programm wiederverwendet werden. Jeder Abschnitt kann so schneller optimiert oder angepasst werden. Zudem verringern sich Umr├╝stzeiten auf wenige Minuten.

Auf der Messe wird die Software mit zwei Demo-Setups in Zusammenarbeit mit UR Integratoren vorgestellt. A2 Anlagenoptimierung & Anwendungstechnik GmbH demonstriert die Beschickung einer Maschine mit seinem ÔÇ×Palettier-Held-SystemÔÇť, w├Ąhrend ECOSPHERE Automation GmbH seine ÔÇ×UR+ Solution EcopresstendingÔÇť in Kombination mit einer HURCO Drehmaschine am Messestand vorf├╝hrt.

Universal Robots

Halle B4, Stand 30

 

VMT: Gapfiller-Einsatz nachhaltig optimieren

Weitere Neuheit: VMT FrameSense erm├Âglicht auch bei erh├Âhten Ausrichtungstoleranzen eine kollisionsfreie Bahnf├╝hrung von Robotern beim automatisierten Beladen von Lager- und Transporthilfsmitteln.
Weitere Neuheit: VMT FrameSense erm├Âglicht auch bei erh├Âhten Ausrichtungstoleranzen eine kollisionsfreie Bahnf├╝hrung von Robotern beim automatisierten Beladen von Lager- und Transporthilfsmitteln. (Bild: VMT)

F├╝r die Modulmontage von Elektrofahrzeugbatterien und die nachhaltige Optimierung des Einsatzes von Gapfiller-Material hat VMT das Visionsystem VMT ShapeFill 3D entwickelt. Als Sensoren kommen zwei hochaufl├Âsende 3D-Scanner zum Einsatz. Sie sind in der Lage, die statische Montageszene schnell und mit einer 100 ┬Ám genauen Tiefenausl├Âsung in 3D aufzunehmen. VMT ShapeFill 3D misst zun├Ąchst die Grundebene des Batteriefaches in 3D. Dann leitet die MSS-Software aus den gemessenen Distanzwerten eine virtuelle Referenzebene f├╝r die Gesamtfl├Ąche der Akku-Unterseiten ab, die eine vollfl├Ąchige Kontaktierung gew├Ąhrleistet. Aus der Volumendifferenz von Grund- zu Referenzebene ergibt sich die optimale Menge des zu dosierenden Gapfillers. Zus├Ątzlich in VMT ShapeFill 3D integriert ist eine Fremdk├Ârpererkennung, die auch stand alone als VMT ClearSpace 3D verf├╝gbar ist.

VMT

Halle A4, Stand 303

Cognex: In-Sight 3800 verdoppelt Geschwindigkeit

Cognex IS3800
Macht ordentlich Tempo: Cognex IS3800 (Bild: Cognex)

Cognex hat das Vision-System In-Sight 3800 vorgestellt. Das f├╝r Hochgeschwindigkeits-Produktionslinien konzipierte In-Sight 3800 biete eine doppelt so hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit wie fr├╝here Systeme und erledige Aufgaben wie eine Qualit├Ątspr├╝fung extrem schnell, sagt Lavanya Manohar, Vice President of Vision Products. Dieses neue System ist mit einem umfassenden Satz von Bildverarbeitungswerkzeugen ausgestattet, die sowohl die auf k├╝nstlicher Intelligenz (KI) basierende Edge-Learning-Technologie als auch traditionelle regelbasierte Algorithmen umfassen. Die Edge-Learning-Tools l├Âsen Aufgaben mit hoher Variabilit├Ąt und sind schnell mit nur einer Handvoll Trainingsbildern eingerichtet, so Cognex. Die regelbasierten Tools eigneten sich dagegen gut f├╝r die L├Âsung deterministischer Aufgaben mit spezifischen Parametern.

