In Tradition untergehen oder mit Innovation vorangehen? Dr. Lederer hat die passenden Tipps dafür.

In Tradition untergehen oder mit Innovation vorangehen? Dr. Lederer hat die passenden Tipps dafür. (Bild: Heinrich Schwarze-Blanke)

Erinnern Sie sich noch an den Marktstart des ersten iPhones in 2007? Damals bestimmten seit Jahren Blackberry und Nokia den Markt. Kaum jemand konnte sich vorstellen, dass der Thron dieser unbestrittenen Marktführer jemals wackeln würde. Man habe das bessere HMI und einen klaren technologischen Vorsprung, so die Überzeugung bei Nokia, könne sich folglich zurücklehnen und abwarten. Eine folgenschwere Fehleinschätzung, wie wir heute wissen.
Auch Tesla wurde lange belächelt und wiederholt der drohende Untergang bescheinigt. Marktexperten tradi-tioneller Autokonzerne sahen die eigenen Produktstrategien klar im Vorteil und haben über Jahre hinweg Besitzstandswahrung betrieben. Mittlerweile steht eine Reihe chinesischer Hersteller in den Startlöchern und rüttelt an der bestehenden Marktverteilung. Deren Geheimnis: eine attraktive Mischung aus Innovation, Preisvorteilen und konkurrenzfähiger Qualität. Das Zaudern und Zögern der Traditionalisten rächt sich mittlerweile immer mehr.  

Save the date: 29. Automobil-Elektronik Kongress

Am 24. und 25. Juni 2025 findet zum 29. Mal der Internationale Automobil-Elektronik Kongress (AEK) in Ludwigsburg statt. Dieser Netzwerkkongress ist bereits seit vielen Jahren der Treffpunkt für die Top-Entscheider der Elektro-/Elektronik-Branche und bringt nun zusätzlich die Automotive-Verantwortlichen und die relevanten High-Level-Manager der Tech-Industrie zusammen, um gemeinsam das ganzheitliche Kundenerlebnis zu ermöglichen, das für die Fahrzeuge der Zukunft benötigt wird. Trotz dieser stark zunehmenden Internationalisierung wird der Automobil-Elektronik Kongress von den Teilnehmern immer noch als eine Art "automobiles Familientreffen" bezeichnet.

Sichern Sie sich Ihr(e) Konferenzticket(s) für den 29. Automobil-Elektronik Kongress (AEK) im Jahr 2025! Folgen Sie außerdem dem LinkedIn-Kanal des AEK und #AEK_live.

Im Channel zum Automobil-Elektronik Kongress finden Sie Rück- und Vorberichterstattungen sowie relevanten Themen rund um die Veranstaltung.

Denkfallen lauern

Selbst die Psychologie dahinter ist heute entschlüsselt: man sehe sich „self serving bias“, „status quo bias“ und andere an. Mit diesem Wissen könnte man den lauernden Denkfallen entgehen, doch das Gegenteil ist verbreitet. Die meisten Executives, Manager und Experten sind geübt darin, sich auf dem Markt umzusehen und dann genau zu wissen, was nicht geht. Nur wenige sind gut darin, Strömungen und Trends frühzeitig aufzunehmen und in ihren eigenen Produktkonzepten widerzuspiegeln.

Dr. Lederers Management Tipps

Dr. Dieter Lederer
Dr. Dieter Lederer (Bild: Dieter Lederer)

Management-Profi Dr. Dieter Lederer gibt in seiner Kolumne "Frisch vom Lederer" Einblicke in die Management-Welt deutscher und internationaler Unternehmen. Und Einblick hat der Unternehmensberater sicherlich: Coaching und Beratung von Führungskräften und Managern gehört zum Alltagsgeschäft.

Bisher gab es seine Kolumne nur in der AUTOMOBIL-ELEKTRONIK, allerdings werden sie künftig auch hier auf all-electronics zu finden sein:

Doch genau das zeichnet Innovationsführer aus. Wer also vorne mitspielen will, ist gut beraten, sich klar zu machen, wie das geht:

  • Tradition spielt keine Rolle: Das größte Hindernis für Innovation ist das illusionäre Festhalten an Bewährtem, auch wenn es nicht in die Zukunft trägt. Hier hilft nur das konsequente Abschneiden solcher Zöpfe.
  • Ziele setzen und handeln: Es gib keine stärkere Motivation als emotionalisierende Ziele, auf die mit aller Kraft hingearbeitet wird. In vielen Unternehmen sind Ziele jedoch hoch volatil und das Handeln wenig darauf ausgerichtet.
  • Die Kunden begeistern: Dazu gehört ein Produkt, das die Kunde wollen, eine Geschichte, die Emotionen weckt, und ein charismatischer Auftritt.

Sie möchten es vermeiden, wie Nokia zu enden? Dann packen Sie entschlossen an und lassen Sie sich nicht beirren. Es geht dabei um nicht weniger als Ihre
Zukunftsfähigkeit.

Sie möchten gerne weiterlesen?