Cognex

Halle B5, Stand 500

IDS Ensenso C: 3D- und RGB-Daten f├╝r Robotik-Anwendungen

Ensenso C: 3D- und Farbinformationen direkt von der Kamera
Das j├╝ngste Mitglied der Ensenso-Familie liefert sowohl 3D- als auch RGB-Farbinformationen (Bild: IDS Imaging Development Systems GmbH)

Die neue Ensenso C adressiert aktuelle Herausforderungen in der Automatisierungs- und Robotikindustrie. Im Vergleich zu anderen Ensenso-Modellen liefert sie sowohl 3D- als auch RGB-Farbinformationen. Kunden profitieren damit von noch aussagekr├Ąftigeren Bilddaten. Die Kamera bietet eine Aufl├Âsung von 5 MP und wird zun├Ąchst mit einer Baseline von ca. 240 mm und wenig sp├Ąter mit ca. 455 mm erh├Ąltlich sein. Damit k├Ânnen auch gro├če Objekte zuverl├Ąssig erfasst werden. Mit uEye XLS pr├Ąsentiert IDS zudem die kleinsten Platinenkameras im Portfolio. Die Modelle sind nur 29x29x7 mm gro├č und durch eine konsequente Reduktion auf wesentliche Kamerafunktionen im Niedrigpreissegment angesiedelt.

IDS

Halle B5, Stand 203

Synapticon: Nervensystem f├╝r die Bewegungssteuerung

Centaurus-Prinzip: einheitliches Nervensystem f├╝r die Bewegungssteuerung
Centaurus-Prinzip: einheitliches Nervensystem f├╝r die Bewegungssteuerung (Bild: Synapticon)

Synapticon, Spezialist f├╝r hochintegrierte Antriebsl├Âsungen, wird in M├╝nchen sein Centaurus-Prinzip vorstellen ÔÇô ein zentrales Nervensystem f├╝r die Bewegungssteuerung mobiler Roboter, wie sie vor allem in der Intralogistik verst├Ąrkt zum Einsatz kommen. Ausgestattet mit leistungsstarken Sensoren und k├╝nstlicher Intelligenz ├╝bernehmen AGVs (Automatic Guided Vehicles) heute bereits komplexere Aufgaben in Lagerh├Ąusern. K├╝nftig d├╝rften AGVs zunehmend durch AMRs (Autonome Mobile Roboter) mit erweiterten autonomen F├Ąhigkeiten abgel├Âst oder erg├Ąnzt werden.

Eine in diesem Segment entscheidende Innovation besteht darin, den Roboter und das Fahrzeugmodul, auf dem der Cobot montiert ist, mit einer einzigen Steuerungs- und Antriebseinheit zu konstruieren. Das Centaurus-Prinzip sieht vor, dass die Bewegungssteuerungen eines autonomen Fahrzeugs und des darauf montierten Roboterarms ein einheitliches Nervensystem nutzen, das alle Komponenten miteinander verbindet. Die AGV-Antriebstechnik und die Motion Control des Cobots, meist ein Greifarm oder ├ähnliches, laufen dann ├╝ber einen einzigen Steuerungsstrang und mit einer zentralen Robot-Motion-Software, wie zum Beispiel Motorcortex. Der entscheidende Vorteil ist dabei, dass die Gesamtl├Âsung mit wesentlich weniger Komponenten auskommt.

Synapticon

Hallo B6, Stand 307

Aerotech: Automation1 mit vielen neuen Funktionen

Familienfoto: Komponenten der Bewegungssteuerungsplattform Automation1
Familienfoto: Komponenten der Bewegungssteuerungsplattform Automation1 (Bild: Aerotech)

Auch der Spezialist f├╝r Motion-Control- und Positioniersysteme Aerotech ist auf dem M├╝nchener Messegel├Ąnde vertreten - allerdings auf der Laser World of Photonics, die ab diesem Jahr parallel zur Automatica und inhaltlich eng verkn├╝pft mit der Robotik-Messe stattfindet. "Wir haben in den letzten Jahren auch bei Photonikanwendungen eng mit den Kunden zusammengearbeitet und sind dabei auch immer weiter in die Prozessautomatisierung vorgedrungen", erl├Ąutert Norbert Ludwig, Gesch├Ąftsf├╝hrer bei der Aerotech GmbH in F├╝rth.

Messehighlight sind die Funktionserweiterungen der Bewegungssteuerungsplattform Automation1-Release 2.4. Durch die Unterst├╝tzung von Python-API stehen nun auch alle Python-Hilfsdateien der Steuerung zur Verf├╝gung. Auch das Maschinen-Setup, die Datenvisualisierung und das Homing-Hilfsmodul wurden nochmals deutlich verbessert. Bei den Maschinen-Apps k├Ânnen Anwender jetzt auf einen Modul-Container zugreifen und so mehrere Module in einem separaten Bereich einer MachineApp platzieren. Zur Erh├Âhung der Usability lassen sich mittels Indikatoren Benachrichtigungen und Animationen direkt in der MachineApp ausf├╝hren.

Aerotech

Halle A3, Stand 245

Kuka: Nachhaltigkeit im Mittelpunkt

Automatisierungstechnik von Kuka sorgt bei Webasto f├╝r eine nachhaltige und effiziente Batterieproduktion.
Automatisierungstechnik von Kuka sorgt bei Webasto f├╝r eine nachhaltige und effiziente Batterieproduktion. (Bild: Kuka)

ÔÇ×Nachhaltiges Wirtschaften geh├Ârt zu den dr├Ąngendsten Aufgaben unserer Zeit. Energieeffiziente, mit sparsamer Gleichstrom-Technologie betriebene Roboter und Anlagen sind ein wichtiger HebelÔÇť, sagt Wilfried Eberhardt, Chief Marketing Officer bei Kuka. Ein Beispiel daf├╝r seien die Roboter der KR Quantec-Familie, mit der sich im Vergleich zur  Vorg├Ąngergeneration bis zu 60 % Energie einsparen lassen.

Ein Highlight auf dem Messestand ist der Kuka Dome. In dieser Kuppel mit einem Au├čendurchmesser von 10 Metern werden gro├če Produktionsanlagen in rund 90 Sekunden visuell dargestellt. Besucher:innen erleben dort etwa modernste Batterieproduktionen oder eine brandneue Anlage in England f├╝r den automatisierten, modularen Hausbau.

Daneben wird in M├╝nchen die komplette Cobot-Produktfamilie des LBR iisy zu sehen sein, mit Traglasten von 3 bis 15 kg ÔÇô und erstmals auch als mobiler Cobot KMR iisy. Direkt daneben pr├Ąsentieren die Finalteams des Kuka Innovation Award ihre kreativen Robotik-Ideen mit dem LBR iisy.

Kuka

Halle A4, Stand 230




MVT: Schnelles Z├Ąhlen per Deep Learning

Der Messestand von MVTec
Der Messestand von MVTec (Bild: MVTec)

Anhand mehrerer Live-Demos zeigt der Bildverarbeitungsspezialist MVTec an seinem Messestand, wie seine beiden L├Âsungen Halcon und Merlic die Prozesse in Automatisierung und Robotik konkret unterst├╝tzen. Im Mittelpunkt einer erstmalig pr├Ąsentierten Demo steht die neue Technologie ÔÇ×Deep CountingÔÇť. Dieses in die aktuelle Softwareversion Halcon 23.05 integrierte Feature basiert auf Deep Learning und erm├Âglicht das schnelle und robuste Z├Ąhlen einer gro├čen Anzahl an Objekten. Au├čerdem steht auch die in Halcon eingebundene  ÔÇ×3D Gripping Point DetectionÔÇť im Fokus einer Live-Demonstration: Hier zeigt MVTec anhand eines bildverarbeitungsbasierten Robotik-Systems, wie sich mit der Technologie beliebige Objekte mit unbekannten Formen greifen, bewegen und wieder ablegen lassen.

In einer weiteren Live-Demo wird gezeigt, wie sich mithilfe des in Merlic integrierten Features ÔÇ×Global Context Anomaly DetectionÔÇť Leiterplatten inspizieren lassen. Der Status der Merlic-Demo ist zugleich auf dem umati (universal machine technology interface) Dashboard am Stand des VDMA zu verfolgen. Umati basiert auf der offenen Schnittstelle OPC UA und vernetzt ├╝ber mehrere Hallen verteilte Maschinen, Roboter, Komponenten und Systeme, deren Daten sich per Handy nachvollziehen lassen. Die Softwareprodukte von MVTec unterst├╝tzen den OPC-UA-Standard.

MVTec

Halle B5, Stand 303

Schunk: Greifer f├╝r anspruchsvolle Handhabung

Der Kleinteilegreifer EGK ist flexibel im Einsatz. Hier handhabt er prozesssicher filigrane Elektronikbauteile von einem ERT-Drehmodul als Rundschalttisch.
Der Kleinteilegreifer EGK ist flexibel im Einsatz. Hier handhabt er prozesssicher filigrane Elektronikbauteile von einem ERT-Drehmodul als Rundschalttisch. (Bild: Schunk)

Zwei neue elektrische Greifer von Schunk sollen im Hinblick auf Flexibilit├Ąt, Schnittstellenvielfalt und Prozesssicherheit Ma├čst├Ąbe setzen: In der variantenreichen Maschinenbeladung, auch unter rauen Bedingungen, spielt der smarte Universalgreifer EGU seine St├Ąrken voll aus. Mit gro├čem Hub und der integrierten Greifkrafterhaltung ist er in der Lage, unterschiedlich gro├če Roh- und Fertigteile zuverl├Ąssig zu be- und entladen. Er ist frei vernetzbar. Dank integrierter Greifkrafterhaltung und einem StrongGrip-Modus f├╝r erh├Âhte Greifkraft ist er ein zuverl├Ąssiger Allrounder f├╝r s├Ąmtliche Handhabungsaufgaben.

Sein Gegenst├╝ck f├╝r die Handhabung filigraner, bruchempfindlicher Teile in Reinraumbereichen ist der smarte Kleinteilegreifer EGK. Mit seinem SoftGrip-Modus meistert er anspruchsvolle und variantenreiche Aufgaben in der Laborindustrie oder der Elektronikfertigung. Schunk bietet beide Greifer mit umfangreichen Funktionsbausteinen und Inbetriebnahme-Plugins an.

F├╝r die Handhabung einzelner, zuf├Ąllig angeordneter Objekte auf einer Ebene hat Schunk das 2D Grasping-Kit entwickelt, das den Einstieg in die automatisierte Objekt-Handhabung wesentlich erleichtert. Herzst├╝ck dieses intelligenten Systems ist die eigenentwickelte KI-Software, die auf dem Schunk-eigenen Industrie-PC (SVC) vorinstalliert ist.

Schunk

Halle A5, Stand 502

St├Ąubli: virtuelle Inbetriebnahme und mehr

Direkt neben der realen Applikation wird der digitale Zwilling visualisiert
Direkt neben der realen Applikation wird der digitale Zwilling visualisiert (Bild: St├Ąubli Robotics)

Mit welcher Wucht die digitale Integration in allen Industrien rund um den Globus Fahrt aufnimmt, will St├Ąubli Robotics an seinem Stand zeigen. Gesch├Ąftsf├╝hrer Peter P├╝hringer: ÔÇ×Die Vorteile der Digitalisierung sind in nahezu allen Produktionsbereichen so gravierend, dass jedes Unternehmen gut beraten sein d├╝rfte, diese Technologie m├Âglichst umgehend umzusetzen."

Wie das im Detail aussieht, wird anhand praxisnaher Exponate gezeigt. Ein digitaler Zwilling ist dabei eines der Messehighlights. Die Basis f├╝r das digitale Abbild ist eine reale Demozelle, in der ein SCARA-Roboter der TS2 Baureihe in ESD-Ausf├╝hrung die Handhabung von Batteriezellen ├╝bernimmt. Im Vordergrund steht dabei der digitale Zwilling, der direkt neben der realen Applikation visualisiert wird. Die Fachbesucher k├Ânnen sich hier selbst davon ├╝berzeugen, wie einfach Optimierungen oder Anpassungen dank virtueller Inbetriebnahme vorweggenommen werden k├Ânnen, ehe sie tats├Ąchlich risikolos und fehlerfrei auf die reale Anwendung ├╝bernommen werden.

Die virtuelle Inbetriebnahme bzw. das virtuelle Engineering bieten dar├╝ber hinaus viele weitere Vorteile, darunter die Verk├╝rzung von Inbetriebnahmezeiten, die parallele Entwicklung von Anlagenkomponenten ├╝ber internationale Standorte hinweg sowie die vorgezogene Mitarbeiterschulung am digitalen Zwilling.

St├Ąubli Robotics

Halle B5, Stand 359

Yamaha: hochflexibles Transportsystem

Demonstriert die Produktion von Batterien f├╝r E-Autos: Scara-Roboter YK1200X
Demonstriert die Produktion von Batterien f├╝r E-Autos: Scara-Roboter YK1200X (Bild: Yamaha)

Der Fokus von Yamaha Robotics Factory Automation wird auf dem Scara-Roboter YK1200X liegen, der f├╝r hohe Genauigkeit, eine Arml├Ąnge von bis zu 1200 mm und eine Nutzlast von bis zu 50 kg ausgelegt ist. Besucher k├Ânnen den YK1200X in Aktion beobachten, wie er prismatische Batterie-Zellen f├╝r Elektrofahrzeuge in einer Anwendung handhabt, die gemeinsam mit dem Systemintegrator JP Industrieanlagen entwickelt wurde.

Zwei Pr├Ąsentationen mit LCMR200-Linearmodulen zeigen, wie Produktionslinien Objekte gleichzeitig in x-, y- und z-Richtung sowie vor- und r├╝ckw├Ąrts bewegen k├Ânnen, wobei Parameter wie Geschwindigkeit, Beschleunigung und Haltepositionen einfach zu programmieren sind. Betreiber k├Ânnen dieses hochflexible Transportsystem einsetzen, um Fl├Ąchenbeschr├Ąnkungen zu ├╝berwinden, die Flexibilit├Ąt der Fabrik zu erh├Âhen und die Produktion schnell zu skalieren und anzupassen.

Yamaha

Halle B5, Stand 314

Fraunhofer: Potentialanalyse auch f├╝r Schwei├čprozesse

Mit der Automatisierungs-Potenzialanalyse kann jetzt auch der sinnvolle Robotereinsatz f├╝r das Schwei├čen systematisch ermittelt werden.
Mit der Automatisierungs-Potenzialanalyse kann jetzt auch der sinnvolle Robotereinsatz f├╝r das Schwei├čen systematisch ermittelt werden. (Bild: Rainer Bez / Fraunhofer IPA)

ÔÇ×Kann ich dieses Bauteil auch mit einem Roboter schwei├čen?ÔÇť Mit dieser Frage besch├Ąftigen sich immer mehr Unternehmen, insbesondere aus dem Mittelstand. Denn w├Ąhrend das Roboterschwei├čen f├╝r Gro├čserien oder Produktionen mit hohen St├╝ckzahlen ein und desselben Bauteils l├Ąngst verbreitet ist, steckt es bei Kleinserien noch in den Kinderschuhen. Dabei ist der Bedarf nach mehr Automatisierung extrem hoch, zum Beispiel aufgrund des Mangels an erfahrenen Fachkr├Ąften, aber auch wegen des Drucks, in einem Hochlohnland wie Deutschland wirtschaftlich zu produzieren. Hinzu kommt, dass mit dem gro├čen Marktsegment der sogenannten Cobots, also kleinen, kompakten Roboterarmen, neue Anwendungen auch f├╝r das Schwei├čen leichter realisierbar werden.

Aus diesem Grund hat das Fraunhofer-Institut IPA jetzt seine Automatisierungs-Potenzialanalyse (APA) f├╝r den Bereich des Robotik-Schwei├čens erweitert. Ab sofort k├Ânnen Unternehmen, die noch viele Schwei├čprozesse manuell durchf├╝hren, diese hinsichtlich ihrer Automatisierbarkeit systematisch analysieren lassen ÔÇô und das sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus technischer Sicht. Die Schwei├č-APA kann in kleinen Projektformaten als Beratungsleistung direkt vor Ort im Unternehmen durchgef├╝hrt werden.

Die APA-Expert:innen sind auf der Automatica zu finden am

Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft

Halle 4, Stand 321

Euchner: IO-Link in der industriellen Sicherheitstechnik

IO-Link Gateway GWY-CB
IO-Link Gateway GWY-CB (Bild: Euchner)

Euchner zeigt auf der Automatica, welche Vorteile die Nutzung von IO-Link in der industriellen Sicherheitstechnik mit sich bringen kann. Die M├Âglichkeit zur nicht-sicheren Kommunikation ├╝ber IO-Link ist Standard bei allen Smart-Safety-L├Âsungen von Euchner. Mithilfe eines IO-Link Gateways von Euchner lassen sich Prozess- und Ger├Ątedaten aus einem Sicherheitsschalter auslesen. Die Daten und Informationen werden in Echtzeit an den IO-Link Master ├╝bertragen, der diese den unterschiedlichen Feldbussystemen zur Verf├╝gung stellt.

Die Prozessdaten beinhalten alle Meldesignale, wie zum Beispiel T├╝rstellung, Stellung der Zuhaltung oder auch die Information, ob ein Schalter dejustiert ist. Dar├╝ber hinaus k├Ânnen mit azyklischen Diensten Umgebungsdaten, wie die Schaltertemperatur oder die anliegende Spannung, die Anzahl der Schaltzyklen sowie weitere Werte abgefragt werden. IO-Link-f├Ąhige Kommunikation tr├Ągt dazu bei, die Flexibilit├Ąt und die Effizienz in der automatisierten Fertigung zu erh├Âhen. Ger├Ąte lassen sich schnell installieren und austauschen. Die Daten k├Ânnen vom Anwender effektiv f├╝r die pr├Ąventive Wartung genutzt werden. Das Ergebnis: Die Maschinenverf├╝gbarkeit wird erh├Âht und die Produktivit├Ąt gesteigert.

Euchner

Halle A4, Stand 30

Zweite Automatica innerhalb von 12 Monaten

Nur ein Jahr nach der R├╝ckkehr aus der Corona-Zwangspause findet die Automatica von 27. bis 30. Juni 2023 erneut statt. Grund daf├╝r ist der Wechsel in einen neuen Rhythmus. Von nun an trifft sich die internationale Automationsbranche stets in ungeraden Jahren auf dem M├╝nchner Messegel├Ąnde, parallel zur Laser World of Photonics, die Komponenten, Systeme und Anwendungen der Photonik behandelt, die h├Ąufig auch relevant f├╝r Automatisierung und Robotik sind.

Projektleiterin Anja Schneider blickt optimistisch auf die Veranstaltung: ÔÇ×Unser Leben wird immer st├Ąrker von globalen Herausforderungen wie Lieferkettenproblematik oder Fachkr├Ąftemangel bestimmt. Robotik und Automation als Schl├╝sseltechnologien bieten hierf├╝r die passenden L├Âsungen. Nur intelligent automatisiert und digital vernetzt l├Ąsst sich wirtschaftlich und nachhaltig produzieren.ÔÇť

Weiss: Schnelle Montage durch kluge Integration

Demo eines integrierten Montageprozesses
Demo eines integrierten Montageprozesses (Bild: Weiss)

Anhand eines beispielhaften Montageprozesses verdeutlicht Weiss in M├╝nchen, wie die durchdachte Kombination und Integration seiner Komponenten die moderne, zukunftsf├Ąhige Produktion erm├Âglicht. Die Delta Roboter von Weiss sind mit einer Wiederholgenauigkeit von 0,01 bis 0,05 Millimetern und mit ihrer Schnelligkeit insbesondere f├╝r Highspeed-Anwendungen ausgelegt. Mit einer Nenntraglast von 0,5 bis 50 Kilogramm sind Aufgaben aus dem Bereich Verpacken in unterschiedlichsten Branchen umsetzbar. Die Anwendungsfelder der Delta Roboter DR reichen von der Verpackungsindustrie ├╝ber die Medizintechnik bis zur Elektroindustrie und Batterieproduktion.

Dar├╝ber hinaus beinhaltet das Portfolio von Weiss L├Âsungen zum Werkst├╝cktransport und zur Werkst├╝ckpositionierung. Diese Positioniersysteme basieren auf der Technologie der bew├Ąhrten Rundschalttische. Sie sind eine ideale Erg├Ąnzung f├╝r das Roboterschwei├čen oder das automatisierte Stapeln, Zusammenf├╝gen und Montieren von Batteriemodulen.

Weiss

Halle A5, Stand 324

Tox Presssotechnik: Vernetzte Fertigung

Komplettl├Âsung: Servopressen-System TOX-ElectricDrive Core
Komplettl├Âsung: Servopressen-System TOX-ElectricDrive Core (Bild: Tox Pressotechnik)

L├Âsungen f├╝r die vernetzte Fertigung stehen bei Tox Pressotechnik im Mittelpunkt des Messeauftritts. Dazu geh├Ârt das Servopressen-System TOX-ElectricDrive Core. Die Kombination aus Antrieb, Controller und Software ist schnell integriert, sammelt Daten und erf├╝llt damit die Voraussetzungen f├╝r Predictive Maintenance.

Beim Antrieb TOX-ElectricPowerDrive sorgt ein Servomotor f├╝r das optimale Antriebsmoment. Ein Gewindetrieb setzt dieses direkt in eine Linearbewegung um, die unmittelbar auf den Arbeitskolben wirkt. Die effiziente Kombination aus wartungsfreiem Motor und Gewindetrieb entwickelt Presskr├Ąfte von 0,02 bis 1000 kN. Herzst├╝ck des Systems TOX-ElectricDrive Core ist die Controller-Einheit TOX-PowerModule Core. Diese ist Servoumrichter und zentrale Intelligenz der Antriebssteuerung in einem und besitzt eine Feldbusschnittstelle, ├╝ber die es mit der ├╝bergeordneten Steuerung kommuniziert. Bedient wird das System ├╝ber die TOX-Software HMI 3.1. Sie vereint die Parametrierung, Bedienung, Prozess├╝berwachung, Diagnose und Auswertung sowie das Qualit├Ątsdatenmanagement.

Tox Pressotechnik

Halle A6, Stand 512

Yaskawa: CO2- Footprint und Energie-R├╝ckspeisung

Im Fokus des Automatica-Auftritts von Yaskawa: das umfassende Motoman-Portfolio an klassischen Industrierobotern im Tragkraftbereich von 0,5 bis 800 kg.
Im Fokus des Automatica-Auftritts von Yaskawa: das umfassende Motoman-Portfolio an klassischen Industrierobotern im Tragkraftbereich von 0,5 bis 800 kg. (Bild: Yaskawa Europe)

Bei Yaskawa ist das umfassende Portfolio an klassischen Industrierobotern vertreten durch mehrere Zellen mit 6-Achs-Handlingrobotern der Motoman GP-Serie (GP steht f├╝r General Purpose): Mit unterschiedlichen Traglast/Reichweiten-Kombinationen l├Âsen diese Roboter vielf├Ąltige Automatisierungsaufgaben wie etwa Handhabungs- und Fertigungsprozesse oder Maschinenbeladen. Viele der gezeigten Roboter sind ÔÇ×made in EuropeÔÇť: Gefertigt und zum Teil auch entwickelt im slowenischen Yaskawa-Werk in Ko─Źevje, erf├╝llen diese nicht nur besonders passgenau die Anforderungen des europ├Ąischen Marktes. Sie stehen auch f├╝r kurze Transportwege, einen geringeren CO2- Footprint und ÔÇô ganz aktuell ÔÇô auch f├╝r kurze Lieferzeiten.

Zudem bietet Yaskawa eine technische L├Âsung zur R├╝ckspeisung von Roboter-Bremsenergie in das Stromnetz ÔÇô serienm├Ą├čig und ohne zus├Ątzliche Hardware. Alle gr├Â├čeren Motoman-Roboter der Baureihen ab ca. 50 kg Traglast und mit der aktuellen YRC1000-Robotersteuerung sind in der Lage, kinetische Energie aus Ab- und Seitw├Ąrtsbewegungen direkt in 400 V Wechselstrom bei 50 Hz umzuwandeln und ins Netz zur├╝ckzuspeisen. Der Energiebedarf des Roboters reduziert sich damit je nach Bewegungsmuster deutlich.

Yaskawa

Halle B6, Stand 502

Nabtesco: gr├Â├čtes Plug-and-Play-Pr├Ązisionsgetriebe

Seine Getriebekonzepte f├╝r Robotik, Maschinenbau und fahrerlose Transportsysteme (FTS) zeigt Nabtesco auf der Automatica.
Seine Getriebekonzepte f├╝r Robotik, Maschinenbau und fahrerlose Transportsysteme (FTS) zeigt Nabtesco auf der Automatica. (Bild: Nabtesco)

Zu den Highlights von Nabtesco auf der Messe geh├Ârt das neue Neco HT-900. Mit den modularen High-Torque-Getrieben Neco HT bietet Nabtesco Plug-and-Play-Getriebe f├╝r hohe Drehmomente. Jetzt hat der Zykloidgetriebespezialist das Konzept um eine weitere Baugr├Â├če erg├Ąnzt. Das neue Neco HT-900 leistet ein Nenndrehmoment von 9.000 Nm sowie Beschleunigungs- und Bremsmomente von 22.500 Nm ÔÇô und ist damit das weltweit gr├Â├čte Plug-and-Play-Pr├Ązisionsgetriebe.

Ob Roboterperipherie, Schwei├čpositionierer, Indexing-, Positionier- oder Schwenkanwendungen: Dank seines besonderen Konstruktionsprinzips realisiert das Neco HT-900 sehr hohe Untersetzungen mit nur zwei bis drei Getriebestufen und garantiert so eine pr├Ązise Positionierung (Hystereseverlust 0,5 arc.min) bei sehr kompakter Bauweise. Einzigartig im Bereich gro├čer Pr├Ązisionsgetriebe ist das hohe Ma├č an Modularit├Ąt und Standardisierung.

Nabtesco

Halle B6, Stand 311

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